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Haiko´s Filmlexikon empfiehlt: DRILLBITIn näherer Zukunft ist die Welt dem Aidsvirus erlegen. In diesem Desaster hat es der Hex-Konzern geschafft, ein Gegenmittel zu finden. Die Werbung läuft schon auf Hochtouren, als der Entwickler des Medikamentes feststellt, daß das Mittel nach einem Jahr die Zellen angreift und sie nach und nach abtötet. Der Chef des Hex-Konzernes will jetzt aber keinen Rückzieher machen und läßt den Entwickler mitsamt seiner gesamten Familie einfach ermorden. Nur der Sohn Brian überlebt, schwerverletzt mit einem Stück vom Bohrer in seinem Kopf, das die Ärzte nicht rausoperieren können. Durch dieses Stück Metall verfault sein Hirn und seine Persönlichkeit verändert sich langsam. Ein Jahr später: Das Mittel läßt die ehemals Aidskranken mutieren und Brian´s Persönlichkeit ist abgestumpft und er sinnt auf Rache...Es wird gesplattert, was
das Zeug und das Kunstblut-Budget hergibt, es spritzt umher und färbt
Wände und Boden rot. Die Story an sich ist natürlich nur Aufhänger
für all die Gore-Szenen und gibt nicht viel her. Es handelt sich hierbei
übrigens um einen relativ aufwendig gedrehten Amateurfilm, dem es
manchmal etwas am Schnitt und an der Kameraführung mangelt, obwohl
man sagen muß, daß es dem Kameramann trotzdem gelungen ist,
die eine oder andere interessaten Perspektive zu finden. Für Freunde
des harten und humorlosen Splatters auf jeden Fall eine Bereicherung. Der
Film, der allerdings nur ca. 45 Minuten lang ist, ist zusammen mit "BAD
KARMA" auf einer Videokassette erschienen.
Regie: Alex Chandon Darsteller: Ben Befell, Saul Brignall GB 1992 (H.H.)
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