Ray, seine Frau, seine Tochter und ihr Freund sind in der Einsamkeit zum Eisangeln und befinden sich auf einem zugefrorenen See, um die Ruhe zu genießen. Doch dann kommen Steve Cote und sein Sohn, bestens ausgerüstet zum Hightech-Angeln und einer lauten Musikanlage. Ray und seine Familie sind genervt, doch da die Cotes sie penetrant ständig einladen, geben sie sich geschlagen. Irgendwann müssen sie sich dann auch noch zusammentun, denn unter dem Eis befindet sich eine sehr hungrige, grausige Kreatur, die die Störenfriede erledigen und fressen will...
Ein Horrorfilm, der vor allem durch seine Landschaftsaufnahmen lebt. Viel hat er sonst nicht zu bieten. Man befindet sich fast die ganze Zeit mitten auf dem riesigen See auf einer schneebedeckten Eisfläche, unter dem Eis sieht man manchmal dahinhuschende Schatten, und dann gibt es auch bald schon ein Opfer zu beklagen. Bis dahin funktioniert das Ganze ganz okay, ein wenig lächerlich wird es erst, als die Kreatur sich dann aus dem Loch im Eis an die frische Luft begibt. Ein scheinbar prähistorisches Viech, das stark an das Monster aus dem Amazonas erinnert. Leider in sehr billig. Klar, es ist lobenswert, kein peinlich-billiges CGI-Monster zu erschaffen, sondern einen Menschen in ein Kostüm zu stecken, doch der Kostümbastler hatte wohl gerade Urlaub während der Vorbereitung der Dreharbeiten, sodass man schnell ein schwarzes Latex-Ganzkörperkondom im Sexshop kaufte und da Augen und Zähne raufklebte. Das ist lachhaft, doch der Film will nicht lachhaft sein, was ihn letztendlich dann doch lachhaft macht.
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