| HAIKO´S FILMLEXIKON 101 DALMATINER (1961) 101 DALMATINER
Der Dalmatiner Pongo lebt alleine bei seinem ebenfalls alleinstehenden Herrchen. Immer ist der Hund auf der Suche nach einer Partnerin für seinen Futtergeber. Eines Tages entdeckt er ein junges Fräulein, die auch noch eine hübsche Dalmatiner-Hündin dabei hat. Ein kleiner Hundetrick und die beiden Menschen haben sich schon kennengelernt und sind auch noch bald darauf verheiratet. Der Nachwuchs bei den Hunden ist bald da, 15 Welpen. Die böse Cruella De Vil aber will diese 15 Welpen haben, um sich einen einmaligen Pelzmantel aus den gefleckten Fellen der Kleinen zu machen. Sie heuert zwei Diebe an, die aus der ganzen Stadt Dalmatiner-Welpen zusammenklauen. Pongo und Perdita machen sich auf die Suche nach ihren Kleinen und erhalten dabei unerhofft viel Hilfe von Freunden aus der ganzen Umgebung... Die alten Disney-Filme sind doch immer noch am schönsten, hier ist noch der gute alte Disney-Charme zu spüren und es waren noch nicht so knallhart kalkulierte Marketing-Objekte wie heute. Die Bösen sind noch richtig böse, die kleinen Welpen rühren den Zuschauer zu Tränen und die Banditen sind so doof, wie man es in Disney-Filmen erwartet. Außerdem wird hier nicht rund um die Uhr gesungen. Rundum gelungen und für die Kleinen gibt es auch noch was zu lernen, nämlich das Zusammenhalten und Freunde wichtig sind!
Originaltitel: One Hundred And One Dalmatians Regie: Wolfgang Reitherman, Hamilton S. Luske, Clyde Geronimi USA 1961 (Haiko Herden) Dalmatiner Pongo und sein alleinstehendes Herrchen und Computerspiele-Programmierer Roger treffen im Park auf die alleinstehende Anita und ihrer Dalmatinerdame Perdy. Bei den Hunden sowie den beiden Menschen ist es Liebe auf den ersten Blick und die Heirat ist bald darauf. Pedita wirft auch schon bald 15 Welpen. Alles könnte schön sein, wenn Anita nicht so eine widerliche Arbeitgeberin hätte. Es ist die Modedesignerin Cruella DeVil, die sich aus den weichen Fellen der kleinen Hunde unbedingt einen Pelzmantel machen will. Sie engagiert ein paar blöde Diebe, welche die Kleinen sowie alle anderen Dalmatiner-Welpen der Stadt entführen. Das lassen sich Pongo und Perdita aber nicht gefallen... Nach 35 Jahren gibt es nun die Real-Verfilmung des Disney-Klassikers. Der Film hat zwar keine besonders guten Kritiken bekommen, doch das ist nicht nachzuvollziehen. Der Niedlichkeitsfaktor ist natürlich extrem hoch und Regissseur Stephen Herek hat ein recht ungewöhnliches und bizarres Setdesign entworfen, welches total künstlich wirkt. Glenn Close als böse Cruella DeVil ist eine Top-Besetzung und Jeff Daniels hat einen extremeren Hundeblick als alle Vierbeiner zusammen. Am Ende gibt es dann auch noch eine Verbrecherjagd, die stark an "KEVIN - ALLEIN ZU HAUS" erinnert, was auch kein Wunder ist, da der Drehbuchautor auch schon für diesen Spaß verantwortlich war. So viele Hundekinder lassen die Herzen von Kinder und Eltern schmelzen, wobei man aber auch sagen muß, daß manche Hunde aus der digitalen Retorte von ILM stammen. Trotzdem, ein guter Kinderfilm.
Originaltitel: 101 Dalmatians Regie: Stephen Herek Darsteller: Glenn Close, Jeff Daniels, Joely Richardson, Joan Plowright USA 1996 (Haiko Herden) |