| HAIKO´S FILMLEXIKON Season 7 - Episode 1 - BÖSE ZEICHEN AKTE X BÖSE ZEICHEN Season 7 - Episode 1 Diana Scully ist immer noch an der Elfenbeinküste, um Heilung für den geistig verwirrten Fox Mulder zu finden, der in einer Gummizelle sitzt. Außerdem sucht sie nach einer Erklärung für das seltsame Objekt im Sand des Strandes, welches wie ein Ufo aussieht. Es geschehem merkwürdige Dinge, so stehen plötzlich seltsame Leute in Scully´s Zelt und sie wird von einem Heuschreckenschwarm angegriffen. Am nächsten Morgen taucht dann plötzlich eine Kollegin von Dr. Merkallen auf, der ermordet wurde, und hilft Dana bei den Untersuchungen. Das Bergen des Ufos erweist sich auch als schwierig, ein Mann verbrennt unter mysteriösen Umständen im Wasser, plötzlich ist dieses blutrot, man sieht eine Gestalt auf einem nahen Felsen und noch mehr. Mulder unterdessen schiebt Skinner, als dieser ihn in der Zelle besucht, einen mit Blut geschrieben Zettel mit den Worten "Help Me" in die Hand. Kurz darauf schreibt Mulder auf noch den Namen "Kritschgau" auf, der ehemalige CIA-Agent, der wegen der X-Akten seinen Job verlor... Was für ein müder Beginn einer neuen Staffel, man kann nur hoffen, daß der weitere Verlauf dieser siebten Season mehr Power hat, als diese Episode. Man steigt durch nichts mehr durch, die tausend offenen Fragen werden nicht beantwortet und es kommen sogar noch weitaus mehr dazu, was manchmal doch etwas nervt, denn dem Zuschauer gelüstet es doch endlich mal danach, handfestere Details zu erfahren, denn sonst wird die Serie nur frustrierend und unbefriedigend.
Originaltitel: The Sixth Extinction Regie: Kim Manners Darsteller: Mitch Pileggi, Mimi Rogers, William B. Davis, Nicholas Lea, John Finn USA (Haiko Herden) AKTE X TAUSEND STIMMEN Season 7 Episode 2 Auch der dritte Teil verwirrt den Zuschauer mehr als nur ein wenig. Mulder kann Gedanken lesen und der Raucher kommt zu ihm ins Krankenhaus und eröffnet ihm, daß er sein Vater sei. Er gibt ihm eine Injektion und holt ihn aus dem Krankenhaus raus, damit er in iner Art Zeugenschutzprogramm weiterleben könne. Deep Throat taucht wieder auf, obwohl Mulder glaubte, er sei tot. Auch Diana Fowley trifft er wieder, auch seine erwachsene Schwester ist da. Bald bemerkt man aber, daß Mulder immer noch im Krankenhaus liegt und alle anscheinend nur geträumt hat. Bald darauf bekommt Scully die Nachricht, daß ihr Kollege angeblich von seiner Mutter aus dem Krankenhaus geholt wurde. Sie beginnt ihn zu suchen... Und es kommt zu dem lange herbeigesehnten Kuss zwischen Mulder und Scully, doch wieder einmal ist nichts davon wahr. Es kommt zu einigen Äußerungen, daß die Außerirdischen die Macht über die Erde übernehmen werden und daß Mulder ein guter Mensche-Ausserirdischer-Hybrid wäre. Diese Folge birst nahezu von religiösen Anspielungen und den Vermutungen, was passiert wäre, wenn Mulder wirklich an dieser Art Zeugenschutzprogramm teilgenommen und ein ruhiges Leben gelebt hätte. Das ist eine Episode, die wirklich nur Hardcore-Akte-X-Fans befriedigen kann, niemand anderes wird auch nur ein Wort davon kapieren und sich schaudernd abwenden.Für Fans allerdings ist es anspruchsvolle Kost, die Lust auf mehr machen kann, aber nicht muß.
Originaltitel: The Sixth Extinction 2 Amor Fati Regie: Michael Watkins Darsteller: Mitch Pileggi, Mimi Rogers, Rebecca Toolan, Brian George USA (Haiko Herden) AKTE X HUNGER Season 7 Episode 3 Rob Roberts ist ein junger Mann, der in einem Hamburgerladen arbeitet. Eines Nachts kurz nach Schliessung des Ladens ereignet sich ein Mord, ein Rocker wird getötet und durch ein Loch im Kopf ist ihm das ganze Gehirn ausgesaugt worden. Fox Mulder und Dana Scully werden zu den Untersuchungen hinzugezogen und kommen auch schon bald auf die Spur des sympathischen Roberts, der ständig bei seiner Psychiaterin sitzt, denn eigentlich würde er gerne nichts mehr essen müssen. Sie therapiert seine angebliche Sucht zu Essen, ohne allerdings zu ahnen, was er immer zu sich nehmen muß, um zu überleben... Bei dieser Episode handelt es sich um eine Mischung aus Drama und schwarzer Komödie, denn die Filmemacher schaffen es, daß der Zuschauer Mitgefühl für den armen Roberts entwickeln kann. Gelungen ist auch die Maske des armen Monsters, denn Roberts hat zwar menschliche Züge, sieht aber leider nicht gesellschaftskompatibel aus und muß sich mit Masken, Gebiss und Gummiteilen ansehnlich machen, da kann es schon mal passieren, daß zwischendurch ein künstliches Ohr zu Boden fällt. Zusammengefasst eine wirklich gute Folge, die Spaß macht.
Originaltitel: Hungry Regie: Kim Manners Darsteller: Chad E. Donella, Mark Pellegrino, Judith Hoag, Lois Foraker, Bill Lee Brown USA (Haiko Herden) AKTE X MILLENNIUM Season 7 Episode 4 Im Dezember 1999, kurz vor der Jahrtausendwende. Nachdem eine Leiche eines FBI-Agenten, der angeblich Selbstmord begangen hat, aus seinem Grab entwendet wurde, treffen sich Scully und Mulder auf dem Friedhof. Es sieht so aus, als sei die Leiche von selbst aus dem Sarg geklettert,doch daran glaubt niemand. Um das Grab herum ist ein Kreis aus Blut inszeniert worden, der nach dem Schlangen-Symbol der inzwischen aufgelösten Millennium-Gruppe aussieht und Skinner gibt den beiden Agenten den Auftrag, hier zu ermitteln, weil es auch noch drei weitere solcher Fälle in der näheren Vergangenheit gab. Sie treten an Frank Black heran, der sich allerdings weigert, mit ihnen zusammenzuarbeiten, weil er sein eigenes Leben in den Griff bekommen möchte und gerade in einem Sorgerechtsstreit um seine Tochter Jordan . Am gleichen Tag noch wird eine Polizistenleiche gefunden mit einer Nachricht auf einem Stück Papier, welches ihm an den Mund geheftet wurde. Frank Black erzählt über "Die vier Reiter", welche kommen werden, um die Zeit zu beenden und die vier Toten werden dies sein mit Hilfe eines Geisterbeschwörers namens Necromancer. Da Black ein Profiler ist, erstellt er ein Profil dieses Geisterbeschwörers. Unterdessen gibt es einem Mord im Leichenschauhaus, wo die Polizistenleiche obduziert wird und es kommt kurz darauf zu einem Schußwechsel, bei dem auch Scully eine Kugel abbekommt. Mulder untersucht derweil das Hauses eines gewissen Johnson, den er als den Geisterbeschwörer verdächtigt. Nach einigem Hin und Her kommt Frank auch zu dem Haus und Johnson will, daß er einer der vier Reiter werde. Es kommt zu einer wilden Schiesserei... Es ist natürlich typisch, daß ausgerechnet Scully darauf hinweist, daß die eigentliche Jahrtausendwende erst im Jahr 2000 auf 2001 stattfindet und daß die Zeitrechnung ja sowieso nur willkürlich wäre. In dieser Folge gibt es gleich zwei Höhepunkte: Zuerst einmal dürfen wir nach der Stillegung der Serie "MILLENNIUM" wieder einmal Lance Henriksen in seiner Rolle als Frank Black geniessen, endlich hat man einmal ein Crossover der beiden Serien gewagt und selbst eine Mischung aus de "AKTE X"- und "MILLENNIUM"-Musik gemacht. Als zweiter Höhepunkt sieht man, wie Scully und Mulder das magische Sylvester verbringen. Mulder gibt Scully einen zärtlichen Kuss. Dann schauen sich die beiden fast verliebt in die Augen und Mulder sagt leise: "Die Welt ist nicht untergegangen", worauf Scully entgegenet: "Nein, ist sie nicht". Die vier apokalyptischen Reiter sind übrigens nicht frei erfunden, sie sind der Bibel entnommen, aus dem sechsten Kapitel des Buches der Offenbarung.
Originaltitel: Millennium Regie: Tom Wright Darsteller: Lance Henriksen, Mitch Pileggi, Brittany Tiplady, Holmes Osborne, Marilyn McIntyre USA (Haiko Herden) AKTE X MASSE MAL BESCHLEUNIGUNG Season 7, Episode 5 Tony trifft sich nachts mit seinen Freunden Max und Chastity im Wald, weil diese ihn in ein großes Geheimnis einweihen wollen. Sie werden von der Polizei gestört, die beiden Freunde sind plötzlich spurlos verschwunden und Tony wird festgenommen. Plötzlich wird dem Polizisten der Schädel eingeschlagen und stirbt, Tony hat nichts gesehen, anscheinend war es eine unsichtbare Person, was ihm natürlich keiner glaubt und da er anscheinend der einzige am Tatort war, wird er festgenommen. Mulder und Scully untersuchen den Fall, gerade auch deshalb, weil der Schädel mit einere ungeheuren Wucht zusammengeschlagen wurde, ein normaler Mensch würde dies nicht so ohne weiteres schaffen. Bald schon ist Tony wieder auf freiem Fuß und muß einen weiteren brutalen Mord mitbekommen... Es ist kein Spielverderben, wenn ich sage, daß es die Freund Max und Chastity sind, die sich so enorm schnell bewegen können, daß das menschliche Auge es nicht mitbekommen kann, denn dies ist schon von Anfang an klar. Eine recht normale Mittelklasse-Episode, bei der man echt merkt, daß die Luft langsam aus der Serie entweicht und Dana Scully und David Duchovny nur noch ihre Texte runterbrabbeln.
Originaltitel: Rush Regie: Robert Liebermann Darsteller: Rodney Scott, Scott Cooper, Nicki Aycox, Ann Dowd, Tom Bower USA (Haiko Herden) AKTE X DAS GLÜCK DES HENRY WEEMS Season 7 Episode 6 Bei einem Kartenspiel gegen Gangster gewinnt der Hausmeister Henry Weems und wird aus Rache von ihnen aus dem 30. Stock eines Hochhauses geworfen. Er überlebt, was Scully und Mulder auf den Plan bringt. Mit der Zeit erkennen sie, daß der Mann unwahrscheinliches Glück hat, er kann Dinge beeinflussen, die absolut unwahrscheinlich sind und ihm dadurch nützen. Dies hat aber auch eine negative Seite, denn jedes Glück, welches sich ihm bietet, schwört wiederum ein Unglück für jemand anderen herauf. Aus diesem Grunde lebt er völlig zurückgezogen und unauffällig, weil er niemanden etwas zu Leide tun will. Doch eines Tages muß er doch sein Glück heraufbeschwören, denn er benötigt 100.000 Dollar, um dem todkranken Kind Richie eine lebensnotwendige Operation bezahlen zu können... Das ist wirklich eine schöne Geschichte aus den X-Akten, eine Gute-Laune-Folge, bei der alles stimmt, denn Gillian Anderson und David Duchovny schauspielern hier gut, Duchovnys Langeweile ist ihm hier nicht anzusehen. Auch Henry Weems ist ein sympathischer Kerl und seine Gabe sorgt für interessante Szenen, ganz besonders seine "Ursache-Wirkung"-Maschinen sind fantastisch. Die Sidestory, in welcher er von Gangstern gejagt wird, ist eigentlich eher eine Randerscheinung der Episode.
Originaltitel: The Goldberg Variation Regie: Thomas J. Wright Darsteller: Willie Garson, Alyson Reed, Ramy Zada, Tony Longo USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 7 Der wahnsinnige Mörder Donnie Pfaster ist aus dem Knast geflohen und kein Mensch weiß, wie er aus diesem Hochsicherheitstrakt verschwinden konnte. Er selbst glaubt, er sei mit Gottes Gnade aus dem Knast entkommen, doch Reverend Robert Orison hat es geschafft, eine Massenhypnose zu tätigen, so daß Pfaster fliehen konnte. Sofort beginnt er wieder, Frauen zu ermorden und Scully ist sein bevorzugtes Ziel, was historische Hintergründe hat.Pfarrer Orison ist schockiert, als tote Call Girls gefunden werden, die eindeutig auf Pfasters Konto gehen, sein Plan war es, besonders widerwärtige Verbrecher zu befreien, sie an einen Ort zu bringen, um sie selbst zu richten. Irgendwann wartet Pfaster in Scully´s Wohnug auf sein Lieblingsziel und sie ist gezwungen, den Mann zu erschiessen, was ihn aber nicht aufhält... Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Den irren Mörder kennen wir aus der zweiten Staffel und das Drehbuch ist bestimmt von "MILLENNIUM" übrig geblieben und aus Frank Black hat man halt Mulder und Scully gemacht. Was die Serienmördergeschichte allerdings etwas kaputt macht, ist die Tatsache, daß der Irre in Wirklichkeit eine Art Dämon ist. Da ist eigentlich ziemlich unnötig gewesen. Der Showdown am Ende ist schon fast als genial zu betrachten und erinnert in seiner Machart ein wenig an "COP LAND"
Originaltitel: Orison Regie: Rob Bowman Darsteller: Nick Chinlund, Scott Wilson, Steven Rankin, Emilio Rivera, Lisa Kushell, Tara Buck USA (Haiko Herden) AKTE X - DER UNGLAUBLICHE MALEENI Season 7 - Episode 8 Ein Magier namens Maleeni führt ein paar billige Tricks im Santa Monica-Vergnügungspark vor. Ein Mann stört seine Show und fordert Maleeni auf, doch mal was vernünftiges zu zeigen. Zu aller Erstaunen zeigt er tatsächlich einen grandiosen Trick: Er dreht seinen Kopf um 360 Grad. Kurze Zeit später findet der Parkleiter den Magier, ohne Kopf. Dieser ist anscheinend einfach abgefallen. Mulder und Scully finden den Störer, es ist Billy LaBonge, ebenfalls ein Magier und Taschendieb, der zum Beweis, daß Maleeni´s Tricks schlecht sind, seinen Hand um 360 Grad dreht. Scully untersucht die Leiche, Maleeni ist an einem Herzinfarkt gestorben, danach wurde der Kopf abgesägt und mit Klebstoff wieder auf dem Körper befestigt. Eine mysteriöse Geschichte... Einen Magier namens Malini gab es tatsächlich, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vollführte der berühmte Mann seine Tricks und starb im Jahre 1942. Die Geschichte ist nicht so schlecht, wie sie eigentlich ausschaut, auch wenn es eher ein origineller Kriminallfall, als eine X-Akte ist, wäre da am Ende nicht noch eine kleine Frage offen geblieben. Doch welche das ist, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Originaltitel: The Amazing Maleeni Regie: Thomas J. Wright Darsteller: Ricky Jay, Jonathan Levit, Robert LaSardo, Jim Maniaci, Rick Marzan USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 9 Ein Mann namens Jared Chirp aus Tennessee wird in seinem Wagen tot aufgefunden. Weit über 100 Schlangenbisse von über 50 Schlangen sind die Ursache, doch ein paar Dinge sind merkwürdig. Die Schlangen sind spurlos verschwunden, müßten zur Zeit eigentlich sowieso Winterschlaf halten und der Wagen war von innen verschlossen. Religiöse Rituale sind im Spiel, meint Fox Mulder und interessiert sich für den Fall. Jared war in einer Kurche, die sich "Kirche der Zeichen und Wunder" nennt, doch er und seine Freundin Gracie wollten aus dieser Kirche, die auch eine große Animosität zu Schlangen hat, aussteigen, weil der Glaube ihnen ein wenig zu tief war. Enoch O´Connor, Führer dieser Vereinigung ist der Hauptverdächtige und kommt in den Knast, doch dort stirbt auch er an Schlangenbissen. Es muß also jemand anderes sein... Na ja, Schlangen finden die meisten Menschen ja irgendwie ekelig und so dürfte die Folge bei diesen Personen sicherlich nicht ihre Wirkung verfehlen. Auch hier hat man ein wenig das Gefühl, daß man ein nicht verwendetes Drehbuch der abgesetzten Serie "MILLENNIUM" verwendet hat, denn diese religiösen Geschichten passen mehr zu Frank Black, als zu Dana und Fox. Trotzdem eine nette, aber nicht spektakuläre Folge.
Originaltitel: Signs & Wonders Regie: Kim Manners Darsteller: Randy Oglesby, Tracy Middendorf, Michael Childers, Eric Nenninger, Beth Grant, Philip Lenkowsky, Clement E Blake USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 10 Ein kleines Mädchen namens Amber Lynn LaPierre wurde aus ihrem Zimmer entführt, während die Eltern in der Wohnung nichts davon bemerkt haben wollen. Mulder bittet Skinner, diesen Fall übernehmen zu dürfen, da er ihn ssehr an das Verschwinden seiner Schwester Samantha erinnert. Die Eltern werden verdächtigt, weil ein seltsamer Brief, der kurz vorher von der Mutter geschrieben wurde, in der Wohnung gefunden wurde. Mitten in seinen Ermittlungen erreicht Fox die Nachricht, daß seine Mutter gestorben sei, augenscheinlich handelt es sich um Selbstmord, doch er glaubt, daß sei alles inszeniert und sie sei umgebracht worden, auch deshalb, weil sie kurz vorher noch mit ihm über das entführte Mädchen sprechen wollte. Er sieht dort einen Zusammenhang, doch eine Obduktion durch Scully bringt zu Tage, daß sie an Krebs litt und sich tatsächlich selbst umgebracht hat... Dies ist der erste Teil eines Zweiteilers und bietet mal wieder einen schönen Einblick in Mulder´s Grundintention, nämlich der Suche nach seiner Schwester Samantha. Erwähnenswert ist natürlich die Szene, in der Mulder den Anrufbeantworter abhört und darauf die letzte Botschaft seiner Mutter findet. Noch mehr erwähnenswert ist seine Trauer und sein Schmerz, den er spürt, als Scully ihm über das Krebsleiden und das Ergebnis der Obduktion berichtet. Hier kann Duchovny mal wieder zeigen, daß er doch noch Lust am schauspielern hat.
Originaltitel: Sein und Zeit Regie: Michael Watkins Darsteller: Mitch Pileggi, Mark Rolston, Rebecca Toolan, Shareen Mitchell, Megan Corletto, Spencer Garrett USA (Haiko Herden) AKTE X STERNENLICHT (PART 2) Season 7 Episode 11 Man findet in Sacramento die Leichen von Kindern. Als man sie ausbuddelt, fahren ihre Geister hinauf zum Himmel in das Licht der Sterne. Mulder hofft, daß auch seine Schwester Samantha unter den Toten ist, doch seine Hoffnung erfüllt sich nicht. Der Mörder all der Kinder gibt seine Taten zu, doch er weigert sich, dies auch für das Mädchen Amber Lynn LaPierre zu tun. Harold Piller, Mitglied der Polizei, erzählt von seinen Erfahrungen mit Kindern, die sich auf mysteriöse Weise in die Luft erhoben, wie auch Samantha. Scully findet unterdesssen heraus, daß Samantha woll tot ist und die Untersuchung ihres Todes selbst höchste Regierungskreise interessierte. Scully will Mulder dies mitteilen, doch der Raucher sucht sie auf und warnt sie, Mulder die Wahrheit zu sagen. Doch Mulder findet sie über einige Umwege doch heraus... Nun wissen wir also, was mit Mulder´s Schwester Samantha passiert ist. Die Suche nach ihr hat ihm die Kraft zum Leben gegeben, doch als er endlich weiß, was mit ihr los ist, verliert er nicht die Kraft, sondern gewinnt eher noch Energie dazu, das Leben etwas leichter zu sehen.
Originaltitel: Closure, Part 2 Regie: Kim Manners Darsteller: Megan Corletto, Mitch Pileggi, William B. Davis, Patience Cleveland, Stanley Anderson, Anthony Heald, Mimi Paley, Randall Bosley USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 12 In dem Stadtteil Venice in Los Angeles haben seit Monaten mehere Bewohner gemeldet, daß ein unheimliches Wesen die Gegend unsicher mache. Ein Polizist hat es ebenfalls gesehen, doch verweigert die Aussage, weil er nicht für verrückt gehalten werden möchte. Eine Anwohnerin berichtet von einem "Krallenmonster" und Mulder glaubt erst an einen Werwolf, ganz besonders, da auch Vollmond herrscht. Mulder akzeptiert das Fernsehteam bei seinen Ermittlungen, weil er glaubt, daß er dadurch die Öffentlichkeit von der Existenz übernatürliche Phänomene überzeugen kann. Es stellt sich heraus, daß alle Leute, die es gesehen haben, es jeweils anders beschreiben... Na, da hat der große Erfolg von "THE BLAIR WITCH PROJECT" auch das Akte-X-Team erreicht, denn diese Folge ist im Reality-Stil gedreht worden von einem Kamerateam, welches sich erst an die Fersen der Polizei und dann an die Fersen unseres Lieblings-FBI-Duos heftet. Natürlich ist das Anschauen dieser Stand-Alone-Folge ziemlich anstrengend und dementsprechend natürlich Geschmackssache. Auf jeden Fall ein Experiment, welches eingegangen werden mußte, auch wenn die Ausführung innerhalb der Serie ganz bestimmt einmalig bleiben wird.
Originaltitel: X-Cops Regie: Michael Watkins Darsteller: Judson Mills, Dee Freeman, Michael Maher, Perla Walter, J. W. Smith, Curtis C. USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 13 Drei Männer testen das neue Computerspiel "First Person Shooter", welches in Kürze auf den Markt kommen soll. Sie bewegen sich direkt in computeranimierten Welten und alles erscheint völlig real. Einer der Männer steht plötzlich einer atemberaubenden Schönheit gegenüber, die behauptet, daß dies ihr Spiel sei und dann ballert sie den Mann mit ihrer Wumme über den Haufen. Der Mann stirbt auch im echten Leben. Mulder und Scully werden dazugerufen und treffen auf die Lone Gunmen, die als Berater dort tätig sind. Als ein Profispieler das Spiel betritt, geht es auch ihm an den Kragen, erst werden ihm die Hände abgehackt, dann der Hirnhalter. Auch Mulder begibt sich in das Spiel und während in der echten Welt die Kontrolle schon lange nicht mehr gegeben ist, muß Mulder gegen die digitale Schönheit kämpfen... Das Drehbuch zu dieser Episode schrieb Cyberspace-Guru William Gibson und Tom Maddox, was wohl dazu führte, daß auch Chris Carter mal wieder herabließ und die Regie übernahm. Leider ist das eine Folge, die man wahrhaft nicht ernst nehmen kann, denn wie alle Männer in dieser Folge sabbernd umherlaufen und Mrs. Afterglow hinterherhecheln, ist leider ein wenig übertrieben worden. Auch Mulder und Scully sehen in ihren Cybertech-Rüstungen ziemlich lächerlich aus. Ich frage mich wirklich, wo die Anteile von William Gibson bei dieser Folge sind, denn im Grunde ist das eine straighte Cyberspace-Folge, wie wir sie schon hundertmal aus anderen Serien und Filmen kennen und neue Aspekte kommen dabei leider nicht zu tragen.
Originaltitel: First Person Shooter Regie: Chris Carter Darsteller: Krista Allen, Jamie Marsh, Constance Zimmer, Billy Ray Gallion, Tom Braidwood USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 14 Dr. Robert Wieder hat gerade einen Preis bekommen als Arzt des Jahres. In der Nacht wird der Opa der Familie im Haus ermordet, im Bett findet man jede Menge Erde, geformt zu einer menschlichen Silhoutte. Mulder glaubt an alte Hexenzauberei, Scully glaubt eher daran, daß jemand es danach aussehen lassen wollte. Der Arzt erzählt, daß er auf gar keinen Fall irgendwelche Feinde habe, doch Tags darauf kommt ein Mann zu ihm, der sich als Peattie vorstellt. Er ist der Vater eines Mädchens, das bei einem Busunfall ums Leben gekommen ist und dem Dr. Wieder nicht helfen konnte. Peattie ist Voodoo-Priester und nutzt seine Gabe, Wieder´s Frau zu töten und auch dem Rest der Familie nachzustellen... Eine nette und interessante Stand-Alone-Folge über Voodoo-Zauber mit Billy Drago, der wirklich schaurig schön spielt und total zerknittert ausschaut. Auch James Morrison haben wir schon des öfteren in Filmen und Serien sehen können, so zum Beispiel als Colonel McQueen in der tollen Science Fiction Serie "SPACE 2063", die ja aus der Feder der "AKTE X"-Autoren Glen Morgan und James Wong entstammte. Ebenfalls gruselig und schockierend ist die Behandlung von Wieder´s Frau, die mit Strahlen beschossen wird und dabei völlig verbrennt.
Originaltitel: Theef Regie: Kim Manners Darsteller: Billy Drago, James Morrison, Kate McNeil, Cara Jedell, Tom Dahlgren, Sage Allen USA (Haiko Herden) AKTE X COBRA Season 7 Episode 15 Der kleine Sohn der streng religiösen Familie Peck leidet schwer an Krebs. Der Glaube der Familie verbietet einen Eingriff, so daß der Tod des kleinen vorprogrammiert ist. Eines Nachts leuchtet es hell vor seinem Fenster und am nächsten Morgen ist der Junge plötzlich kerngesund. Scully erfährt davon, weil wie aus heiterem Himmel eine Zeitung mit diesem Artikel vor ihrer Tür liegt. Scully wird neugierig und stellt Ermittlungen an, Mulder derweil untersucht einen anderen Fall. Natürlich glaubt die religiöse Familie, daß die Heilung Gottes Fügung war, doch Scully trifft auf den Zigarettenraucher, der ihr erzählt, daß er den Kleinen geheilt hätte. Er selbst ist sterbenskrank und will nicht mehr geheilt werden, doch er möchte sein Wissen, wie man jede Krankheit heilen könnte, nun Scully überlassen. Sie müsse allerdings zusammen mit ihm irgendwo hinreisen, weil er ihr etwas zeigen möchte... Es ist vollkommen unrealistisch, daß Scully so mir nichts dir nichts diesem Zigarettenraucher plötzlich nach 154 Folgen vertraut und ihm blind hinterherwackelt, aber das Drehbuch hat der Raucher, bzw. natürlich William B. Davis persönlich geschrieben. Sicher, die Verlockung nach dem Heilmittel ist groß, aber nach so langer Zeit dürfte gerade unsere Zweiflerin Scully ein wenig schlauer geworden sein. Insofern bleibt nur anzumerken, daß der Raucher es wenigstens schafft, Scully zum Essen auszuführen, was sie ihm mit einem netten Abendkleid dankt. Der gute Mulder hat für so etwas ja gar keinen Sinn.
Originaltitel: En Ami Regie: Rob Bowman Darsteller: William B. Davis, Mitch Pileggi, Michael Shamus Wiles, Louise Lathan, Tom Braidwood USA (Haiko Herden) AKTE X ZERBROCHENE SPIEGEL Season 1 Episode 16 Die kleine Michelle entdeckt auf einem Spielplatz einen Raben. Am Abend wird die Mutter der Familie von genau diesem Tier angegriffen, wobei ein Spiegel zu Bruch geht und die Mutter, die Ehefrau eines Bundesrichters, verschwindet. Mulder wird gerufen, was ihn freut, denn er muß gerade mit Scully im Rotlichtviertel einen Club überwachen und das macht gar keinen Spaß. Scully muß leider da bleiben, was ihr wirklich keine Freude bereitet. Mulder findet heraus, daß die Mutter eine Affäre gehabt hat und sich wahrscheinlich bei ihrem Neuen befindet und in Wirklichkeit gar nicht verschwunden ist. Doch Mulder hat noch einen anderen Verdacht... Nach einer Scully-Folge gibt es dieses Mal eine Mulder-Folge, der alleine ermitteln darf. Scully, bzw. Gillian Anderson unterdessen hatte nämlich parallel zu dieser Folge für die Episode "Augenblicke" Regie geführt und war deshalb ein wenig eingespannt. Ansonsten muß ich sagen, daß ich die Folge relativ langweilig fand. Scully´s Gezeter, daß ihr der Job keinen Spaß macht, geht spätestens beim zweiten Mal ziemich auf die Nerven und die Geschichte an sich ist auch nicht die allerneueste. Dafür stimmt die Atmosphäre, was dann wieder ein wenig tröstet, so daß im Endeffekt der Eindruck, man habe eine mittelmäßige Episode gesehen, hängen bleibt.
Originaltitel: Chimera Regie: Cliff Bole Darsteller: Mitch Pileggi, Michelle Joyner, Gina Mastrogiacomo, F. William Parker, John Mese USA (Haiko Herden) AKTE X AUGENBLICKE Season 7 Episode 17 Fox Mulder hat einen tolle Spur, um Aliens auf die Spur zu kommen. Voller Begeisterung erzählt er Scully von Kornkreisen in England, doch diese hat keine Lust, ihn zu begleiten und so macht er sich alleine davon. Scully unterdessen beschäftigt sich im Krankenhaus mit Autopsien und bekommt durch Zufall das Röntgenbild eines Mannes in die Finger, den sie kennt. Es ist Dr. Daniel Waterston, ihr früherer Professor, mit dem sie auch eine ziemlich ernste Affäre hatte. Sie besucht den, an Krebs leidenden Mann in seinem Zimmer und muß feststellen, daß seine Tochter ihn für diese Affäre heute noch hasst. Als sie parallel noch Colleen Azar kennenlernt, die Taoismus erforscht, weiß sie, was sie tun muß, als Waterston ins Koma fällt... Bei dieser Episode hat Gillian Anderson ihr erstes Drehbuch für die X-Akten geschrieben und auch das erste Mal Regie geführt und aus diesem Grunde ist die Folge auch unnatürlich sentimental. Um Scully muß man sich langsam wirklich Sorgen machen, sie ist schon seit längerem nicht mehr enthusiastisch bei der Sache. Entweder meckert sie rum oder hat keine Lust oder verfällt fast schon in Depressionen, wie in dieser Folge, die sie fast durchgehend durchheult. Muß es sein, daß sich das Klischee, daß Frauen nur übertrieben sentimentale Geschichten inszenieren können, hier mehr als bestätigt? Außerdem ist diese Episode doch wieder nur ein Experiment ohne jegliche Auswirkungen auf folgende Episoden oder was sollte dieser nackte Mulder in ihrem Bett am Anfang?
Originaltitel: All Things Regie: Gillian Anderson Darsteller: Nicolas Survoy, Colleen Flynn, Stacy Haiduk, Stephen Hornyak, Victoria Faerber USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 18 Die Vorgeschichte ist bizarr: Auf einem Friedhof hat ein Priester eine fremd aussehende Scully in seiner Gewalt und schreit einen fremd aussehenden Mulder an, daß er ihm die Lazarusschale aushändigen soll, sonst würde er Scully töten. Mulder will diese aber zerstören und wird von Zombies angegriffen. Nach einem kurzen, siegreichen Kampf gibt es einen sehr seltsamen Dialog und dann eine Kuss-Szene, auf die auch eine Sexszene folgen wird, die wir aber nicht zu sehen bekommen, denn die Kamera dreht sich weg und zeigt uns die die echte Scully und den echten Mulder im Kino sitzend, beide schockiert über das Geschehen auf der Leinwand. Wie es dazu kam? Wayne Federman ist Drehbuchautor und will ein Script über das FBI schreiben und bittet seinen Freund Skinner, die beiden eine zeitlang begleiten zu dürfen. Skinner ist der Chef und Scully und Mulder können sich nicht wehren. Diese Folge kann man nur losgelöst von allem anderen sehen. Es ist eine reine Komödie oder besser gesagt eine Parodie auf sich selbst. Davon kann man halten, was man will, doch man muß dazu sagen, daß es keine großen Lacher gibt, dafür aber jede Menge Schmunzler und interessante Effekte, wie zum Beispiel die tanzenden Knochen in der Krypta, was natürlich total lächerlich ist. Doch zugegeben, es gibt noch zwei echte Lacher, für die man sich aber hinterher sofort schämt, weil die einfach zu platt und Sitcom-typisch sind. Wir hören aber eine sehr schöne Unterhaltung zwischen den beiden Agenten über Zombies.
Originaltitel: Hollywood a.D. Regie: David Duchovny Darsteller: Mitch Pileggi, Garry Shandling, Tea Leoni, Harris Yullin, Wayne Federman, Paul Lieber, Bill Dow USA (Haiko Herden) Season 7 - Episode 19 Zwei Mormonen klopfen an der Tür einer Frau. Als eine andere Frau in die Nähe kommt, die der einen Frau zum Verwechseln ähnlich sieht, beginnen die zwei friedliebenden Männer gnadenlos aufeinander einzudreschen. Zwei FBI-Agenten, die genauso aussehen wie Mulder und Scully, untersuchen den Fall am nächsten Tag und beginnen ebenfalls, aufeinander einzuprügeln, als die zwei Frauen einander nähern. Scully und Mulder untersuchen nun den Fall und stellen Recherchen an. Beide Frauen bewerben sich unabhängig voneinander in einem Copyshop, wobei wir feststellen, daß beide Frauen 17 Jobs in zwei Jahren in 17 Bundesstaaten Es ist so schrecklich, denn "AKTE X" ist nur noch eine Lachnummer und ausgerichtet auf Comedy. Die siebente Staffel ist die schlechteste bis dato und das steht fest! Es gibt zu dieser Episode wirklich nicht mehr zu sagen, außer, daß man am Ende absolut verärgert ist, ganz besonders über den Schluss.
Originaltitel: Fight Club Regie: Paul Shapiro Darsteller: Kathy Griffin, Randali "Tex" Cobb, Art Evans, Jack McGee, Rob Van Dam, Gene LeBell USA (Haiko Herden)
Season 7 – Episode 20 Ein
fauler Arbeiter namens Jim findet beim Ausräumen einer Garage einen
Menschen in einen Teppich eingerollt. Als er diesen ausrollt, entdeckt er
eine Frau, die sich als Jenn vorstellt, ein „Geist aus der Flasche“, der
ihm nun drei Wünsche erfüllen wird. Als erstes wünscht er sich, weil er
diese Sache nicht glaubt, daß sein Chef endlich still sein würde und
prompt wächst ihm der Mund zu. Durch diese Sache kommen Mulder und Scully
mit in den Fall hinein und besuchen Jim und seinen behinderten Bruder Anson.
Hier steht eine unglaubliche Yacht im Vorgarten, was die beiden ebenfalls
verwundert. Anson wünscht sich
derzeit, daß er unsichtbar würde, was ihm allerdings im Endeffekt das
Leben kostet. Mulder ermittelt in der Sache und muß feststellen, daß Jenn
schon Mussolini und Nixon zur Seite stand. Als Mulder dann ebenfalls plötzlich
drei Wünsche zur Verfügung hat, muß er einsehen, daß „Friede auf
Erden“ auch nicht so ist, wie er sich das vorgestellt hätte... Ist zwar irgendwie eine nette Folge, aber es wird immer offensichtlicher, daß die „AKTE X“ zur Zeit der siebenten Staffel nur noch als Parodie ihrer selbst funktioniert. Mulder und Scully sind reine Witzfiguren, die nichts mehr ernst nehmen können und es auch nicht mehr tun. Sicher, eine Folge dieser Art in einer Staffel ist noch zu rechtfertigen, doch in der siebenten gibt es einfach schon zu viele davon, die letzte ist gerade mal eben zwei Episoden her, nämlich „HOLLYWOOD“, die auch schon auf demselben Prinzip basierte. Abgesehen davon ist die Idee mit dem Dschinn, der Wünsche im wortwörtlichen Sinn erfüllt und die dadurch immer schlimme Auswirkungen haben, irgendwie bei „WISHMASTER“ geklaut. Was soll´s, wenn man über diese Dinge hinwegblickt, bleibt eine Folge, die nett zu schauen ist und nur bedingt ärgert.
Originaltitel: Je Souhaite Regie: Vince Gilligan Darsteller: Mitch Pileggi, Paula Sorge, Will Sasso, Kevin Weisman, Paul Hayes USA (Haiko Herden) Season 7 – Episode 21 Jim
Scobie sitzt in Schutzhaft. Das FBI passt auf ihn auf, weil er gegen seinen
Arbeitgeber aussagen soll, eine große Zigarettefirma namens Morley Tobacco.
Plötzlich beginnt der Mann zu husten, bekommt Anfälle und stirbt. Aus
seinem Gesicht kriechen Käfer und nagen ihn an. Mulder und Scully
untersuchen den Fall unter tatkräftiger Mithilfe von Skinner, da der Mann
immerhin unter FBI-Schutz starb. Mulder findet einen toten Käfer im Raum
und nimmt ihn mit. Mulder findet heraus, daß es sich um einen Tabakkäfer
handelt, doch leider kommt er bei seinen weiteren Ermittlungen nicht weiter
voran, da die Anwälte von Morley Tobacco ihn stark daran behindern. Dann
taucht ein Mann namens Weaver auf, der vom Chef der Tabakfirma, Dr. Peter
Voss, Geld verlangt. Bisher
habe er es von Scobie erhalten und diese Schuld sei nun auf Voss übergegangen.
Scully unterdessen findet heraus, daß Scobies Lunge voller Käfer ist und
Mulder beginnt auch schon Blut zu husten... Da haben wir zwischen all dem Wust der Komödien in der siebenten Staffel mal wieder eine richtig gute Stand Alone-Folge, die übrigens auf wahren Grundlagen beruht, jedenfalls in ziemlich abgemilderter Form. Die Episode ist zudem noch geschmückt mit einigen wirklich ekligen Bildern der angeknabberten Leichen und offenliegenden, larvendurchsetzten Lungen, was sicherlich nicht jedermanns Sache sein dürfte. Auch brilliert in dieser Episode mal wieder David Duchovny, als auch er von den Käfern befallen ist. Alles in allem jedenfalls gehört „NIKOTIN“ zu den Highlights der siebenten Staffel.
Originaltitel: Brand X Regie: Kim Manners Darsteller: Mitch Pileggi, Dennis Boutsikaris, Richard Cox, Tobin Bell, Mike Hungerford USA (Haiko Herden)AKTE
X – ALLES BEGINNT IN OREGON Season 7 – Episode 22 Mulder
und Scully bekommen Ärger, weil sie bei ihren Ermittlungen soviel Geld
verschleudern, ganz besonders in Anbetracht der ziemlich skurrilen Dinge,
hinter denen sie her sind. Ein Anruf eines alten Bekannten zeigt aber, dass
doch alles irgendwie notwendig ist. Es handelt sich um Billy Miles, der gehört
hat, dass bei ihm in Oregon ein Kampfflugzeug mit einem Ufo
zusammengestossen ist und so hat er gleich Mulder gerufen. Auch der Raucher,
der inzwischen todkrank ist und im Rollstuhl sitzt, hat Wind von der Sache
bekommen und schickt Marita Covarrubias und Alex Krycek nach Oregon, um das
Ufo als erste zu finden. Da
schlagen wir den Bogen zurück zur ersten Staffel, sogar zur ersten Folge
und sehen Billy wieder, der inzwischen zum Detective aufgestiegen ist. Überhaupt
gibt es ein Wiedersehen mit vielen Figuren, so als ob Produzent Chris Carter
noch einmal alle Geschütze auffahren will, um das Publikum auch noch für
die nächste Staffel zu gewinnen, denn immerhin ist das hier die letzte
Folge der siebten. „Es gibt soviel mehr, für das es sich zu leben lohnt.
So viel mehr, irgendwann muß Schluß sein“ ist zwar ein Zitat aus dieser
Folge und gilt auch für Mulder, denn in der achten Staffel taucht
Darsteller David Duchovny so gut wie nicht mehr auf, um sich endlich mal
seiner Kinokarriere widmen zu können.
Originaltitel: Requiem Regie: Kim Manners Darsteller: William B.
Davis, Mitch Pileggi, Nicholas Lea, Leon Russom, Zachary Ansley, Andy
Umberger, Laurie Holden USA (Haiko Herden) |