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Die Blaue Grenze(BRD 2004)Originaltitel: Blaue Grenze, Die Alternativtitel: Regie: Till Franzen Darsteller/Sprecher: Antoine Monot Jr., Hanna Schygulla, Dominique Horwitz, Beate Karoline Bille, Jens Münchow, Joost Siedhoff, Uwe Rohde, Genre: - Drama - Komödie
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Heute Morgen ist Mommes Vater gestorben. Der Trauernde macht sich sogleich auf den Weg nach Flensburg, wo er seinem Großvater die traurige Nachricht überbringen will. Sein Großvater allerdings scheint das Ganze irgendwie nicht mehr so richtig mitzukriegen. Noch am gleichen Tag lernt er die Dänin Lene kennen. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch Momme kann den Tod des Vaters nicht überwinden. Auch Polizeihauptkommissar Poulsen hat es nicht leicht. Er wurde beurlaubt und kann sich nicht damit zurecht finden, denn die Arbeit war sein ein und alles. Dieser Schmerz steht auch ihm im Wege bei einer neuen Beziehung…
Hierbei handelt es sich um den Debüt-Film von Till Franzen, einem echten Nordlicht aus Flensburg. Dementsprechend hat der Film auch einen herben norddeutschen Schlag, der teils schon etwas skurril wirkt, aber höchst sympathisch. Manche Charaktere erscheinen wie aus der Flensburger-Werbung, was streckenweise recht humorig rüberkommt und mir als Hamburger Muschelschubser sehr gefällt. Trotzdem ist es keine Komödie, im Grunde eher ein Drama, das auch noch einiges für den Kopf bietet, nämlich eine intelligente Story mit Tiefgang. Getragen wird das Ganze durch wirklich fantastische Schauspieler, die ihre Rollen mit Leben verkörpern. Zusätzlich interessant an „DIE BLAUE GRENZE“ ist die filmische Qualität. Es wirkt teilweise ein bisschen surreal und die interessanten, teils recht metaphorisch wirkenden Bilder werden dazu noch durch einen tollen Soundtrack und mit nett-melancholischen Liedern unterstützt. Ein Film, der mir wirklich sehr gefallen hat. Bin gespannt auf weiteren Output von Till Franzen.
Auf DVD von Epix. (Haiko Herden)
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