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HAIKO´S FILMLEXIKON
DAS SIEBTE ZEICHEN
Sieben Zeichen sendet Gott
auf die Erde, dann ist der Tag des jüngsten Gerichtes da. Der erste
Punkt sind die toten Fische, die zu tausenden ans Land gespült werden.
Es geschehen noch weitere Dinge, die auf das jüngste Gericht schliessen
lassen: Sodom wird wiederentdeckt, ein ehemaliger Ort in einer Wüste,
der in einer Eisschicht versunken ist. Ein Fluß ist statt mit Wasser
mit Blut gefüllt und es fallen riesige Hagelkörner auf die Erde.
Außerdem verfärbt sich der Mond blutrot. Fünf Zeichen sind
schon geschehen, zwei bleiben übrig: Ein Märtyrer wird sterben
und das siebte Zeichen ist ein seelenloses Kind, welches tot zur Welt kommen
wird, prophezeit auf genau dem Tag, an dem die schwangere Aby, die oft
von ihrem Karrieremann alleine gelassen wird, ihr Baby bekommen soll. Auch
macht ihr der neue Untermieter in der Wohnung große Angst, denn er
interessiert sich auffällig deutlich für das ungeborene Leben.
Sie ist fest davon überzeugt, daß er ein religiöser Fanatiker
ist und in einer Auseinandersetzung ersticht sie ihn mit einem Messer,
doch anstatt daß er zu Boden fällt, löst er sich in Licht
auf. Aby dreht durch. Als sie sich später wieder gefasst hat und sie
dem Untermieter erneut begegnet, teilt er ihr mit, daß er der Engel
der Apokalypse ist. Doch man könne die Kette der sieben Zeichen unterbrechen
und zwar mit Hoffnung. Dann würde auch ihr Baby überleben sowie
die gesamte Menschheit.
Wirklich
ein absolut perfekter Film, der durch gute Schauspieler, sehr intelligenter
Story und guter Dramaturgie glänzt. Muß man gesehen haben, denn
es handelt sich wirklich um einen wichtigen Klassiker!
Originaltitel: The Seventh
Sign
Regie: Carl Schultz
Darsteller: Demi Moore,
Jürgen Prochnow, Michael Biehn
USA 1988
(H.H.)
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