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Circus der Vampire

(England 1971)

Originaltitel: Vampire Circus
Alternativtitel:
Regie:
Robert Young
Darsteller/Sprecher: Laurence Payne, John Moulder-Brown, Adrienne Corri, Thorley Walters, Anthony Corlan, Richard Owens, Lynne frederick, Robin Hunter, Domini Blythe, Robert Tayman, John Bown, Mary Wimbush, Christina Paul, David Prowse, Skip Martin,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Kritik 1:

Nachdem Dorfbewohner den Vampirgrafen Mitterhaus umgebracht haben und dieser den Ort vorher noch verflucht hat, kommt 15 Jahre später ein kleiner Circus in das Dorf, das gerade von einer unbekannten Seuche heimgesucht wird. Während der Arzt des Dorfes versucht, in der Stadt Medizin zu besorgen, geschehen im Umfeld der Schausteller merkwürdige Dinge und die Kinder der ehemaligen Vampir-Killer werden nach und nach ermordet aufgefunden. Hat sich der Fluch von Graf Mitterhaus erfüllt?

Die britische Produktionsfirma Hammer Film wurde vor allem durch ihre Horrorfilme in den 50er und 60er Jahren bekannt, allen voran mit den Werken über den Vampir „Graf Dracula“. Ende der 60er Jahre setzte sich im Horror-Genre eine härtere Spielart durch und die klassischen Gothic-Grusel-Stoffe von Hammer wirkten auf einmal altmodisch. Man sah sich gezwungen, mehr Blut, Gewalt und Sex in die Produktionen einzubauen, gut zu sehen in der „Karnstein“-Trilogie oder in „Dracula Jagt Mini-Mädchen“. Mit „Circus Der Vampire“ betrat man in vielerlei Hinsicht neue Wege. Zum einen basierte die Story nicht auf einer literarischen Vorlage, sondern erzählte eine ganz eigene Story, die sich allerdings noch immer am alten Stil orientierte. Verbunden wurde das mit einigen Tabubrüchen, was Gewalt und nackte Tatsachen anging. Zum einen werden im Film mehrere Kinder umgebracht, was man zwar nicht direkt sieht, aber ein zentrales Thema der Geschichte ist. Zudem gibt es einige für damalige Verhältnisse ausgesprochen blutige Szenen – inklusive einer recht innovativen Enthauptungsszene - und Nacktheit wird auch verhältnismäßig explizit und offensiv gezeigt. Damit versuchten die Produzenten, neues Publikum zu gewinnen, welches durch moderne Filme wie „Die Nacht Der Lebenden Toten“ beeinflusst war.

Es war fast logisch, dass der Film sowohl in England als auch den USA Probleme mit der Zensur bekam und sicher auch deswegen nicht zu einem ganz großen kommerziellen Erfolg wurde. Im Laufe der Zeit hat sich „Circus Der Vampire“ jedoch zu einem kleinen Kultfilm für Horrorfans entwickelt, und das zu Recht. Man muss Hammer Films bescheinigen, dass tatsächlich versucht wurde, sich der Zeit anzupassen. Dafür wählte man vor und hinter der Kamera fast durchgehend Personal aus, das vorher mit Hammer noch nichts zu tun hatte um frischen Wind hineinzubringen. Zudem baute man einige Fantasy-Elemente ein und die Atmosphäre war weniger gruselig-romantisch als morbide-surreal. Eine Szene wie den Tanz der nackten Tigerfrau hatte man vorher in Filmen aus dem Hause Hammer noch nicht gesehen und sie bleibt auch langfristig in Erinnerung.

Die Besetzung war ausgesprochen interessant. John Moulder-Brown wurde zuvor eher durch Kunstfilme bekannt und wirkt für die Hauptrolle eigentlich zu jung. Seine ausgesprochen attraktive Geliebte Dora wurde von der hübschen Lynne Frederick gespielt. Adrienne Corri hingegen kennt man aus bekannten Genrefilmen wie „Das Schreckenshaus Des Dr. Death“ oder „Uhrwerk Orange“. Dazu trifft man den damals in England sehr bekannten Thorley Walters und den kleinwüchsigen Skip Martin, der in zahlreichen Genrefilmen mitgespielt hat. In einer stummen Rolle als grobschlächtiger Kraftmensch schließlich engagierte man David Prowse, der vorher schon in zwei Filmen Frankensteins Kreatur dargestellt hat, später aber vor allem als „Darth Vader“ in der „Star Wars“-Filmen bekannt wurde, auch, wenn man dort sein Gesicht nie sehen durfte.

Mit „Circus Der Vampire“ beschritt man neue Wege, mit „Captain Kronos – Vampirjäger“ und „Die Sieben Goldenen Vampire“ ging man den Weg weiter, doch der Niedergang des Studios war nicht mehr aufzuhalten. Gegen die massenhaften und weitaus blutigeren Horror-Produktionen aus den USA, Italien und auch Spanien konnte man sich nicht dauerhaft behaupten. Für Fans von Gothic-Horror mit skurrilen Momenten ist „Circus Der Vampire“ aber auf jeden Fall eine Perle.

Die deutsche Blu Ray ist bei Koch Media erschienen und inzwischen recht preiswert zu finden. Für einen über 40 Jahre alten Film hat man bei der Bildqualität wirklich eine Menge rausgeholt und auch der deutsche und englische Ton ist nicht beklagenswert. Untertitel gibt es allerdings nicht. Als Bonus gibt es den Originaltrailer und eine schöne Bildergalerie mit Postern und Aushangfotos, außerdem als Rom-Part ein Comic zum Film. Hochinteressant ist auch das 16-seitige Booklet mit Hintergrundinfos, Bildern und einem Interview. (A.P.)



Kritik 2:

1810. Graf Mitterhouse ist ein Vampir und damit nicht tragbar. Der aufgebrachte Mob des Dorfes tötet ihn mit einem hölzernen Pfahl durch das kalte Herz. Im Sterben verflucht der Graf das gesamte Dorf und schwört Rache. Fünfzehn Jahre später: Das Dorf steht unter Quarantäne, weil eine unbekannte Krankheit dort die Menschen hinwegrafft. Trotzdem erscheint wie aus heiterem Himmel ein kleiner Zirkus namens "Zirkus der Nacht" mit sehr merkwüridgen Artisten, doch die Vorstellungen sind allesamt ausverkauft. Bald schon sind die ersten Toten zu beklagen und man verdächtigt als erstes die Zirkusleute, doch niemand kann ihnen dies beweisen. Wir als Zuschauer wissen natürlich, dass sie waren. Nachdem sie die Kinder aller Verantwortlichen getötet haben, ist es soweit und sie können den Grafen wieder zurück ins "Leben" holen...

Ein wunderschöner Film aus der Schmiede von Hammer. Eine nette Geschichte, relativ viel Blut, ein paar einfache, aber wirkungsvolle Special Effects, ein wenig gotisch-mittelalterliche Atmosphäre in tollen Sets und auch hier und da ein nackter Busen. Das ist es, was einen Hammer-Film ausmacht und was die Studios so berühmt gemacht hat und "CIRCUS DER VAMPIRE" ist eine der besten Verfilmungen, das kann man sicherlich ohne Übertreibung so sagen.

Die deutsche DVD von Koch Media präsentiert den Film in Deutsch und Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono) sowie im Bildformat 1:1.85 (16:9 anamorph). Als Extras gibt es den Trailer (2.23 Min.), eine Slideshow mit Bildern aus dem Film sowie Promofotos und Aushangfotos (1:23 Min.), eine Artworks-Galerie (0:39 Min.) sowie den dazugehörogen Comic als DVD-Rom-Part. Weiterhin gibt es Trailer zu "DRACULAS HEXENJAGD" und "DIE TODESKARTEN DES DR. SCHRECK". (Haiko Herden)



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