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Codename: Nina

(USA 1993)

Originaltitel: Point Of No Return
Alternativtitel:
Regie:
John Badham
Darsteller/Sprecher: Bridget Fonda, Gabriel Byrne, Miguel Ferrer,
Genre: - Action/Abenteuer - Thriller


Die drogenabhängige Maggie bricht mit ihren ebenfalls drogenabhängigen Freunden in eine Apotheke ein. Als die Polizei den Laden stürmt, kommt es zu einer Schiesserei, bei der alle ihre Freunde abgeschossen werden. Nur Maggie überlebt, erschiesst aber auch noch einen Polizisten. Dafür wird sie gerichtet und für die Todesstrafe vorgesehen. Sie bekommt vor Publikum die tödliche Spritze gesetzt und schläft ein. Doch sie wacht später in einer Art Zelle wieder auf; und ein Mann namens Bob stellt sie vor die Wahl: Entweder arbeitet sie für die Regierung bei heiklen Aufgaben mit und tötet auf Befehl, oder die Todesstrafe wird doch noch vollstreckt. Sie entscheidet sich für den Job als Killer mit neuer Identität. Sie erhält eine Ausbildung in Sachen Computer, Waffen, Kampfsport, Auftreten und auch Benimm. Zuerst versucht sie ihre rebellische Art beizubehalten, merkt aber bald, dass sie am kürzeren Hebel sitzt, denn die Todesstrafe schwebt immer über ihr. Ihre schwere und gemeine Abschlußprüfung besteht sie, und sie wird aus der Anstalt, die sie monatelang nicht verlassen hat, entlassen. Sie bekommt die Mittel, um nach außen hin ein normales Leben zu führen. Doch sie muß ständig damit rechnen, dass sie Aufträge bekommt. Bald lernt sie einen netten, jungen Mann namens J.P. kennen, den sie natürlich nicht in ihr Geheimnis einweihen darf. Sie zieht bald schon mit ihm zusammen, und J.P. wundert sich, dass Maggie nie etwas über ihre Vergangenheit erzählt. Die ersten Aufträge erledigt sie noch mit der ihr antrainierten Kälte, doch mit der Zeit macht sie das kaputt. Als sie fast am Boden ist, bittet sie ihren Vorgesetzten Bob, zu dem sie eine etwas intensivere Freundschaft hat, darum, dass sie bitte in die Freiheit entlassen wird. Nach langem Zögern gibt ihr Bob einen letzten Auftrag, doch der geht natürlich schief, und der Cleaner, den das Hauptquartier schickt, wird nicht nur die ungeplanten Leichen entsorgen, sondern auch Maggie...

Wem die Story bekannt vorkommt, hat Recht: Es handelt sich um ein Remake des Luc Besson-Klassikers "Nikita". Ich finde es absolut furchtbar, wenn die Amerikaner so derartig arrogant sind und glauben, dass ausländische Filme keine kommerzielle Chance in ihrem Land haben. Gerade bei Luc Besson, der inzwischen ja auch in Amerika produziert. Aber wirklich typisch ist es, dass dieses Remake nicht auf Atmosphäre, Anspruch und Charakter setzt, sondern wieder einmal nur ganz oberflächlich auf Action und Explosionen. Die Kälte des Jobs wird hier leider viel zu romantisch dargestellt. Im Ganzen ist dann auch der Rest des Filmes fantasielos und ideenlos nachgedreht. Wobei man allerdings auch sagen muß, dass der Film ohne sein großes Vorbild weitaus besser dastehen würde. (Haiko Herden)



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