HAIKO´S FILMLEXIKON

CANDYMAN´S FLUCH
CANDYMAN 2 - DIE BLUTRACHE - Kritik 1
CANDYMAN 2 - DIE BLUTRACHE - Kritik 2
CANDYMAN 3 - DAY OF THE DEAD

Hier DVD und Soundtrack bestellen

CANDYMAN´S FLUCH

CandymanHelen Lyle studiert moderne Horrormythologien (toll, das würde ich auch studieren wollen). Für ihre Doktorarbeit macht sie sich mit ihrer Freundin an Nachforschungen über den sogenannten Candyman, einem dunklen Mann, der in einem Slumgebiet namens Cabrin Green schon zwanzig Leute mit einem Haken, den er anstelle einer Hand hat, umgebracht hat. Wer seinen Namen fünfmal vor einem Spiegel ausspricht, ruft den Candyman herbei. Natürlich tun Helen und ihre Freundin dies und beschwören damit den Ausgestossenen der Gesellschaft. Dieser bringt ein kleines Kind um und Helen wird dafür verantwortlich gemacht von der Polizei. Doch der Candyman hilft ihr und nimmt sie mit...

Endlich mal wieder eine neue Horrorfigur und ein gelungener Film! Endlich mal kein Teeniehorror, sondern geschickt gesponnener, gut in Szene gesetzter Horror, der wirklich mal wieder ein Lichtblick bedeutet. Dieser Film, der nach einer Clive Barker-Story entstand ist vielleicht nicht der Film, der Geschichte schreiben wird, aber er ist unterhaltend, spannend, gruselig und einfach gut allemal.

Originaltitel: Candyman

Regie: Bernard Rose

Darsteller: Virginia Madsen, Tony Todd

USA 1992

(Haiko Herden)


CANDYMAN 2 - DIE BLUTRACHE

Nach einer Bücherlesung wird der Autor brutal ermordet. Ethan Terrant wird für den Mord verantwortlich gemacht, da er dem Opfer drohte. Sein Vater wurde auf ähnliche Weisen grausam ermordet und die Polizei will Ethan auch dafür verantwortlich machen. Doch Annie, Etahns Schwester,glaubt nicht daran, sie vermutet, das jemand ganz anderes  dafür verantwortlich ist: Die Kreatur, nach der erst ihr Vater und später auch ihr Bruder besessenes Interesse hatten- der CANDYMAN. Doch vorher zweifelt sie an dessen Existenz und will als Lehrerin ihrer abergläubischen Klasse beweisen, das es ihn nicht gibt. Das geht schief und fordert viele Opfer in ihrer Umgebung - doch obwohl ihr der Candyman immer wieder erscheint, tötet er sie nicht. Annie versucht seinem Geheimniss auf die Schliche zu kommen und muss feststellen, wie tief sie und ihre Familie eigentlich mit dem Mythos in Verbindung stehen.

Der Film spielt während des Karnevals in New Orleans und hat eine unglaubliche Athomsphäre, die jeden in den Bann zieht. Außerdem wird man näher mit dem Schicksal und Mythen der schwarzen Bevölkerung konfrontiert.

Originaltitel: Candyman - Farewell To The Flesh

Regie: Bill Condon

Darsteller: Tony Todd, Kelly Rowan, William O'Leary, Bill Nunn, Matt Clark

USA 1995

(Danilo Vogt)


CANDYMAN 2 – DIE BLUTRACHE

Der Junge Ethan Terrant wird für die Morde an einem Autor und an seinem eigenen Vater verhaftet, obwohl er unschuldig ist. Ethans Schwester Annie will die Morde aufklären und stößt dabei auf eine uralte Sage: Vor vielen Jahren wurde ein Mann brutal hingerichtet, weil er eine reiche Adelsfrau schwängerte. Ihm wurde erst die Hand abgesägt, dann wurde er auf einen Bienenhaufen geworfen und schließlich verbrannt. Seine tote Seele hat immer noch keinen Frieden gefunden und er trägt jetzt anstatt einer zweiten Hand einen Haken. Wenn man fünf mal das Wort Candyman in den Spiegel sagt und danach das Licht ausschaltet, erscheint der Mann und tötet einen mit seinem blutigen Haken. Annie ist natürlich dumm und sagt fünf mal "Candymann" in den Spiegel und prompt hat sie den großen bösen Mann am Hals...

Der Film ist gar nicht mal so schlecht, wie ihn die Kritiker bezeichnen. Er hat ein paar neue Ideen, nette, teils blutige Effekte und man erfährt, wie Candymann zu seinem Haken gekommen ist. Trotz alldem ist der rechte Pep von Teil 1 nicht mehr da und die Story ist an manchen Stellen ziemlich langweilig. Fazit: Ein durschnittlicher Horrorfilm mit netten Effekten. 1999 entstand noch ein dritter Teil der Reihe.

Spass

Action

Spannung

SFX

Splatter

Erotik

Anspruch

Gefühl

0

2

3

2

2

0

0

0

Originaltitel: Candyman - Farewell To The Flesh

Regie: Bill Condon

Darsteller: Tony Todd, Kelly Rowan, William O'Leary, Bill Nunn, Matt Clark

USA 1995

Länge: ca.91 Min.

FSK: 18

(Marvin Querfurth)


CANDYMAN 3 – DAYOF THE DEAD

In Los Angeles feiert man ein heidnisches Fest, den "Tag der Toten". Bei einer Kunstausstellung findet man Caroline McKeever, der die Galerie gehört und die nicht an den Fluch des Candyman glaubt und deshalb fünfmal seinen Namen ausspricht. Sie sieht sich getäuscht, denn nun ist der verunstaltete Mann wieder da und beginnt seine Arbeit mit seiner Hakenhand erneut, wobei er erst einmal in ihrem Freundeskreis beginnt und es so aussehen läßt, als hätte Caroline die Morde begangen.

Also, rein von der Geschichte hat man sich bei diesem Film, der direkt für die Videoverwertung produziert wurde, wirklich keine große Mühe gegeben. Es gibt zwar jede Menge kleinere Goreszenen, doch die können dem Filmauch nicht unbedingt weiterhelfen. Das hat sich der Regisseur Turi Meyer wohl auch gedacht und hat deshalb jede Menge schöner, aber auch jede Menge billig aussehender Frauen hineingebracht, die stolz ihren unbedeckten Oberkörper präsentieren, unter anderem "BAYWATCH"-Star Donna D´Errico. Auch diese Tatsache kann den Streifen nicht retten und erst recht nicht die absolut lächerlichen und trashig produzierten Fliegenschwärme, die umherschwirren und sich auf diversen Menschenkörpern absetzen. Nein, eine leider absolut unnötige und dahingepfuschte Fortsetzung.

Splatter  SFX  Humor  Action  Anspruch  Spannung  Erotik  Musik+Sound  Gesamt 
2 1 1 2 0 2 2 2 2

Originaltitel: Candyman – Day Of The Dead

Regie: Turi Meyer

Darsteller: Donna D´Errico, Tony Todd, Leonardo Guerra, Mike Moroff, Mark Adair-Rios, Wade Williams

USA 1999

(Haiko Herden)


ZURÜCK ZUM FILMLEXIKON