HAIKO´S FILMLEXIKON
FREITAG, DER 13. TEIL 1 FREITAG, DER 13, TEIL 1 - Kritik 2 FREITAG, DER 13. TEIL 2 UND WIEDER IST FREITAG, DER 13. FREITAG. DER 13. TEIL 4 - DAS LETZTE KAPITEL FREITAG, DER 13. TEIL 5 - EIN NEUR ANFANG FREITAG, DER 13. TEIL 6 - JASON LEBT FREITAG, DER 13. TEIL 7 - JASON IM BLUTRAUSCH FREITAG, DER 13. TEIL 8 - TODESFALLE MANHATTAN FREITAG, DER 13. TEIL 9 - JASON GOES TO HELL FREITAG, DER 13.Das ist hier ja wohl einer der Meilensteine des Horrorfilms. Wieviele sind diesem hier gefolgt mit fast genau dem gleichen Thema. Insofern ist es ja wohl unnötig, unnötig viel hierüber zu erzählen. So viel sei aber verraten: Der gute, alte, bekannte Jason, der vor Jahren im See wegen mangelnder Aufsicht im See ertrunken ist, ist hier im ersten Teil nicht der Mörder! Die Bluteffekte sind vom Spezialisten Tom Savini gekonnt rot in Szene gesetzt worden und Sean S. Cunningham, dem Regisseur kann man getrost zugute halten, das er ein Stück Filmgeschichte geschrieben hat. Er kommt übrigens aus dem Pornofilmbereich, wovon man aber in diesem Film nicht zu viel von merkt, auch wenn alle Opfer vor der Massakrierung etwas Geschlechtsverkehr oder ähnliches hatten. Das einzige, was doch ein bißchen nervt, sind eigentlich die unnötig gestreckten Zwischenhandlungsabläufe zwischen den Mord- oder Schockszenen. Originaltitel: Friday, the 13th Regie: Sean S. Cunningham Darsteller: Betsy Palmer, Adrienne King USA 1979 (Haiko Herden) Ein
paar Jugendliche wollen im verlassenen Sommercamp „Chrystal-Lake“, welches
auch das „Blut-Camp“ genannt wird, Urlaub machen. Angeblich ist das Camp von
einem Fluch belegt, aber trotz aller Warnungen ziehen sie in dieses Camp und
bald gibt es auch schon die ersten Toten... Ich
persönlich habe mir etwas mehr von dem Film erhofft, da er ja anscheinend ein
wahrer Kultfilm ist. Die erste halbe Stunde ist ziemlich unspannend, da recht
wenig passiert und das was passiert, auch nicht besonders eindrucksvoll
ist. Die Story selber erinnert auch (mehr oder weniger, leider) ein wenig an
„SCREAM 2“, aber die meisten Effekte sind trotzdem recht gut gelungen. Der
Film zieht sich jedoch auch ein wenig in die Länge, doch Spannung ist auf jeden
Fall zu finden. Man
kann sagen, dass der Film eine gute 6 oder 7, je nach Geschmack, verdient hat.
Originaltitel: Friday, the 13th Regie: Sean S. Cunningham Darsteller: Betsy Palmer, Adrienne King USA 1979 (Clemens Toyka)
|
|
Splatter |
SFX |
Humor |
Action |
Anspruch |
Spannung |
Erotik |
Musik+Sound |
Gesamt |
|
3 |
1 |
1 |
3 |
0 |
3 |
2 |
3 |
3 |
Originaltitel: Friday The 13th – The Final Chapter
Regie: Joseph Zito
Darsteller: E.Erich Anderson, Judie Aronson, Peter Barton, Kimberly Beck
USA 1984
(Haiko Herden)
Jugendliche buddeln just
for Fun den Leichnam von Jason aus. Doch dieser ist besser erhalten, als
erwartet. Währenddessen kommt Tommy, der Jason im letzten Teil umgebracht
hat, in eine offene psychiatrische Anstalt für Jugendliche, so eine
Art Camp. Dann beginnt Jason rumzumorden und das nicht zu knapp und teils
nicht sehr fantasielos. Einer nackten Dame wird mit einer Heckenschere
in die Augen gestochen und dann drückt Jason sie zu, einem Typen zerquetscht
er den Kopf, ansonsten hat Jason seinen maskierten Kopf nicht weiter angestrengt,
um sich originelle Mordsaktionen auszudenken.
Es ist doch irgendwie immer das gleiche, eine nie enden wollende Geschichte, die immer wieder von vorne anfängt. Es werden so gut wie niemals neue Jason-Aspekte hinzugefügt, ganz besonders in diesem Film hier, in dem es wirklich nur darum geht, Jason ein paar weitere Morde begehen zu lassen und eventuell hier und da auch mal ein paar junge Damen oben ohne zu sehen. Hierzu sei folgende Regel bemerkt: Sieht man einen nackten Busen, folgt sofort darauf ein Mord. Außerdem muß man noch zugeben, daß die Leute einfach dumm sind, dazu folgendes Beispiel: Jason klettert eine Leiter hoch, an dessen Ende drei Gejagte sitzen, aber anstatt daß sie die Leiter umwerfen, damit er runterstürzt, sagen sie nur: "Achtung, er kommt". Der Film ist sehr unnütz.
Der Schluß des Filmes: Erst wird Jason mit einer Planierraupe überfahren, dann gibt es einen Fechtkampf zwischen Frau und Jason, wobei als Degen ein Messer und eine Kettensäge benutzt wird. Dann stürzt Jason vom Heuschober und wird aufgespießt. Außerdem kommt raus, daß es gar nicht Jason war, sondern ein Unbekannter, der auf den Spuren von Jason gewandelt ist. Sehr Scheisse!
Originaltitel: Friday, the 13th Part 5 - A New Beginning
Regie: Danny Steinman
Darsteller: Melanie Kinneman, John Shepard
USA 1985
(Haiko Herden)
Tommy will sich überzeugen, daß Jason wirklich tot ist und kehrt nach Crystal Lake zurück (die Stadt hat sich aber inzwischen anders benannt, um sich von den Greueltaten zu distanzieren) und buddelt ihn aus der Erde aus. Natürlich entsteigt der verwurmte Leichnam dem Grab und das Gemorde geht weiter. Und selbstverständlich sind ein paar Jugendliche wieder dabei, daß Camp, welches wegen der früheren Geschehnisse Camp Blood heißt, neu zu eröffnen, die ersten Kinder sind schon angekommen. Außerdem befinden sich in dem Wald noch ein paar Erwachsene, die Gotcha spielen, doch die Gesichter braucht man sich auch nicht lange zu merken. Für die Morde wird Tommy verdächtigt und von der Polizei hektisch gesucht. Tommy ist der Meinung, man kann Jason nur umbringen, wenn man ihn an seinen ursprünglichen Sterbeort, also dem See beim Camp bringt.
Man kehrt hier wieder zu den Anfängen der Originalgeschichte zurück, was das Ganze auch nicht besser macht. Recht originell ist der Anfang: Man stelle sich den Anfang von James Bond vor, wie er ins Bild kommt, Pistole zückt, schiesst und das Bild sich rot verfärbt. Das Ganze jetzt halt mit Jason und einem Messer.
Originaltitel:Friday, the 13. Part 6: Jason Lives
Regie:Tom McLaughlin
Darsteller:Tom Matthews, Jennifer Cooke
USA 1986
Der Schluß des Filmes: Jason wird getötet und mit einer Kette auf dem Grund des Sees fixiert, Ende gut, alles gut. Oder hat Jason am Schluß nochmal in die Kamera geblinzelt?
(Haiko Herden)
Die
kleine Tina hatte schon als Kind telekinetische Fähigkeiten und hat damals damit
an dem See, in welchem vor einiger Zeit Jason versenkt wurde, ihren Vater
versehentlich umgebracht. Diese Schuldgefühle plagen sie seitdem und ihr
Psychiater hält es für notwendig, dass sie zu dem Ort zurückkehrt, an dem es
passiert ist. Weil sie ihre Fähigkeiten nicht unter Kontrolle hat, erweckt sie
Jason plötzlich zum Leben, der am Grund des Bodens an einen Stein gefesselt vor
sich hinfault. Just zu dieser Zeit haben sich ein Haufen Teenager
zusammengefunden, um für einen von ihnen eine Geburtstags-Überraschungsparty zu
feiern. Jason, inzwischen wieder zu alter Kraft erstarkt, meuchelt einen nach
dem anderen. Nur Telekinesin Tina hat Jason bislang zu Gesicht bekommen und da
man ihr nicht glaubt (wer glaubt schon einer Verrückten mit übernatürlichen
Kräften?) macht man sie für die Morde verantwortlich. Als man dann herausfindet,
daß Jason wieder zurückgekehrt ist, ist sowieso schon alles zu spät, weil kaum
noch jemand am Leben ist. Am Schluß gibt es, ganz klar, noch das ultimative
Gefecht Jason vs. Psychokinetikerin...
Sehr amüsant der Film, was ich in diesem Moment nicht unbedingt als lustig, sondern mehr als unterhaltsam verstehen möchte. Amüsant im Sinne von lustig ist dieser Film insofern, als daß er es mal wieder schafft, als, inzwischen sogar siebten Teil (insgesamt gibt es zehn Teile), doch das alte Thema ohne echte, neue Ideen wiederholt aufzuwärmen und trotzdem, und das trotzdem ist betont(!), für spannende Unterhaltung zu sorgen. Sehr zu gefallen weiß diesmal insbesondere die Maske von Jason und wie man hinten durch das Loch in der Jacke und dem Rücken die Wirbelsäule und die Rippen sehen kann, sehr gewagt, was Jason? Auch sehr schön die Maske eben jenes Mitgesellen, als die Psychochinesin in schönster Scanner-Manier den Kopf von Jason zum Anschwellen bringt. Sehr schön, wirklich. Kann ich also bedenkenlos empfehlen.
Die deutsche DVD von Paramount präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digital Mono), Französisch (Dolby Digital Mono), Italienisch (Dolby Digital Mono), Spanisch (Dolby Digital 2.0 Surround) und Englisch (Dolby Digital 5.1) sowie im Bildformat 1:1.78. Unteritel sind in Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slovenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch verfügbar.
Originaltitel: Friday, the 13. Part 7 - The New Blood
Regie: John Carl Cuechler
Darsteller: Lar Park Lincoln, Terry Kiser
USA 1988
(Haiko Herden)
Zwei
Teenager, die genau das machen, was man bei Freitag, der 13. besser nicht macht,
zerreissen mit ihrem Schiff im Crystal Lake ein Starkstromkabel, welches
wiederum auf den im siebten Teil versenkten Jason fällt und ihn damit wieder ins
Leben holt. Logisch, daß dies das lasterhaftige Dasein des Pärchens beendet.
Jason entert unbemerkt ein Schiff voller Teenager, die mit ihrem Lehrer Richtung
New York City unterwegs sind. Als erstes stirbt eine dämliche
Möchtegern-Rockmusikerin, die er mit ihrer Gitarre erschlägt, gottseidank. Der
nächste wird in einer Sauna mit einem Stein erschlagen, die nächste beim nackt
duschen mit einer Spiegelscherbe und der Käpt´n endet mit einem Schlitz im Hals.
Auch als der Rest der Teenager das Problem erkannt haben, sind sie immer noch
blöd genug, alleine durch sämtliche Räume zu gehen und auf keinen Fall den
Lichtschalter zu betätigen. Die letzten Überlebenden retten sich auf ein
Rettungsboot und rudern bis nach New York, doch Jason ist hinterhergeschwommen.
Nach der sinnvollen Idee, sich in dem einsamen Hafengebiet zu trennen, trifft es
auch noch den letzten Rest der Idioten in den Strassen Manhattans.
Erst einmal fällt einem auf, was alles so auf ein kleines Schiff passt: Eine Sauna, eine Disco, ein Boxring, ein mindestens dreigeschossiger Maschinenraum und eine große Kantine mit großem Speisesaal. Ansonsten folgt der achte Teil den typischen Freitag, der 13.-Stalk-And-Slasher-Vorgaben, wobei hier allerdings auf triefende Blutszenen verzichtet wird. Ansonsten keinerlei neue Erkentnisse, außer der Neuigkeit, daß Jason jetzt auch mal Großstadtluft schnuppert und zwischen den Freaks der Großstadt und ihm kaum noch ein Unterschied besteht. Trotz allem, immer wieder eine Freude, Jason Vorhees wiederzusehen.
Die deutsche DVD von Paramount präsentiert den Film in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch jeweils in Dolby Digital 2.0 surround sowie im Bildformat 1:1.78 (16:9 anamorph). Untertitel gibt es in Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Französisch, Finnisch, Griechisch, Holländisch, Hebräisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Portugiesisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Slovenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch.
Originaltitel: Friday, the 13. Part 8 - Jason Takes Manhattan
Regie: Rob Hedden
Darsteller: Kane Hodder, V.C.Dupree
USA 1989
(Haiko Herden)
Eine junge Dame kommt zum
Crystal Lake, will in der Badewanne baden, zieht sich aus und da kommt
Jason. Bei der Flucht kommt heraus, daß das Mädel vom Militär
kommt und Jason in eine Falle lockt. Jason wird in die Luft gesprengt und
die Lichtung
ist übersät mit seinen Körperteilen. Bei der Obdkution der
Teile dringt Jason´s Geist in den des Arztes ein. Ein Kopfgeldjäger
kommt zum Crystal Lake, weil er der Meinung ist, daß Jason´s
Geist halt in andere Körper eindringen kann. Ebenfalls auf dem Weg
zum Crystal Lake ist eine kleine Gruppe Jugendlicher (oh Mann, was für
eine Überraschung), aber an deren Gesichter braucht man sich gar nicht
erst gewöhnen. Jason´s Geist dringt in den des Sheriffs ein,
tötet und so weiter. Steven wird dafür unschuldig ins Gefängnis
geworfen, wo ihm ein anderer Gefangener erzählt, daß nur seine
Frau oder seine Tochter Jason töten können, weil die beiden die
einzigen Blutsverwandten von Jason sind. Steve bricht aus dem Gefängnis
aus, um zu seiner Frau zurückzukehren, die glaubt, daß er seine
Mutter getötet hat. Am Schluß kommt es, wie es kommen mußte,
es gibt die erste Anspielung auf das große Treffen zwischen w Krüger
und Jason.
Die Idee, daß Jason von Körper zu Körper wandern kann, ist erstmal eine absolut unneue Idee, zum zweiten langweilig und zum dritten Scheisse. Jason´s wandernder Geist ist genauso wie bei The Hidden als schwarzer Wurm in Szene gesetzt, der mittels Mund-zu-Mund-Übertragung in andere Körper gelangt. Einige gute Bloody-Effects machen den Film trotz allem nicht besser.
Originaltitel: Jason Goes To Hell - The Final Friday / Friday, the 13th Part 9
Regie: Adam Marcus
Darsteller: Kane Hodder, John D.LeMay,Kari Keegan, Allison Smith
USA 1993
(Haiko Herden)