| HAIKO´S FILMLEXIKON NIGHTMARE - MÖRDERISCHE TRÄUME
NIGHTMARE - MÖRDERISCHE TRÄUME
Mit Freddy Krüger hat Wes Craven ja wirklich eine der bekanntesten Figuren in der Geschichte des Horrorfilmes geschaffen. Endlose Fortsetzungen, teils gute, teils schlechte folgten, sogar eine Serie mit Horrorgeschichtchen mit Freddy, dem Monster der Träume, der einfach nicht totzukriegen ist. Besonderen Reiz hat dieser Teil, genau wie seine Nachfolger, in der Vermischung von Traum und Realität, gerade, wenn man diesen Film das erste Mal sieht. Man weiß nicht, ob es Traum ist, ob man in der Wirklichkeit ist, oder ob beides inzwischen Realität ist. Weiterhin durch die fantasievolle Geschichte und einiger effektvoller anderer Dinge, die diesen Film zum absoluten Pflichtprogramm werden läßt.
Originaltitel: A Nightmare On Elmstreet Regie: Wes Craven Darsteller: Heather Langenkamp, Robert Englund, John Saxon USA 1984 (H.H.)Grady zieht mit seinen Eltern in die Elmstreet, in das Haus, in dem Nancy gegen Freddy gekämpft hat. Als er sein Zimmer einräumt, finden er und seine Freundin Lisa ein Tagebuch. Jessy stutzt, die Träume, die Nancy beschreibt, sind genau die gleichen, die ihn plagen, seit er in der Elmstreet wohnt. Als er im Keller des Hauses herumschnüffelt, trifft er Freddy. Dieser befiehlt ihm, den Handschuh mit den Messerkrallen überzustreifen und sagt zu ihm "Du hast den Körper, ich hab den Verstand" oder so ähnlich. Jessy tötet seinen Trainer, während sein Körper anscheinend unter der Kontrolle Freddy´s ist. Zusammen mit seiner Freundin recherchieren sie mit Hilfe des Tagebuchs die Geschichte von Freddy, während Jessy immer verstörter wird. So rennt dann mal Jessy´s Körper mit dem Geist von Freddy rum und tut gemeines, oder es kommt vor, daß Jessy zu sehen ist, er aber von Freddy gelenkt wird. Was da wohl Lisa zu sagt? Die glaubt an die wahre Liebe. In der deutschen Synchronisation hat Freddy eine unrichtige Stimme, das ist doof, weil die Deutschen ja nun mal doof sind und aus gleichem Grund haben diese Trottel auch diesen Teil gehörig geschnitten, ganz besonders lächerlich ist die Existenz einer total kastrierten FSK 16-Version. Im Ganzen eigentlich der schwächste Teil der komplettenSerie, nie wieder ist ein derartig langweiliges Stück "Nightmare" erschienen. Es gibt kaum surrealistische Traumwelten zu sehen und Freddy bemächtigt sich eines Körpers, was eigentlich auch überhaupt nicht seine Art ist. Echt doof, kann man vergessen! Originaltitel: A Nightmare On Elmstreet 2: Freddy´s Revenge Regie: Jack Sholder Darsteller: Robert Englund, Mark Patton USA 1986 (H.H.) NIGHTMARE 3 - FREDDY KRÜGER LEBT
Sehr gelungen die Szene, bei der einem der
Patienten die Adern aus Armen und Beinen rausgerissen werden und Freddy ihn dann damit wie
eine Marionette bewegt. Sehr gelungen auch die Umsetzung, wie der arme Mensch vom Dach
stürzt und die Patienten alles tatenlos mitansehen müssen. Gut gemacht auch, wie Freddy
der Ex-Junkiefrau Spritzen in den Arm rammt, nachdem ihre Einstichlöcher am Arm auf und
zu gehen wie Fischmäuler. Auch wie Freddy die Teenies durch die Spiegel holt und Neil
gegen ein Skellet kämpft. Ein wenig doof ist es, daß die Teenies in ihren Träumen das
sind, was sie wollen, so ist eine z.B. ein Edelpunk, der andere ist ein Hexenmeister,
schade, daß einige wirklich atmosphärisch gute Szenen durch solchen Dünnsinn kaputt
gemacht werden. Na ja, trotz allem einer der positiven Nightmarefilme. Übrigens kann man
hier Laurence Fishburne (alias Larry Fishburne) als Krankenpfleger begutachten.
Originaltitel: A Nightmare On Elmstreet 3 - The Dream Warriors Regie: Chuck Russell Darsteller: Robert Englund, Heather Langenkamp, Laurence Fishburne (Larry Fishburne) USA 1987 (H.H.) NIGHTMARE 4 - THE DREAM MASTERFreddy´s Leiche, auf dem Autofriedhof vergraben, setzt sich wieder zusammen, killt den ersten Teenie im Wasserbett, als Krankenschwester schleicht er sich in einen Traum von Christen, dem letzten Mädchen aus der Elmstreet, genaugenommen in die Südsee, wo Christen im Sand versinkt, während einer Klassenarbeit terrorisiert er sie und ihre Freundin als Lehrer, der seine Schüler aussaugt. Immer wenn Christen einschläft, stirbt einer ihrer Teenie-Kollegen, sie verzweifelt langsam. Sie übt sich in Einzelkampf und tritt Freddy entgegen, nicht ohne daß er sich noch an weitere Teenies mit sehr einfallsreichen Quälmethoden ranmacht. Oh ja, nicht viel zu sagen, ein etwas netterer Nightmare-Film, der Teil 2 auf alle Fälle schlägt, aber an Teil 3 und natürlich 1 niemals rankommt. Hat zwar schon gewisse selbstverarschende Tendenzen, aber diese sind gottseidank noch sehr stark im Hintergrund. Diesen Teil kann ich noch bedenkenlos empfehlen. Originaltitel: A Nightmare On Elmstreet 4 - The Demon Master Regie: Renny Harlin Darsteller: Robert Englund, Rodney Eastman USA 1988 (H.H.) NIGHTMARE 4 - THE DREAM MASTER Zur Handlung will ich gar nicht soviel sagen, denn die ist oben ja schon recht gut beschrieben worden. "A Nightmare on Elmstreet 4" gehört sicherlich zu den besten FreddyKrüger-Filmen die es gibt. Man darf wie auch schon in Teil.3 einige heftige Splattereinlagen bewundern. Was ich noch recht positiv an dem Film finde, ist dass einer meiner Lieblings-Regisseure, Renny Harlin, für ihn verantwortlich ist. Sicher ein echter Leckerbissen für Horrorfreaks.
Originaltitel: A Nightmare On Elmstreet 4 - The Demon Master Regie: Renny Harlin Darsteller: Robert Englund, Rodney Eastman USA 1988 (Daniel Hinrichsmeyer) NIGHTMARE 5 - DAS TRAUMAAlice, das Mädel, das in Teil 4 überlebt hat, leidet an schlimmen Träumen, klar, freddygeschädigt. Trotzdem hat sie grade ihren Highschool-Abschluß gemacht. Ihr Freund Dan wird von Freddy im Traum umgebracht und Alice kommt mit einem Schock ins Krankenhaus, bei der Untersuchung stellen die Ärzte fest, daß Alice schwanger ist. Freddy stellt das auch fest und nistet sich in ihrem ungeborenem Sohn Jacob ein. Um etwas gegen Freddy zu tun, macht sich Alice auf die Suche nach Amanda, der Mutter Freddy´s, die Nonne war und von hunderten von Irren vergewaltigt wurde. Also, handlungstechnisch wird uns hier überhaupt nichts neues oder geistreiches gebracht. Dafür ist das hier mal wieder einer der etwas besseren Nightmare-Teile. Ein ganzer Haufen guter Traumeinfälle, die die Filme bislang auch immer so interessant gemacht haben, findet man auch hier vor. Weil die Horroranteile und die bedrückend-bedrohliche Atmosphäre weit in den Hintergrund geraten sind, kann man die meisten Freddy-Fortsetzungen eigentlich eher als phantastische Filme bezeichnen. Der Regisseur Stephen Hopkins ist übrigens auch verantwortlich für "Predator 2" und für den Actionfilm "Explosiv". Originaltitel: A Nightmare On Elmstreet 5: The Dream Child Regie: Stephen Hopkins Darsteller: Robert Englund, Lisa Wilcox USA 1989 (H.H.) NIGHTMARE 6 - FREDDY´S FINALEEs ist wie immer, Teenies, die sich nicht trauen, einzuschlafen und so weiter. Neu an der Story ist, daß Freddy eine Tochter hat, die er bekam, als er noch ein Mensch war, denn Freddy war verheiratet mit Kind, welches er nun auf die dunkle Seite der Macht ziehen möchte. Auch sehen wir in der Geschichte einen Rückblick auf Freddy´s Kindheit und seine Jugend und wir sehen, daß Freddy´s Vater Alice Cooper ist. Na ja, absolut mittelmäßig. Freddy Krüger ist jetzt nur noch als selbstironischer, sprücheklopfender Idiot zu sehen und die Teenies sind wie immer. Zur ziemlichen Langeweile gesellen sich aber einige nette Traumszenen, doch das ist für einen Nightmare-Film absolut nicht ausreichend. Schade, Freddy war einmal eine Kultfigur, die sich jetzt leider selbst kaputt gemacht. Originaltitel: Freddy´s Dead: The Final Nightmare Regie: Rachel Talalay Darsteller: Robert Englund, Lisa Zane USA 1991 (H.H.) WES CRAVENS NEW NIGHTMARE
|
| Splatter | SFX | Humor | Action | Anspruch | Spannung | Erotik | Musik+Sound | Gesamt |
| 3 | 3 | 1 | 3 | 1 | 5 | 0 | 4 | 4 |
Regie: Wes Craven
Darsteller: Heather Langenkamp, John Saxon, Wes Craven, Robert Englund, Wes Craven
Musik: J. Peter Robinson
USA 1994
(Daniel Hinrichsmeyer)