NLW: HAIKO´S FILMLEXIKON

DER WEISSE HAI - Kritik 1
DER WEISSE HAI - Kritik 2
DER WEISSE HAI 2 - Kritik 1

DER WEISSE HAI 2 - Kritik 2
DER WEISSE HAI 3 - Kritik
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DER WEISSE HAI 3 - Kritik 2
DER WEISSE HAI 4 - DIE ABRECHNUNG - Kritik 1
DER WEISSE HAI 4 - DIE ABRECHNUNG - Kritik 2

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DER WEISSE HAI

In dem Badeort Amity auf einer kleinen Urlaubsinsel wird eine junge Frau im Wasser von etwas zerfetzt. Der neue Sheriff vermutet, daß die Frau von einem Hai getötet wurde. Die Stadtväter, die allerdings um ihre Sommertouristen fürchten, dementieren dies. Doch das zweite Opfer, ein kleiner Junge, beweist, daß es wirklich ein Hai war. Das lockt einen ganzen Haufen Möchtegern-Haijäger und noch viel mehr Sensationstouristen an. Ersteren gelingt es sogar, einen großen Menschenhai zu erlegen, doch es ist der falsche. Die Verwaltung der Insel hält das aber nicht davon ab, die Urlauber in Strömen in die neue Badesaison kommen zu lassen. Das nächste Todesopfer ist auch hier schnell zu beklagen. So machen sich der Sheriff, ein Haiexperte und ein exentrischer, einheimischer Haifänger mit einem Boot auf den Weg ins offene Meer, um die letzte, ultimative, tödliche Schlacht gegen den weissen Hai zu bestreiten...

Spannend ist der Film schon gemacht, doch der damals noch ziemlich junge Steven Spielberg (27 Jahre) hätte vielleicht noch ein wenig mehr mit Musik arbeiten können. Aber trotzdem sind viele gute Szenen zu erkennen und wer nach diesem Film noch in aller Ruhe im Meer badet, dem ist dann wohl auch nicht mehr zu helfen. Aber es gibt hier die perfekte Mischung aus Spannung, Realität und Fiction sowie ein gelungenes Ausnutzen einiger menschlicher Urängste, so z.B. die, daß man, wenn man im Meer badet, nicht weiß, was in den unendlichen Tiefen unter einem so lauert. Das "Der weisse Hai" ein Klassiker ist, bleibt ja wohl unbestritten, drei Fortsetzungen folgten ihm übrigens noch.

Die deutsche DVD von Columbia Tristart enthält mehr als 75 Minuten Bonusmaterial. Es gibt animierte Menüs, verschiedene Trailer, ein Making Of, Infos zu "Welt der Haie", entfallene Szenen, ausgemusterte Filmsequenzen, Produktionsfotos, Bildschirmschoner, ein "Raus aus dem Wasser" Trivia Spiel, Produktionsnotizen und Filmografien der Schauspieler und des Regisseurs. Alles Menüs und Zusatzinformationen sind nur in englischer Sprache verfügbar. Als Sprachen gibt es Englisch in Dolby Digital 5.1 sowie Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch in Mono, das Bildformat ist 16:9 Widescreen, 1:2.35. Untertitel kann man in Englisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch, Holländisch, Hebräisch, Griechisch, Arabisch, Ungarisch, Türkisch, Bulgarisch, Hindi, Isländisch, Polnisch und Tschechisch anwählen.

Originaltitel: Jaws

Regie: Steven Spielberg

Darsteller: Roy Scheider, Richard Dreyfuss, Robert Shaw

USA 1974

(Haiko Herden)

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DER WEISSE HAI

Vor der Küste von Amity treibt ein gefährlicher Hai sein Unwesen, indem er einen Menschen nach dem anderen tötet. Als Jagd auf ihn gemacht wird, wird ein Tigerhai gefangen und für den Mörderhai gehalten, doch der Spezialist Hooper stellt fest, dass die Bisswunden an den Opfern nicht von einem Tigerhai stammen können und er macht mit Polizeichef Martin  Brody (Roy Scheider) und einem befreundeten Fischer Jagt auf das Monster. Schneller als sie denken treffen sie auf den Hai und eine erbarmungslose Jagd beginnt...

Schade das weiße Haie nach diesem Film das Vorurteil von mörderischen Raubtieren bekommen haben, da weiße Haie eigentlich nicht speziell auf Menschenfleisch aus sind und erst recht nicht mit voller Absicht Fischerboote angreifen. Allerdings ist der Film von der Inszenierung für die Zeit wirklich nicht schlecht, viele schöne Szenen in denen Blut fließt und auch recht spannende Schockeffekte. Grade die Szene in der alle drei Männer am Abend unter Deck sitzen, sich Seemannsgeschichten erzählen, Lieder singen und plötzlich der Hai mit voller Wucht gegen die Bordwand stößt und die Stimmung mit einem Schlag erschüttert wird. Der Kampf zwischen Hooper und dem Hai unter Wasser ist auch sehr gut gelungen und lässt einem den Atem stocken. Also, der Film ist, auch wenn die Story natürlich furchtbar übertrieben ist, ein Klassiker und man muss ihn natürlich gesehen haben. Lohnt sich auch auf jeden Fall, weil er wirklich ziemlich spannend und mit guten Effekten versüßt ist.

Originaltitel: Jaws

Regie: Steven Spielberg

Darsteller: Roy Scheider, Richard Dreyfuss, Robert Shaw

USA 1974

(Clemens Toyka)

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DER WEISSE HAI 2

Drei Jahre sind seit dem Hai-Massaker in Amity ins Land gezogen. In dem Städtchen hat sich die Tourismus-Branche gerade wieder erholt, doch da kommt ein neuer weisser Hai und reißt sich sein erstes Opfer, zuerst eine Wasserskiläuferin und dann die bemotorbootete Zieherin, die so klug ist, sich mit Benzin zu übergiessen und mit einer Leuchtkugelpistole in die Luft zu jagen. Wieder ist Inspektor Brody dabei. Als auch noch ein zerfetzter Wal an Land gespült wird, ist ihm eines klar: Es gibt wieder ein Hai-Problem. Doch glaubt ihm mal wieder niemand und niemand nimmt ihn ernst und außerdem will ihm niemand glauben, denn die Tourismus-Branche boomt gerade mal wieder. Also feuert der Stadtrat den widerspenstigen Inspektor. Doch das ist wirklich nicht die Lösung des Problemes...

Okay, der Film ist zwar inhaltlich abgekupfert und dünn, aber trotz allem nicht unspannend produziert. Sicherlich schlägt er den gut gemachten und für damalige Verhältnisse originellen ersten Teil auf keinen Fall, das hat wohl auch niemand vorgehabt, dafür gibt es aber ein paar mehr Tote und es zeigt sich mal wieder, daß Frauen nur unkontrolliert und hysterisch rumschreien können, Teenies unvernünftig sind und Männer, ja, halt Männer sind.

Originaltitel: Jaws 2

Regie: Jeannot Szwarc

Darsteller: Roy Scheider, Lorraine Gary

USA 1978

(Haiko Herden)

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DER WEISSE HAI 2

Wieder mal wird der Ferienort Amity von einem Mörderhai bedroht; Opfer mit riesigen Bisswunden und Menschen die verschwinden. Und das grade vor der Hauptsaison und die ganzen Touristen kommen wollen. Polizeichef Martin Brody ahnt schlimmes und versucht den Bürgermeister davon zu überzeugen das ein Hai wieder die Insel bedroht. Er stößt mal wieder auf Granit und kann nichts tun. Das Problem ist auch, dass sein ältester Sohn im Segelfieber ist und sich am liebsten den ganzen Tag auf dem Meer mit seinen Freunden aufhält und an einem schönen morgen seinen kleinen Bruder Sean mitnimmt. Somit nimmt das Unglück seinen Lauf...

Im großen und ganzen nicht schlecht, nur ein typischer zweiter Teil wie man ihn aus schlechten Kritiken kennt. Es ist eigentlich genau dieselbe Geschichte wie in dem ersten Teil; total übertrieben und der Hai ist aufs übelste entstellt sodass er anscheinend die Explosion aus dem ersten Teil überlebt hat. Also absolut an den Haaren herbeigezogen. Aber trotzdem spannend und gute Schockeffekte. Darüber kann man sich wirklich nicht beklagen. Sehr nett auch die Szene in der Broady die Leiche des zweiten Opfers aus dem Wasser zieht. Also zusammenfassend eigentlich nicht übel aber auch nicht unbedingt spektakulär.

Originaltitel: Jaws 2

Regie: Jeannot Szwarc

Darsteller: Roy Scheider, Lorraine Gary

USA 1978

(Clemens Toyka)

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DER WEISSE HAI 3

Seaworld, ein Meeres-Naturpark mit einer Unterwassergeisterbahn, einer Unterwassercocktailbar, einem Unterwasserrestaurant und so weiter, wird gerade neu eröffnet. Der Park befindet sich in einer künstlichen Lagune, die mit einem Kanal an die offene See angeschlossen ist. Natürlich dringt der (oder sollte man eher sagen: ein) weisser Hai in die Lagune ein. Die ersten Todesopfer sind noch vor der offiziellen Eröffnung zu beklagen. Nun ist die große Frage: Sollte man den Hai töten und dies als Werbung für Seaworld ausnutzen, oder sollte man ihn gefangennehmen und als dauerhafte Attraktion nutzen? Man beschließt, ihn erstmal zu fangen und zu betäuben. Gesagt, getan und man tut den 3-Meter Hai in ein flaches Becken. Als dann tausende von Gästen im Park sind, stellt sich heraus, daß dieser Hai nur ein Baby-Hai ist, die Mutter über 10 Meter lang ist, die Mutter sich in der Lagune befindet und verdammt böse ist...

Der Film bietet absolut nichts neues, kann auch kaum spannungstechnisch überzeugen, es wirkt alles so vorhersehbar und fantasielos. Auch die Starbesetzung kann darüber nicht hinwegtäuschen. Im Kino konnte man den Film in der sogenannten 3-D-Technik bewundern, was diesem Film damals vielleicht noch ein paar Pluspunkte einbringen konnte. Heute ist es einfach nur ein Mainstream-Horrorfilm ohne große Ambitionen und einiger echt schlecht gemachter Tricks.

Originaltitel: Jaws 3-D

Regie: Joe Alves

Darsteller: Dennis Quade, Lois Gossett jr.

USA 1983

(Haiko Herden)

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DER WEISSE HAI 3

Im Unterwasserpark Seaworld, indem Michael Brody Mitarbeiter ist, führt ein Mechaniker unter Wasser einige Reparaturen durch und wird von einem Hai getötet. Die Leiche wird durch Zufall von Besuchern des Unterwasserparks entdeckt und man beschließt den Hai zu fangen, da es ja eine Sensation ist einen weißen Hai in Gefangenschaft zu haben. Der Hai wird jedoch in einem kleinen Becken gehalten und stirbt dort worauf hin festgestellt wird, dass dieser Hai noch ein Baby ist und sich die Mutter des Hais somit auch noch im Gebiet des Unterwasserparks befinden muss. Schon passieren die ersten Unfälle und die Panik geht los...

So ziemlich der schlechteste Teil von allen. Das schlechte bezieht sich speziell auf die Inszenierung. Da wird zum Beispiel eine Wasserleiche gefunden die aus Holz ist, wo Tiere drin herumkriechen und die so unecht wie eine Schaufensterpuppe aussieht. Weiterhin schwimmt eine ungefähr 20 Meter lange, übergroße Monsterhaipuppe in die Kontrollzentrale des Parks hinein, die wie der Park unter Wasser liegt und haut dort wie in einem uralten Gozilla Streifen alles kaputt. Die Geschichte ist ja eigentlich gar nicht so unrealistisch, wenn man sich mal vorstellt da ist ein weißer Hai in einen am Meer gelegenen Unterwasserpark eingedrungen, alles gut und schön, bloß wie diese Situation als schon fast ein Weltuntergang darstellt wird so als ob Menschen nicht in der Lage wären so eine Situation, wenn es denn überhaupt passieren sollte, in den Griff zu bekommen, ist einfach total lachhaft. Das muss man sich einfach mal klar machen. Gute Szenen sind natürlich drin, wie zum Beispiel die in der, der Mensch, der eine Sprengladung in dem Maul des Mutterhais platzieren soll unter Wasser von seiner Leine gerissen wird und dem Hai Stück für Stück ins Maul schwimmt. Somit kann man das ganze wiederum nicht als Flop abstempeln, aber trotzdem total schlecht inszeniert und mindestens so durchschnittlich wie sein Vorgänger Teil 2.

Originaltitel: Jaws 3-D

Regie: Joe Alves

Darsteller: Dennis Quade, Lois Gossett jr.

USA 1983

(Clemens Toyka)

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Der weisse Hai 4 - Die AbrechnungHier DVD und Soundtrack bestellen

DER WEISSE HAI – DIE ABRECHNUNG

Vor Jahren ist der Ehemann von Ellen Brody im Meer vor dem Ort Amity von einem weissen Hai gefressen worden. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen Sean und Michael immer noch dort, doch leider wird Sean bald ebenfalls von einem weissen Hai zerfetzt. Der andere, ältere Sohn Michael betreibt Forschungen auf dem Meer, die verängstigte Mutter, die auch irgendwie einen siebten Sinn für die Anwesenheit des Hais zu haben scheint, versucht den Jungen vom Wasser weg zu kriegen, doch er will nicht.

Das es nach diesem Film keinen weiteren Film mehr über den weissen Killer gab, war klar, denn man kann es kaum noch schlechter machen. Es ist doch echt peinlich anzunehmen, daß ein weisser Hai Jagd auf eine Familie macht, nämlich die Brodys, wie albern, denn es ist kein Tier mehr, welches einfach nur aus Hunger Jagd macht, sondern es hat einen Racheplan im Hirn, was doch im Kontext des ersten Filmes wirklich lächerlich ist. Es fragt sich wirklich, wie ein Schauspieler wie Michael Caine sich für so etwas hergibt. Dafür gibt es diverse Freßszenen zu sehen, die daraus resultieren, daß alle Leute wirklich blöde Sachen machen, nur um ins Wasser zu gelangen, um dann wiederum gefressen zu werden.

Splatter  SFX  Humor  Action  Anspruch  Spannung  Erotik  Musik+Sound  Gesamt 
2 2 1 3 0 3 0 3 2

Originaltitel: Jaws – The Revenge

Regie: Joseph Sargent

Darsteller: Lorraine Gary, Lance Guest, Mario Van Peebles, Michael Caine, Karen Young, Judith Barsi

USA 1987

(Haiko Herden)

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DER WEISSE HAI – DIE ABRECHNUNG

Kurz vor Weihnachten bekommt die Polizei von Amity eine Meldung, dass sich an der Küste ein Holzbalken am Hafen verfangen hat und Sean Brody der inzwischen bei der Polizei ist soll sich natürlich persönlich darum kümmern. Doch als Sean sich mit einem Polizeiboot auf den Weg macht stellt es sich heraus das er es nicht mit einem Stück Treibholz zu tun hat, sondern mit dem gefürchteten Hai, der schon seinen Vater Martin auf dem Gewissen hat, da dieser aus Angst vor dem Hai gestorben ist. Der Hai tötet Sean und als seine Mutter Ellen für die Weihnachtstage von seinem älteren Bruder Michael und seiner Familie abgeholt wird um die Feiertage auf den Bahamas zu verbringen folgt der Hai ihr um sich an dem Rest der Familie auch noch zu rächen...

Nach dem schwachen dritten Teil wieder ein durchaus sehenswerter Film. Ist natürlich völliger Quatsch, dass der Hai so ein Mörderinstinkt hat und die Familie Brody verfolgt, aber das ist in den anderen Teilen ja nicht anders. Das lassen wir also mal außen vor. Rettet dieser Teil die weiße Hai Reihe, weil er wirklich spannend ist und auch einige wirklich gute Szenen drin sind, als z.B. Michael auf dem Meer seiner Arbeit nachgeht und mit seinem Freund Jake Forschungen durchführt und plötzlich der Hai mit unglaublicher Geschwindigkeit aus dem Meer schießt und nach Michael schnappt und Michael nur ganz knapp davon kommt. Sehr nett auch die Szene in der Ellen Brody die Fassung verliert und sich entschließt auf eigene Faust Jagd auf den Hai zu machen. Also der Film ist schon sehenswert wenn man mal von der eigentlichen Unrealität der Story absieht. Ist dann aber auch genug nach diesem vierten Teil. Michael Cane sieht man auch als charmanten Kavalier...

Originaltitel: Jaws – The Revenge

Regie: Joseph Sargent

Darsteller: Lorraine Gary, Lance Guest, Mario Van Peebles, Michael Caine, Karen Young, Judith Barsi

USA 1987

(Clemens Toyka)

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