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Pacific Rim

(USA 2013)

Originaltitel: Pacific Rim
Alternativtitel:
Regie:
Guillermo del Toro
Darsteller/Sprecher: Charlie Hunman, Idris Elba, Rinko Kikuchi, Charlie Day, Rob Kazinsky, Max Martini, Ron Perlman,
Genre: - Action/Abenteuer - Science Fiction/Fantasy


In nicht allzu ferner Zukunft wird die Menschheit von gigantischen Monstern angegriffen, die durch einen Dimensionsriss am Grund des Pazifischen Ozeans auf die Erde kommen. Zur Verteidigung werden gigantische Kampfmaschinen gebaut, die immer von zwei psychisch verbundenen Piloten gesteuert werden. Eine zeitlang scheint es, als wenn die Angriffe in den Griff bekommen werden, doch dann entdecken Wissenschaftler, dass die Monster einen Plan verfolgen und der große Angriff erst noch bevorsteht um die Menschheit zu vernichten…

Regisseur Guillermo del Toro ist mit gerade mal 8 Filmen in 20 Jahren nicht gerade als Vielfilmer bekannt, dafür sind alle seine Filme aber mindestens interessant, zum größeren Teil sogar richtig gut. Zudem fördert er auch regelmäßig junge Nachwuchs-Regisseure, indem er ihre Filme produziert. Sein bisher gigantischstes Projekt hat er mit „Pacific Rim“ umgesetzt und dabei seiner Liebe zu den guten alten japanischen Kaiju-Filmen um Godzilla, Gamera und Co freien Lauf gelassen.

Wie man an der Inhaltsangabe sieht, ist eine tiefgehende Story mit ausgefeilten Charakteren hier nicht im Mittelpunkt, stattdessen geht es darum, möglichst spektakuläre Kämpfe zwischen Monstern und Kampfmaschinen zu zeigen. Das gelingt beeindruckend, eine größere Zerstörungsorgie hat man wohl lange nicht mehr sehen dürfen und das schließt Filme wie „The Avengers“ locker mit ein.

Es ist wohl kein Geheimnis, dass es sich bei „Pacific Rim“ im Grunde um eine Kombination aus „Transformers“ und „Godzilla“ handelt. Dazu noch ein bisschen „Battleship“, etwas „Starship Troopers“, ein paar H.P. Lovecraft-Einflüsse und ein Schuss „Independence Day“-Pathos. Innovativ ist das alles also schon mal nicht, dafür macht es aber eine Menge Spaß, auch, wenn es fast schon ein bisschen zu sehr over-the-top ist. Atempausen werden dem Zuschauer nicht gegönnt. Der erklärende Off-Text am Anfang des Werkes lässt zunächst vermuten, dass ein ziemlich düsterer Film folgen wird, das relativiert sich aber schnell, es geht nur darum, ordentlich Krawumm zu bieten.

Mit fast 200 Millionen Dollar Produktionskosten ist fast schon klar, dass hier Special-Effects auf höchstem Niveau geboten werden, wobei eine gewisse Künstlichkeit in der Optik durchaus gewollt zu sein scheint und sicherlich auch zur FSK12-Freigabe in Deutschland beigetragen hat. Menschen kommen im Großen und Ganzen nicht zu Schaden und wenn doch eher auf humorvolle Weise. Blutige Tode sind zumindest nicht auszumachen.

Die CGI-animierten Monster sehen jedenfalls toll aus und auch die „Jaeger“ genannten Kampfmaschinen kommen recht überzeugend rüber.

Besonders interessante Figuren gibt es leider nicht, vielleicht mal abgesehen von dem von Ron Perlman gespielten Monster-Teile-Händler. Zwar wird bei den Hauptfiguren jeweils eine tragische Hintergrundgeschichte aufgebaut, die ein persönliches Interesse an dem Kampf gegen die „Kaijus“ deutlich machen soll, aber im Grunde lässt das den Zuschauer kalt. Humor wird durch zwei etwas nerdige Wissenschaftler eingebaut, wobei sich die Witzigkeit aber doch sehr in Grenzen hält.

Der Film wurde laut Regisseur del Toro nur teilweise in 3D gedreht (etwa 40 von über 120 Minuten), der Rest ist wohl nur nachträglich konvertiert. Das dürfte auf der großen Kinoleinwand allerdings ziemlich großartig ausgesehen haben, da sich die gigantischen Kampfszenen natürlich hervorragend für diese Technik eignen.

„Pacific Rim“ will keine Arthouse-Unterhaltung sein oder bei der nächsten Oscar-Verleihung abräumen, aber das hat wohl auch niemand erwartet. Hier hat sich ein Regisseur seinen Traum, einen großen Monster-Film zu drehen, erfüllt und damit perfektes Popcorn-Kino erschaffen. Nicht so kindgerecht wie „Transformers“, allemal besser als Emmerichs „Godzilla“ und einfach ein großer Spaß zum Hirn abschalten.

Dieser Besprechung liegt die 2D-Blu Ray von Warner Home Video zugrunde. Eine 3D-Version ist bei den zahlreichen Veröffentlichungen in unterschiedlichen Verpackungsarten aber natürlich auch erhältlich. Die Bildqualität ist fantastisch und darf wohl als Referenzklasse bezeichnet werden. Auch der Sound ist bombastisch. Sprachen und Untertitel liegen in Deutsch und Englisch vor. Das Bonusmaterial wird angeführt von einem Audiokommentar des Regisseurs, dem man leider keine deutschen Untertitel spendiert hat, dazu so genannte „Fokus-Punkte“, die einzelne Schritte der Filmproduktion näher erläutern. Auf einer zweiten Disc gibt es einige Featurettes, ein interaktives „Notizbuch“ des Regisseurs sowie ein paar nicht verwendete und verpatzte Szenen. Wozu irgendjemand aber einen Downloaad-Code für mobile Geräte braucht, ist mir nicht klar, wer ist denn so blöd, so einen Film auf einem Mobiltelefon mit 14cm-Bildschirm zu gucken? Abmahnen sollte man Warner außerdem, dass kein Wendecover ohne FSK-Logo dabei ist. (A.P.)




Alles von Guillermo del Toro in dieser Datenbank:

- Shape of Water - Das Flüstern des Wassers (USA 2017)
- Strain - Staffel 2, The (USA, Kanada 2015)
- Crimson Peak (USA 2015)
- Strain - Staffel 1, The (USA 2014)
- Pacific Rim (USA 2013)
- Blade 2 (USA 2001)
- Devil´s Backbone, The (Spanien / Mexiko 2001)
- Mimic (USA 1997)
- Cronos (Mexiko 1992)

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