| HAIKO´S FILMLEXIKON ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS
EINER FREMDEN WELT - Kritik 1 ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER FREMDEN WELTDie Nostromo ist beladen mit Rohstoffen auf dem langen Weg zurück zur Erde. Ein Notruf von einem fremden Planeten weckt die Tiefgefrorene Mannschaft auf und man macht sich auf die Suche nach dem Ursprung des Signals. Sie finden ein Raumschiff einer fremden Rasse sowie Eier. Einer der Menschen wird von einem Wesen, das aus einem der Eier springt, angefallen und als Brutkörper mißbraucht. Nachdem das Tierchen geschlüpft ist, versteckt es sich in den düsteren Gängen der Nostromo und erlegt aus dieser Deckung heraus ein Schiffsmitglied nach dem anderen... Bei "ALIEN" handelt es sich um einen der größten Science Fiction-Klassiker der Filmgeschichte, der eine Unzahl von mehr oder wenigen guten Kopien nach sich zog. Sehr spannungsintensiv und dramatisch, was nicht zuletzt daran liegt, daß man das Alien selbst so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommt, sondern immer nur als Schatten oder als huschendes Etwas. Das Design des Aliens und vieler Kulissen wurde übrigens vom Düster-Maler H.R. Giger entworfen. Alle Fortsetzungen dieses brillanten Filmes haben übrigens, jeder auf seine Weise, auch wieder die oberen Spitzen der Genialität erreicht. Die deutsche DVD von Fox bietet einen Regiekommentar von Ridley Scott, einzelne, besonders interessante Passagen sind sogar einzeln anwählbar. Als nächstes gibt es 10 nicht gezeigte Szenen mit einer Gesamtlänge von 20 Minuten. Deutsche Untertitel sind hier möglich und zu jeder Szene gibt es noch eine erklärende Texttafel. Dann gibt es noch zwei coole Kinotrailer (1:14 Min. und 2:03 Min.) sowie zwei kurze US-TV-Spots. Und dann folgt eine riesige Fotosammlung mit Zeichnungen von Giger (verantwortlich für das Design vom Alien und vom Alienschiff), Zeichnungen von Ron Cobb (Innengestaltung der Nostromo), Zeichnungen von Jean "Moebius" Giraud (Kostüme) und Chris Foss (Raumschiffe). Es gibt das Original-Storyboard von Ridley Scott und viele viele Fotos aus dem Film, vom Dreh, von Giger, von der Besetzung, vom Regisseur, von den Modellen und vielem mehr. Als Sprachen gibt es Deutsch und Englisch jeweils in Dolby Digital 5.1, Untertitel sind in Englisch, Spanisch und Deutsch für Hörgeschädigte verfügbar. Das Bildformat ist 2.35:1.
Originaltitel: Alien Regie: Ridley Scott Darsteller: Sigourney Weaver, Tom Skerritt, Veronica Cartwright, John Hurt, Harry Dean Stanton England 1979 (Haiko Herden) ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER FREMDEN WELT In der Zukunft hat die Menschheit das Weltall besiedelt. Mehrere Monate dauert der Transport von Handelsgütern, die die Besatzung im Kälteschlaf verbringt. Einer dieser Handelstransporter ist der Raumfrachter Nostromo, ein großer, schwarzer Berg aus Stahl, der lautlos durch die Dunkelheit des Alls schwebt. Von einem Hilferuf von einem nahen Planeten geweckt, ändert die Besatzung, den Vorschriften der Regierung angemessen, ihren Kurs und steuert auf den Planeten zu. Die Mannschaft besteht aus sieben Personen, dem Captain Dallas(Tom Skerritt), dem ersten Offizier Ripley(Sigourney Weaver), dem Bordarzt Ash(Ian Holm), der Pilotin Lambert(Veronica Cartwright) und den Technikern Kane(John Hurt), Brett(Harry Dean Stanton) und Parker(Yaphet Kotto). Auf dem Planeten, einer öden, staubtrockenen Wüste, findet die Besatzung ein Raumschiff einer nicht bekannten Art. Dallas, Kane und Parker verlassen das Schiff und betreten dieses Etwas. Im Inneren entdecken die drei Tausende von eiartigen Gebilden, von denen sich eines beim Näherkommen öffnet und an Kanes Gesicht durch den Raumanzug festsaugt. Zurück an Bord startet die Mannschaft schnell und geht wieder auf alten Kurs, während Kane von Ash versorgt wird. Am Abend liegt das Ding tot am Boden und Kane fühlt sich wieder ausgesprochen gut. Während des Essens beginnt er jedoch unter Schmerzen zu zucken, seine Brust explodiert und heraus kommt ein kleines Monster mit verdammt großen Zähnen. An Bord des Schiffes beginnt daraufhin eine Treibjagd auf das kleine Vieh, daß jedoch sehr schnell wächst und einen hohen Tötungsdrang entwickelt. Regisseur Ridley Scott benutzt zwei grundlegende Dinge zur Spannungserzeugung: erstens die ewige Dunkelheit des Raumschiffes, und zweitens die nur schemenhafte Darstellung des Aliens bis zum Ende, wodurch erst eine klaustrophobische Atmosphäre entstehen kann. Auch wenn seine Geschichte nicht gerade viel neues bietet(böse Militärs, gemeine Aliens und Metzeleien nach dem "Zehn kleine Negerlein"-Prinzip), so ist ihm ein außergewöhnlicher Schocker gelungen, sehr spannend und mit einem faszinierenden Geschöpf. Die Erfindung des Schweizer Surrealisten H.R.Giger ist ein neuer Organismus, der weit über dem Menschen steht. Das Wesen, perfekt in allen Einzelheiten, daß sich über die niederen Lebensformen fortpflanzt, das zum Töten in allen Lebenslagen konzipiert ist, wurde zu einem der alptraumartigsten Geschöpfe in der Filmgeschichte. Produziert wurde das Ganze von Walter Hill, der damit wohl mehr Geld verdient haben dürfte, als mit seinen eigenen Filmen. Die Folge waren bisher drei Fortsetzungen, sowie auch eine der üblichen Merchandising-Wellen, die sich in Comics, Computerspielen und, eher unüblich, Kunstdrucken und Kalendern äußerte.
Originaltitel: Alien Regie: Ridley Scott Darsteller: Sigourney Weaver(Ripley); Tom Skerritt(Dallas); Ian Holm(Ash); Veronica Cartwright(Lambert); Yaphet Kotto(Parker); John Hurt(Kane); Harry Dean Stanton(Brett) Buch: Dan OBannon Kamera: Derek Vanlint Musik: Jerry Goldsmith GB 1979 (S.S.) ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER FREMDEN WELT Natürlich das
Original!!! Der Film bietet Spannung pur, doch manchmal ist der Film ziemich
langweilig!!! Meiner Meinung nach der schlechteste
Originaltitel: Alien Regie: Ridley Scott Darsteller: Sigourney Weaver, Tom Skerritt, Veronica Cartwright, John Hurt, Harry Dean Stanton England 1979 (Rouven Niederer) ALIENS - DIE RÜCKKEHR
Jedem Alien-Film seine Besonderheiten: Hier schafft es Regie-Neuling James Cameron (heute ein großer Mann), unglaubliche Spannung verbunden mit tollen Kulissen, glaubhaften Aliens und einer Materialschlacht erster Güteklasse zu verbinden. Die Atmosphäre dieses Filmes ist allererste Sahne und Cameron hat alle seine Leute fest im Griff, um die Illusion perfekt zu machen. Ein Film, der für Science-Fiction- und Horror-Fans allererste Pflicht ist. Der Director´s Cut geht übrigens 22 Minuten länger als die Kinofassung.
Originaltitel: Aliens Regie: James Cameron Darsteller: Sigourney Weaver, Michael Biehn, Lance Henriksen, Bill Paxton, Paul Reiser, William Hope USA 1986 (Haiko Herden) ALIEN
2 - ALIENS Der
beste "ALIEN"-Film!!! Dieser
Film ist nervenzerreissend. Der erste
Nachfolger konnte ja nur so enden. Die
Atmosphäre, der Sound, einfach alles stimmt. Mehr
kann man nicht sagen !!!
Originaltitel: Aliens Regie: James Cameron Darsteller: Sigourney Weaver, Michael Biehn, Lance Henriksen, Bill Paxton, Paul Reiser, William Hope USA 1986 (Rouven Niederer) ALIEN 3
Sicherlich der bislang schlechteste Teil der Saga, obwohl man den damaligen Neuling David Fincher bescheinigen muß, daß er seine Sache sehr gut gemacht hat und der Film für sich alleine dastehend noch besser wirken würde. So verschwindet er leider im Schatten seiner beiden Filmgeschichte schreibenden Vorgänger. Viele Alien-Fans verleugnen diesen dritten Teil bis heute, was wahrsheinlich auch daran liegt, daß Ripley am Schluß stirbt. Doch wie das im Filmgeschäft nun mal so ist, hindert das die Filmemacher nicht daran, einen vierten Teil mit eben jener gestorbenen Hauptdarstellerin zu drehen. Gottseidank ist klonen ja inzwischen ein gängiges Verfahren. Leid tut einem wieder einmal Lance Henriksen, der hier noch einmal in einer ziemlich ekligen Maske spielen muß.
Originaltitel: Alien 3 Regie: David Fincher Darsteller: Sigourney Weaver, Charles Dance, Charles S. Dutton, Lance Henriksen, Paul McGann USA 1991 (Haiko Herden) ALIEN
3 Auch
wieder ein sehr guter "ALIEN"-Film. Doch
das David Fincher ("SIEBEN",
"FIGHT CLUB") Regie
führte, wunderte mich ein bisschen!!! Er führte sonst nie bei solchen Filmen
Regie. Das tat dem
Film echt gut. Wieder mal was neues. Also ebenfalls sehr empfehlenswert.
Originaltitel: Alien 3 Regie: David Fincher Darsteller: Sigourney Weaver, Charles Dance, Charles S. Dutton, Lance Henriksen, Paul McGann USA 1991 (Rouven Niederer) ALIEN 4 - DIE WIEDERGEBURTAls Ripley wieder aufwacht, ist sie verwirrt, denn eigentlich war sie doch tot. Voller Entsetzen hört sie, daß sie auf einem großen Raumschiff von einem verrückten Wissenschaftlerteam geklont wurde inklusive des Aliens, welches sich in ihr befand. Dieses wurde ihrem Körper auch inzwischen entrissen und wächst nun zu einer Alien-Königin heran. Ripley´s DNS hat sich beim Klonvorgang mit dem des Aliens vermischt und sie verfügt nun über große Kräfte und ist auch gegen die Aliensäure resistent. Währenddessen kommt eine kleine Gruppe Weltraumpiraten auf das Schiff, um illegale Geschäfte mit dem Wissenschaftlerteam zu machen. Natürlich befreien sich die Aliens und es kommt zu einer spannenden Jagd... Jeder
Alien-Film war bislang ein Höhepunkt für sich. Vergleichen konnte man sie nie, da jeder
seine eigene Handschrift trug. Der vierte Teil nimmt aus allen Vorgängern das Beste
heraus und trägt sogar noch die eigene, ganz spezielle Handschrift des Regisseurs.
Sicher, wie bei den vorangegangenen Filmen ist die Story dünn, doch das macht nichts.
Alien 4 ist ein grandios gemachter Action-Science-Fiction-Horrorfilm mit wahnsinnigen
Kulissen, interessanten Schauspielern, innovativen Ideen, vielen Effekten und allem, was
zu einem gelungenen Kinoabend dazugehört. Das Konzept, junge und fantasievolle, im
Hollywood-Geschäft unerfahrene Regisseure einzusetzen, hat wieder einmal voll gegriffen.
Für alle Regisseure war die Alien-Reihe der Startschuß für eine glanzvolle Karriere.
Selbst das Konzept, Ripley wieder ins Leben zu rufen, geht wider Erwarten auf, denn durch
die veränderte Psyche, hervorgerufen durch die vermischte Alien-DNS, wird ihr Charakter
sehr interessant. Fazit: Wenn die Qualität der Alienfilme weiterhin so bleibt, hat man
auch nichts gegen Fortsetzungen, ich befürchte aber bloß, daß die Saga mit Jean-Pierre
Jeunet seinen Höhepunkt gefunden hat und jede weitere Fortsetzung dagegen klein wirken
wird. Aber lassen wir uns doch einfach überraschen! Die
deutsche DVD von Twentieth Century Fox präsentiert denFilm in Englisch und
Deutsch jeweils in Dolby Digital 5.1 und im Bildformat 2.35:1. Untertitel sind
in Deutsch und Englisch verfügbar. Als Bonusmaterial gibt es den Kinotrailer
(1:19 Min.) sowie ein kurzes „Behind The Scenes“-Feature (3:54 Min.)
Originaltitel: Alien - Ressurection Regie: Jean-Pierre Jeunet Darsteller; Sigourney Weaver, Winona Ryder, Dominique Pinon, Ron Perlman, Brad Dourif, Michael Wincott USA 1997 (Haiko Herden) Ich
finde, man hätte die "ALIEN"-Trilogy mit
drei genialen Teilen sterben lassen sollen!!! Das heisst aber nicht, das
dieser Film schlecht ist.
Originaltitel: Alien - Ressurection Regie: Jean-Pierre Jeunet Darsteller; Sigourney Weaver, Winona Ryder, Dominique Pinon, Ron Perlman, Brad Dourif, Michael Wincott USA 1997 (Rouven Niderer) Die Alien Legacy Box gibt es jetzt als mit THX-Sound in der Jubiläumsedition auch auf Video. Auf "Alien" gibt es zwei Original Kino-Trailer sowie zehn unveröffentlichte Szenen Auf "Aliens" gibt es den Kino-Trailer, ein Interview mit James Cameron sowie "Behind the scenes"-Material Bei "Alien 3" gibt es den Kino-Trailer sowie ein Making Of der Teile 1-3. "Alien Die Wiedergeburt" bietet zusätzlich den Kino-Trailer, Ausschnitte aus dem Making Of sowie eine 68-minütige Dokumentation (engl. mit deutschen Untertiteln) |