Melanie Carmichael ist zwar aus einer kleinen Stadt aus Alabama, doch hier in New York hat sie als Mode-Designerin Karriere gemacht und steht nun kurz vor der Heirat mit dem netten und romantischen Sohn der Bürgermeisterin. Alles könnte schöner nicht sein, doch es gibt ein Problem: Sie ist noch verheiratet, mit ihrer Jugendliebe Jake. In aller Eile fährt zurück in ihren Heimatort und will die Sache schnell hinter sich bringen, doch Jake unterschreibt nicht und lässt sie zappeln, offenbar aus Rache dafür, dass sie ihn seinerzeit sitzenließ aufgrund eines tragischen Zwischenfalls. In dieser Zeit, in der die zwei nun miteinander rumhantieren, kommt ihnen in den Sinn, dass die alten Zeiten gar nicht so schlecht waren. Und dann ist da noch die fiese Presse, die hinter Melanie her ist, denn immerhin soll sie ja den Bürgermeistersohn heiraten...
Es ist absolut unnötig, mehr Worte über die Story zu verlieren, weil sie keinerlei Innovationen bietet. Sicherlich beinhaltet sie doch eine gewisse Spannung, denn man weiß nicht, für wen sich Melanie am Ende entscheidet. Was aber „SWEET HOME ALABAMA“ so sympathisch und unterhaltsam macht, ist das einfühlsame Drehbuch. Die Dörfler werden hier dieses Mal nicht als die Deppen hingestellt, wie man es sonst so gerne tut, sondern als liebenswerte Menschen wie du und ich, die ihre Fehler, aber auch ihre Stärken haben. Natürlich stecken in diesem Film die absoluten Liebesfilm-Klischees, doch so zusammengemischt ergeben sie ein liebliches Potpourrie der guten Laune. Glaubt mir, ich bewerte unoriginelle 08/15-Liebesfilma nach Schema F sehr gerne sehr hart, aber dem Charme von „SWEET HOME ALABAMA“ kann man sich einfach nicht entziehen, was vor allem daran liegt, dass jede einzelne Rolle absolut perfekt besetzt wurde und das Skript so herzlich und innig mit ihnen umgeht. Ein Film zum Wohlfühlen. Kompliment. (Haiko Herden)
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