NLW: HAIKO´S FILMLEXIKON

GOR

Der Universitätsprofessor Carbot besitzt einen alten Ring, der ihn plötzlich und unerwartet in eine andere Dimension, in eine Nebenwelt katapuliert. Der Name dieser Welt ist Gor und hier hausen Barbaren. Als er auch kurz darauf von selbigen angegriffen wird und auch sein Führerschein nicht verhindern kann, daß diese ihn angreifen, kommen in die Amazone Talena und ein paar Männer zu Hilfe. Nach seiner Rettung erklären sie ihm, daß der böse Despot Sam ihren magischen Stein geraubt hat. Nachdem man Carbot ein wenig den Umgang mit dem Schwert und Pfeil und Bogen beigebracht hat, ziehen die Mannen und Talena durch das rauhe Land Gor, um den Stein zurückzuerobern.

Unglaubliches schlechtes, wenn auch unglaublich buntes Fantasyspektakel der unteren Qualitätsstufe. Die sogenannten Schauspieler wissen in ihren Rollen irgendwie so gar nicht zu überzeugen und auch ansonsten ist alles ziemlich dümmlich. Aber man mag es gar nicht glauben, die Fortsetzung ist noch um einiges billiger und dümmlicher!

Originaltitel: Gor

Regie: Fritz Kiersch

Darsteller. Urbano Barberini, Oliver Reed

USA 1987

(H.H.) 


DER GEÄCHTETE VON GOR

Der Heilige Stein ist total aufgeregt und vibriert, weil Xenor und Laura, die neue Frau von König Marlenus, die Macht über Kon-Ra-Ba an sich reißen wollen, Gut, daß Tarl Cabot, der verliebt ist in Talena, wieder zurück nach Gor kommt. Er befand sich auf der Erde, wo er bloß blöd in einer Prolo-Bar vegetierte. Hier auf Gor ist er ein Held und hilft Liliputanern beim Erklimmen der Berge. Genaugenommen ist das auch das spannendste an diesem Film, der vom Interessantheitsgrad einem Interview mit Take That gleichkommt. Zwischendurch war ich gezwungen, hin und wieder mal zu Einspruch mit Ulrich Meyer umzuschalten, es ging um Pro und Contra Technomusik. Es ist unbegreiflich, daß niemand der Gäste die Wahrheit sagt: "Ich gehe, ich krieg nicht genug Geld, um so einen Scheiß zu reden". Wahrscheinlich kriegen sie doch viel Geld. Wer Einspruch Glauben schenkt, ist genauso Scheisse drauf, wie rechtsradikale, die zu blöd sind zum leben und anderen die Schuld dafür geben. Gleich nach Einspruch dann Spiegel TV über den Handel mit abgetriebenen Foeten mit Detailaufnahmen hunderter kleiner Leichname seziert und blutend in der Mülltonne oder herausquillend aus den Unterleibern der Frauen. Ist das aufklärend oder nur noch pervers? Die Welt ist krank, krank ist normal. Zurück zum Thema: Das Gute an Fantasyfilmen ist, daß die Frauen alle halbnackt sind und speziell in diesem Film den Po offen tragen. Andere Körperteile offen zu tragen fällt in diesem Film leider aus. Aber gelernt haben wir folgendes: Frauen sind böse und wollen immer nur Sex. Sie setzen Männerfreundschaften auf´s Spiel, töten, wenn sie Bock dazu haben und können doch wunderhübsch sein. Und über Männer lernt man, daß sie so cool sind und ständig halbnackt in der Wüste Bierdurst haben und auch sonst ziemlich harte Burschen sind. Schlußurteil: Scheisse! Umgeschaltet: Der Thomas-Gottschalk- Sommerpausen-Clown talkt mit irgendeinem Pornostar. Es scheint, als ob Sex mit dem Fernseher die Zukunft ist. Kriegt aber keinen Stromschlag!

Originaltitel: Outlaw Of Gor

Regie: John Bud Cardos

Darsteller: Urbano Barberini, Rebecca Ferrati

USA 1987

(H.H.)



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