HAIKO´S FILMLEXIKON
THE WALL
Der
Rockmusiker Pink sitzt in einem Hotelzimmer in Los Angeles und steht wohl
unter Drogen. Vor ihm läuft der Fernseher und er durchlebt alle möglichen
Situationen seines Leben, Dinge, die er wirklich erlebt hat und Dinge,
die sich durch das Laufen des Fernsehers ergeben. Dadurch gerät er
in paranoide Stimmung, genau wie der Zuschauer. Wir (und er) bekommen Dinge
zu sehen, die an Apokalypse erinnern. Er sieht furchtbare Dinge, wie Kinder
in der Schule zu Einheitswurst verarbeitet werden, Bilder vom Krieg und
Tote, ein wahrer Drogen- und Bilderrausch, vermischt mit der Musik von
Pink Floyd aus dem gleichnamigen Album. Durch diesen wirren Zustand baut
sich der Rockmusiker eine Mauer um sich herum auf, die ihn völlig
von der ihn umgebenden Welt abschottet. Der Film ist im Prinzip ein einziger,
düsterer Musikclip von Pink Floyd, ein wahres Meisterwerk, obwohl
ich überhaupt nicht auf diese Musik stehen.
| Splatter |
SFX |
Humor |
Action |
Anspruch |
Spannung |
Erotik |
Musik+Sound |
Gesamt |
| 2 |
2 |
1 |
2 |
3 |
1 |
2 |
4 |
5 |
Originaltitel: The Wall
Regie: Alan Parker
Darsteller: Bob Geldof,
Kevin McKeon, Christine Hargreaves, James Laurenson, Bob Hoskins
England 1982
(H.H.)
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