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WATERWORLD "Waterworld"
beginnt gleich mit einer witzigen Einführungs-Sequenz: Das "Universal"-Logo,
eine Weltkugel, kommt immer näher an die Kamera ran, und man sieht,
wie die Pole und das Land langsam verschwinden. "Waterworld" war der bis
dahin teuerste Film aller Zeiten, 180 Millionen Dollar hat er gekostet,
er wirkt aber bei weitem nicht so. Aussehen tut er vielleicht wie 70 Millionen
Dollar, doch die unendlichen Schwierigkeiten beim Dreh (spielt ja alles
auf dem Wasser) und katastrophale Fehlplanung haben die Kosten in die Höhe
schnellen lassen. Die Bauten vor Hawaii wurden durch Stürme zerstört,
der Zeitplan und das Büdget schon am ersten Tag überzogen und
so weiter und so fort. Die Kosten dürfte der Film vielleicht knapp
eingespielt haben, nur 21,2 Millionen Dollar in den ersten drei Tagen.
Aber wenn man mal vom Kosten-Endergebnis-Verhältnis absieht, muß
man Waterworld zugestehen, daß es ein nettes Endzeit-Actionspektakel
(zugegeben, mit einigen Klischee-Peinlich-Szenen) ist, und man sollte,
speziell bei diesem Film, auf einen Director´s Cut hoffen, denn der
Zusammenschnitt soll ziemlich übel sein. Kevin Costner an sich ist
für die Rolle des Mariners eine Fehlbesetzung, irgendwie wirkt er
nicht wie der wortkarg, harte Einzelgänger. Erinnert an viele Western,
die in eine Endzeit-Atmosphäre übertragen wurden, dies trifft
leider auch auf die Special Effects zu, denn von den 180 Millionen Dollar
wurde nicht allzu viel für diese ausgegeben, im Gegenteil, einige
Effekte wirken sogar ziemlich künstlich. Man hätte in dieser
Hinsicht weitaus mehr machen können, so z.B. hätte man die Unterwasserwelt
monumentaler gestalten können, und ein einziges, kurz gezeigtes Riesenunterwassermonster
ist eigentlich auch viel zu wenig. Schade. Vielleicht gibt es ja mal einen
zweiten Teil, der einiges von dem Vermissten aus diesem Teil wieder gut
macht. Mal schauen
Die
deutsche DVD von Columbia Tristar präsentiert den Film in Englisch (Dolby
Digital 5.0), Deutsch (Dolby Surround), Französisch (Dolby Digital 5.0),
Italienisch (Dolby Surround) und Spanisch (Dolby Surround) sowie im Bildformat
16:9 Widescreen, 1.85:1. Untertitel sind in Englisch, Polnisch, Tschechisch, Dänisch,
Schwedisch, Finnisch, Holländisch, Norwegisch und Portugiesisch. Als
Bonusmaterial gibt es Produktionsnotizen, Biografien der Besetzung und des
Regisseurs sowie den Kinotrailer. Originaltitel: Waterworld Regie: Kevin Reynolds Darsteller: Kevin Costner, Dennis Hopper USA 1995 (Haiko Herden) ZURÜCK ZUM FILMLEXIKON |