Nebenher gibt es natürlich
noch eine Liebesgeschichte und etwas Dramatik. Was etwas schade ist, ist
die Tatsache, daß eigentlich viel Tragik verschenkt wird zugunsten
dieser Liebesgeschichte und zugunsten der Zur-Schau-Stellung amerikanscher
Filmstars. Meistens merkt man den Figuren leider nicht an, daß ihnen
der Tod im Nacken sitzt und man sollte ja eigentlich meinen, daß
das Sozialsystem dadurch aus den Fugen geraten würde, doch anscheinend
ist genau das Gegenteil der Fall. Im Film zumindest. Fazit: Der Film ist
nicht dreckig genug! Doch zu seiner Verteidigung muß man zugestehen,
daß einige Szenen dann doch ziemlich gelungen sind, wie z.B. als
der Kapitän, der seine Familie für die Fahrt verläßt
seiner Frau Tabletten in die Hand drückt, damit sie sich und ihr Kind
rechtzeitig umbringen kann, bevor sie sich quälen müssen und
von einer bizarren Tragik, als sich einer der U-Boot-Matrosen am Ufer von
San Francisco mit dem Kapitän unterhält, von dem man nur das
Guckrohr des U-Bootes sieht, das aus dem Wasser ragt.
| Splatter | SFX | Humor | Action | Anspruch | Spannung | Erotik | Musik+Sound | Gesamt |
| 0 | 1 | 2 | 2 | 3 | 2 | 0 | 3 | 3 |
Regie: Stanley Kramer
Darsteller: Gregory Peck, Ava Gardner, Fred Astaire, Anthony Perkins
USA 1959
(H.H.)