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King Kong

(USA 2005)

Originaltitel: King Kong
Alternativtitel:
Regie:
Peter Jackson
Darsteller/Sprecher: Naomi Watts, Jack Black, Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Colin Hanks, Jamie Bell, Andy Serkis,
Genre: - Action/Abenteuer - Drama - Horror/Splatter/Mystery


Die junge Schauspielerin Ann Darrow wird durch Zufall von dem durchgeknallten Filmregisseur Carl Denham engagiert, der einen bahnbrechenden Film auf einer geheimnisvollen Insel drehen möchte. Dort wird das Team von gefährlichen Eingeborenen angegriffen und Ann wird dem Affengott Kong, einem acht Meter großen Gorilla, geopfert. Dieser „verliebt“ sich aber in die zarte Frau und verteidigt sie gegen alle Gefahren. Derweil gerät das Rettungsteam im undurchdringlichen Dschungel immer wieder in Gefahr durch monströse Tiere. Dennoch gelingt die Rettung von Ann und der gefangene Kong wird nach New York geschafft, wo er als eine Art Jahrmarktsattraktion vorgeführt wird. Wütend geworden durch das Blitzlichtgewitter befreit sich Kong und macht sich auf die Suche nach Ann, mit der er schließlich auf das Empire State Building klettert…

Als Peter Jackson nach dem phänomenalen Erfolg von „Der Herr der Ringe“ ankündigte, sein Traumprojekt „King Kong“ zu verwirklichen – nach seinem Regie-Oscar durfte er jetzt wohl wirklich alles machen – war die Spannung groß, ob der Neuseeländer es schafft, einen der ganz großen Filmklassiker neu zu beleben.

Im Originalfilm aus den 30er Jahren war der Riesen-Gorilla eine der ersten Horrorfilmfiguren, die nicht auf einer literarischen Vorlage basierte. Für das Drehbuch wurde Edgar Wallace verpflichtet, der aber kurz darauf verstarb und es ist nicht ganz klar, ob er überhaupt was zum Drehbuch beitragen konnte. Dennoch wurde und wird er als Autor genannt. Später gab es diverse Fortsetzungen und Ausschlachtungen des Namens „King Kong“ aus rein kommerziellen Gründen. Die einzig ernst zu nehmende Verfilmung ist wohl das Remake aus dem Jahre 1976, das aber an die Atmosphäre des Originals nicht herankommt.

Nun also Peter Jackson, ein Garant für überbordende Fantasie und perfekte Special Effects, genau der richtige Mann also für die Neuverfilmung von „King Kong“.
Herausgekommen ist ein monumentaler Hollywoodfilm, Popcornkino mit über drei Stunden Laufzeit, in der „Extended Version“ sogar noch 17 Minuten mehr, der over the top-Action, brillante Special Effects und jede Menge Kitsch bietet – und definitiv mindestens eine Stunde zu lang ist.

Die Story gibt eigentlich nicht so viel her, um sie derartig in die Länge zu ziehen. Bis King Kong das erste Mal auftaucht, dauert es sehr lange und dann ist die Szene auch noch verhältnismäßig unspektakulär. Vorher bekommt man die Jobsuche der Hauptdarstellerin, die Besessenheit des Regisseurs und die Reise zur Insel langwierig erzählt. Das soll wohl der Charakterisierung der Figuren dienen, was hier aber definitiv übertrieben wird. Im Mittelteil des Films, auf „Skull Island“ verkommt das alles dann zu einer irrsinnigen Action-Orgie, auf der die Schauspieler von einer Gefahr in die nächste stolpern und sich mit allen möglichen monströsen Tieren herumplagen müssen. Hier fühlt man sich eher an eine Verfilmung von „Die Verlorene Welt“ erinnert und Peter Jackson scheint Steven Spielbergs „Jurassic Park“ toppen zu wollen, was das Dinosaurier-Spektakel angeht. Parallel dazu entwickelt sich die „Liebesgeschichte“ zwischen der „weißen Frau“ und dem Gorilla, was einige extrem kitschige Szenen mit sich bringt und King Kong kaum noch bedrohlich wirken lässt (Die „Eislauf“-Szene – muss man gesehen haben, um es zu glauben und den Kopf zu schütteln).

Inhaltlich hält sich Jackson an das Original und lässt die Handlung sogar ebenfalls in den 30er Jahren spielen. Zudem zollt er in einigen Schlüsselszenen klar Tribut, so ist zum Beispiel der berühmte Kampf von King Kong gegen Dinosaurier vorhanden. Es ist eindeutig, dass Jackson seine Hausaufgaben gemacht hat und ein echter Fan des Originals ist.

Keine Frage ist, dass der Film mit den Special Effects steht und fällt. Hier muss man zwischen den nahezu perfekten Szenen auf der Insel und den eher schwachem Momenten in New York unterscheiden. Ich habe keine Ahnung, warum die optische Qualität so unterschiedlich ist, aber vielleicht wollte Jackson ja, dass die Szenen in New York derart unrealistisch wirken. Hier und da wirkt das schon fast wie ein Tribut an die alten japanischen „Godzilla“-Filme. Insgesamt bewegen sich die Effekte und Animationen aber schon nahezu an der Perfektion. King Kong selbst ist absolut überzeugend, was einmal mehr Andy Serkis zu verdanken ist, der einmal mehr einer Figur Seele verleiht, ohne selber zu sehen zu ein.

Auch sonst bietet der Film eine solide Besetzung mit Jack Black – mal nicht in einer Komödie -, Naomi Watts, Thomas Kretschmann, Jamie Bell und Adrien Brody. Darunter ist zwar kein wirklich ganz großer Star, aber alle liefern gute Arbeit ab, auch wenn Brody vielleicht etwas zu betroffen in die Kamera guckt, Watts ein wenig zu perfekt wirkt, Kretschmann als Jürgen Prochnow-Double durchgehen könnte und Black ein wenig zum overacting neigt.

Auffallend sind jede Menge fette Logiklöcher, so befinden sich die Helden gerade noch in einem Sumpfgebiet (also wahrscheinlich in etwa auf Meereshöhe) und direkt anschließend über einer Hunderte Meter tiefen Schlucht. Alle finden sich in dem undurchdringlichen Dschungel prima zu recht und wie zufällig treffen sie sich immer wieder und finden alle Wege problemlos. Naomi Watts sieht auch noch nach zwei Tagen Hatz durch Tümpel, Unterholz, hohle Baumstämme und Hochplateaus aus, wie aus dem Ei gepellt, inklusive schicker Frisur, kaum zerrissener und vor allem sehr sauberer Kleidung. In New Yorks kaltem Winter, immerhin ist der See im Central Park zugefroren, läuft sie stundenlang in einem dünnen Kleidchen durch die Gegend. Trotz heftiger Gewaltszenen gibt es keinerlei Blut zu sehen. Dies und vieles mehr trübt den Filmgenuss etwas und diverse Anlehnungen an „Titanic“ (Todesszene von King Kong unter anderem) heben den Schmalzfaktor noch einmal deutlich.

Trotzdem ist „King Kong“ natürlich knallbunte Hollywood-Unterhaltung pur und macht Spaß. Hier und da hätte Peter Jackson, der offenbar so viel reingepackt hat in der Hoffnung, gleich einen weiteren Regie-Oscar zu erhalten, aber etwas Zurückhaltung üben und das Tempo anziehen können, dann wäre sicher ein richtig guter Film rausgekommen. So ist es aber in der Filmografie des Regisseur eher einer aus dem unteren Drittel.

Die deutsche Einzel-Blu Ray enthält die Kinofassung (187 Minuten) und den so genannten „Extended Cut“ (200 Minuten). Die Bildqualität ist natürlich fantastisch und auch am Ton (Deutsch, Englisch und einige weitere Sprachen) gibt es nichts auszusetzen. Dazu findet man natürlich Untertitel in 14 verschiedenen Sprachen.
Das Bonusmaterial ist überraschend spärlich ausgefallen. Es gibt einen Audiokommentar von Peter Jackson und Philippa Boyens, sowie Behind The Scenes-Material, das man während des Films einblenden kann. Außerdem kann man seine Lieblingsszenen markieren und abspeichern. (A.P.)




Alles von Peter Jackson in dieser Datenbank:

- King Kong (USA 2005)
- Herr der Ringe - Die zwei Türme, Der (Neuseeland/USA 2002)
- Herr der Ringe - Die Gefährten, Der (Neuseeland/USA 2001)
- Frighteners, The (USA 1996)
- Braindead (Neuseeland 1992)
- Meet The Feebles (Neuseeland 1989)
- Bad Taste (Neuseeland 1988)
- Good Taste Made Bad Taste ( )

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