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Ilsa, die Tigerin(Kanada 1977)Originaltitel: Tigress Alternativtitel: Ilsa - The Tigress Of Siberia Regie: Jean LaFleur Darsteller/Sprecher: Dyanne Thorne, Michel-René Labelle, Gilbert Beaumont, Jean-Guy Latour, Ray Landry, Terry Haig, Genre: - Action/Abenteuer - Erotik
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Ilsa, einst Leiterin in einem Gefangenenlager der Nazis hat nie etwas anderes gelernt und ist nun die Herrin in einem sibirischen Gulag der Russen. Auch hier herrscht sie mit ihrer ganz eigenen Art, sie treibt ihre Gefangenen zu schlimmsten Arbeiten an, foltert sie auf unmenschlichste Weise und führt an ihnen pseudowissenschaftliche Experimente durch. Die, die dabei draufgehen, verfüttert sie sehr gerne an den Lagertiger „Sascha“. Sie hat auch keine Skrupel, dem Tier lebende Herren vorzuwerfen. Zum Feierabend nimmt sie sich dann auch gerne mal den einen oder anderen ihrer Kollegen mit ins Bett. Dann, eines Tages, dankt Stalin ab und General Serow übernimmt die Macht. Ilsa und ein paar ihrer Leute setzen sich nach Kanada ab und machen dort krumme Geschäfte im Bordellbusiness. Dann allerdings taucht ein Typ auf, der ihr unheimlich bekannt vorkommt. Es ist ein ehemaliger Gefangener aus dem Gulag und der ist furchtbar nachtragend...
Die erste Hälfte dieses Ilsa-Streifens ist Folterfilm und Sexploitation pur. Jede Menge Sexszenen mit der großbusigen Dyanne Thorne und auch einige härtere Folterszenen, von denen vor allem eine Armdrückszene in Erinnerung bleibt. Zwei Männer drücken über einen laufenden Kettensäge und der Gewinner drückt den Arm des Verlierers auf das kreischende Blatt und verliert daraufhin seinen Unterarm. Ziemlich heftig in Szene gesetzt. Nachdem dann Ilsa und ihre Leute nach Kanada abgehauen sind, wird Sex and Gore ein gutes Stück zurückgeschraubt. Wie auch schon „SHE WOLF OF THE SS“ ist auch „TIGRESS OF SIBERA“ ein ganz schön pikantes Stück Trash. Vor allem, wenn man bedenkt, dass neben Roger Corman Hollywood-Liebling Ivan Reitman als Produzent tätig war.
Die holländische DVD von Japan Shock präsentiert den Film in Englisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:1.78 (16:9 anamorph). Als Extras gibt es den Trailer (2:30 Min.) sowie eine Slideshow mit 50 Bildern aus dem Film und verschiedenen Covern und Kinoaushangfotos. (Haiko Herden)
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