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Apokryphus – Die Geheimgesellschaften (Hörspiel)

(BRD 2004)

Originaltitel: Apokryphus – Die Geheimgesellschaften (Hörspiel)
Alternativtitel:
Regie:
Gerold Darynger
Darsteller/Sprecher: Halver, Igor Mortis, Ralf Hannenberg, Thomas Mende, Der Mann In Schwarz, Olaf Reichman, Anjes Borchers, Stan Tears, Dagmar Dreke, Martin Schäfer, H. Wöhler sowie diverse Sprecher, die sich offenbar schämen, hier teilgenommen zu haben und ihren Namen mit „streng geheim“ angeben,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery - Horspiel/Hörbuch


Rattenmond/Ohrhorror CD/DVD/MC - 2004 – ISBN 3-933683-34-3

Schon seit Jahrhunderten existieren geheime Gesellschaften und Bünde, die versuchen, Einfluss auf das Weltgeschehen zu nehmen. Im Mittelalter waren sie aktiv, im zweiten Weltkrieg ebenso und auch heute noch sollte man Andeutungen und Hinweise ernst nehmen...

Viel mehr sollte man zum Inhalt dieses ungewöhnlichen Hörspiels gar nicht verraten. Ungewöhnlich ist es auf vielerlei Art und Weise. Zunächst einmal ist das Thema Geheimbünde und Verschwörungen auch heute noch ein seltenes Thema im Hörspielbereich und alleine deshalb schon interessant, vor allem, wenn man es persönlich auch spannend findet. Außerdem wird hier, wie man es von früheren Rattenmond/Ohrhorror/Giftstachel-Produktionen kennt, ordentlich rumgesplattert, wie in den guten alten italienischen Hexen-, Kannibalen- und Horrorfilmen. Auch das ist eine Besonderheit im Hörspielbereich und fordert immer wieder kontroverse Diskussionen heraus. Aber warum sollte ein Bereich, der im Film seit Jahrzehnten seinen festen Platz hat, nicht auch im Hörspiel seine Berechtigung finden. Ob man es mag, ist eine ganz andere Frage, aber es aus Prinzip abzulehnen ist definitiv falsch und eine nicht nachvollziehbare Aufforderung zur Zensur.

Positiv abheben von vielen anderen Hörspielen tut sich „Apokryphus“ aber auch durch die aufwendige Produktion im so genannten „Kunstkopfstereo“-Verfahren. Der Sound, die Musik, die Geräusche und natürlich die Texte klingen sehr gut und hervorragend aufeinander abgestimmt. Neben der üblichen CD und MC erscheint das Hörspiel sogar als 5.1/DTS DVD, sicher eine Weg weisende Entscheidung. Rein technisch ist das Hörspiel also ganz hervorragend und ein deutlicher Fortschritt zu früheren Produktionen. Auch die Sprecher leisten gute Arbeit. Diesmal hat man fast durchgehend auf Profis gesetzt, was sich auszahlt.

Die Geschichte selbst erscheint zunächst verwirrend. Eine Rahmenhandlung, die in unserer Gegenwart oder in der nahen Zukunft spielt umschließt zwei längere Storys. Zum einen eine Geschichte aus dem Mittelalter, die an die bekannten Hexenverfolgungsfilme angelehnt ist und die Splatterfreaks wohl absolut befriedigen dürfte. Das bleibt Geschmackssache, ich persönlich habe meine Phase, in der es mir in Filmen und anderen Medien nicht blutig genug zugehen konnte, längst hinter mir und könnte die Handlung auch ohne allzu blutige Details genießen. Zumindest hat der Autor seine Lektionen aus den einschlägigen Filmen und literarischen Quellen gelernt und gut umgesetzt. Die zweite Story spielt in Deutschland kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs und beschäftigt sich mit den Forschungen deutscher Wissenschaftler an der Nutzung der Atomkraft. Auch diese Geschichte ist gut geschrieben und überzeugend. Ob man mit den Verschwörungstheorien etwas anfangen kann, bleibt jedem selbst überlassen. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann mal ein Hörspiel zu der seltsamen Idee, dass die Nazis unter dem Eis der Antarktis an mysteriösen Flugscheiben forschen und Hitlers Geist in Form von Radiowellen in das weltweite Datennetz einspeisen...kein Witz, diese Ideen haben tatsächlich einige seltsame Menschen!

Der einzige echte Schwachpunkt von „Apokryphus“ ist wieder einmal die Covergestaltung. Unübersichtlich, uneinheitlich und voller mysteriöser Zeichensetzung. Ein Beispiel gefällig? Bitte:

Der Spiegel“ Nr. 23 vom 3 Juni 1991(Weizäcker-aufgrund einer basierenden Aussage eines anderen Politiker´s)

Sorry, aber das muss nun wirklich nicht sein, hier sollte man sich Unterstützung von einem begabteren Coverdesigner holen.

Und den im Booklet korrekt als „Hörspiellegende“ betitelten Konrad Halver als „Konrad Halfer“ zu nennen ist nun wirklich nicht mehr verzeihbar! Hier ist dringend Besserung nötig und das ist durchaus als konstruktive Kritik anzusehen, denn ansonsten kann „Apokryphus“ schon überzeugen. (A.P.)



Buch: Gerold Darynger





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- Kuru - Der lachende Tod (Hörspiel) (BRD 2002)