| HAIKO´S FILMLEXIKON AKTE X - SEASON 8 Season 8 - Episode 1 - VERSCHWUNDEN Season 8 –
Episode 1 Die
schwangere Scully ist vollkommen am Boden zerstört, seitdem ihr Kollege
Mulder von Aliens entführt wurde. Dann muß sie mitbekommen, wie fremde
FBI-Agenten Fox´ Büro durchsuchen. Skinner, der ja auch das Ufo gesehen
hat, steht auf Scully´s Seite, doch Skinner´s neuer Vorgesetzter Kersh
glaubt natürlich nicht an Ausserirdische. Er warnt die beiden sogar, auch
nur im entferntesten solche Vermutungen bei den Ermittlungen
auszusprechen, andernfalls würde er sie entlassen. Er setzt ihnen
FBI-Agenten Doggett vor die Nase, der nicht an all diese phantastischen
Theorien glaubt. Die erste Begegnung zwischen Scully und Doggett ist auch
nicht besonders herzlich. Erforschungen über den Verbleib von Mulder
bringen erstaunliche Ergebnisse zu Tage. Was hat der Grabstein mit seinem
Namen darauf zu bedeuten? War Mulder schwer krank? Oder hat er was vor? Die
erste Folge der geschichtschreibenden achten Staffel von „AKTE X“.
Die Staffel, in der David Duchovny so gut wie nicht mehr auftaucht, weil
er sich anderen Projekten zuwenden will. Es beginnt mit einem Rückblick
auf den Schluß der letzten Staffel und einem ausführlichen Blick auf die
trauernde Scully. Mit wirklich gelungener und depressiver Musik, die sich
auch durch die ganze Episode zieht. Neue Zeiten brechen an. Im Grunde
startet die Serie neu mit den gleichen Vorzeichen: Die entführte
Schwester ist nun Mulder selbst, Scully ist nun die Glaubende und Doggett
übernimmt ihren Part der Zweifelnden. Die erste Folge der neuen „AKTE
X“-Zeitrechnung beschäftigt sich dann auch ausgiebig mit Scully und
ihrer neuen Situation. Der Verbleib Mulder´s wirft wirklich viele neue
Fagen auf.
Originaltitel:
Within Regie: Kim
Manners Darsteller:
Jeff Gulka, James Pickens Jr., Kirk B.R. Woller, Jonathan Palmer, Marc
Gomes, Christine Firkins USA 2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 2 In
der Wüste stellt Doggett Agent Mulder, der gerade ein Kind entführen
will. Mulder stürzt von einer Klippe und scheint tot zu sein. Doch merkwürdigerweise
ist die Leiche kurz darauf verschwunden. Scully glaubt nicht, dass dieser
Mensch Mulder war, sondern ein ausserirdischer Kopfgeldjäger namens
Gibson Praise im Körper des Agenten. Gibson Praise will alle Spuren der
Ausserirdischen auf der Erde vernichten und mit dem Jungen hätte er dies
auch beinahe geschafft. Eine fieberhafte Suche nach Mulder und auch nach
dem verschwundenen Jungen wird gestartet... Tja,
da muß nun der Neue, Agent John Doggett erfahren, dass doch einiges ein
bisschen merkwürdig ist. Zwei Scullys an zwei verschiedenen Orten. Ist er
vielleicht nur Spielball seiner Chefs? Was steckt dahinter? Fakt ist, dass
diese neue Art „AKTE X“ wieder richtig Spaß macht. Nach der
verpfuschten siebten Staffel verspricht die achte Staffel einige
interessante Neuerungen. So darf Skinner eine größere Rolle spielen,
Scully darf sich mal etwas lockerer kleiden und die Atmosphäre ist
durchweg gelungen, alleine schon die tolle in der Wüste macht aus den
X-Akten ein völlig neues Erlebnis. Am Ende ist dann Doggett den X-Akten
zugewiesen und verspricht der verletzten Scully, dass er Mulder finden
wird.
Originaltitel:
Without Regie: Kim
Manners Darstelle:
James Pickens Jr., Brian Thompson, Kirk B.R. Woller, Jeff Gulka, Jonathan
Palmer USA
2000-2001 Season 8 –
Episode 3 Nun
ist ja auch Doggett bei den X-Akten gelandet und da ist auch schon in die
erste. Ein zweifacher Mord in Idaho, ein Bestatter und seiner Frau, wurden
durch Bisse ermordet. Doggett findet die Art des Mordes extrem, vor allem,
weil es einige sehr seltsame Spuren gibt. Recherchen ergeben, dass eine
Art Fledermausmensch sein Unwesen treibt... Hier
führt der Meister mal wieder selbst Regie. Bei den extremen Veränderungen
hat er wohl Angst gehabt und sich wieder mehr mit eingebracht. Scully kann
sich immer noch nicht daran gewöhnen, mit ihrem neuen Partner zu
arbeiten. Man merkt deutlich, dass sie auch gar keine Lust dazu hat, doch
ihr bleibt ja nun auch nichts anderes üblich. Sie gibt ihre Genervtheit
durch einige spitze und herablassende Bemerkungen Ausdruck. Trotzdem erhält
Scully Einblick in die Arbeitsweise ihres neues Kollegen und muss sich im
Endeffekt eingestehen, dass er zwar anders als Mulder vorgeht, aber auch
er durchaus seine guten Seiten hat. Zu guter Letzt bittet sie ihn sogar an,
zu ihr in Mulder´s Büro zu ziehen. Ein echter Vertrauensbeweis.
Originaltitel:
Patience Regie: Chris
Carter Darsteller :
Bradford English, Gene Dynarski, Dan Leegant, Jay Caputo USA
2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 4 Ein
junger Mann steigt des Nachts in der Einöde in einen Bus. Kurz darauf hält
dieser und die Busfahrerin erschlägt die Gäste mit einem Stein. Scully
untersucht diese Sache alleine und kommt in ein Dorf, das nicht in der
Landkarte verzeichnet ist. Ein freundlicher Bewohner sagt ihr, dass es ein
Ort Gleichgesinnter ist, die von der modernen Gesellschaft Abstand halten
wollen. Mit der Zeit bekommt Scully den Eindruck, dass man sie aus der
Stadt nicht mehr rauslassen will. Viele merkwürdige Zufälle und Widersprüche
bringen sie zu dieser Erkenntnis. Dann bittet man sie um Hilfe. Ein
fremder Mann ist krank. Scully stellt extrem merkwürdige Dinge an ihm
fest. Doch das ist erst der Anfang... Das ist eine Episode, die im Grunde von Stephen King hätte sein können. Eine unheimliche Stadt und merkwürdige Menschen, eine Spannung, die sich nach und nach aufbaut und sich in einem sehr nervenaufreibenden Abschluss zeigt. Eine absolut bedrohliche und düstere Atmosphäre und ein paar sehr gelungen eingefangene Kamerabilder tun ihr übriges. Eine fantastische Einzelepisode, die Scully und Doggett näher bringt. Die beiden passen gut zueinander.
Oiriginaltitel:
Roadrunners Regie: Rod
Hardy Darsteller:
Lawrence Pressman, Connor O´Farrell, Rusty Schwimmer USA
2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 5 Billy
Underwood verschwand vor zehn Jahren spurlos auf einem Jahrmarkt. Zehn
Jahre später taucht er wieder auf und er ist absolut nicht gealtert und
redet kein Wort. Kein Mensch kann sich dies erklären. Er kommt erst mal
bei seinen Eltern unter, doch die werden mit der Situation nicht fertig,
zumal der Kleine sich auch mitunter sehr merkwürdig, ja gar bedrohlich
benimmt. Ist es ein Billy aus dem Jenseits? Gibt es die gerechte Strafe? Mit
der Musik gibt man sich auch in dieser Episode viel Mühe. Die
Jahrmarktszene am Anfang erhält durch sie eine schreckliche Atmosphäre.
Und des Weiteren lernen wir hier einiges über Doggett´s Vergangenheit,
denn auch er hat vor einiger Zeit seinen eigenen Sohn verloren und deshalb
ist er persönlich so interessiert an diesem Fall. Eine spannende und
gelungene Episode und man merkt, dass die Zusammenarbeit zwischen Scully
und Doggett immer besser wird. Scully merkt halt, dass der Mann zwar
seinen Job macht und recht rational denkt, aber trotzdem sehr zuverlässig
ist. Das richtige Mitfühlen, wie es bei Mulder war, fehlt dem Zuschauer
zwar noch, doch man muss dem „AKTE X“-Team absolut zugestehen, dass
sie der Serie durch Darsteller Robert Patrick wirklich zu neuem Schwung
verholfen haben. Mulder vermisst man zwar, doch der Schmerz ist noch so
groß, weil man ihm die Unlust in der siebenten Staffel leider mitunter
allzu deutlich ansehen konnte.
Originaltitel:
Invocation Regie:
Richard Crompton Darsteller:
Kim Greist, Jim Cody Williams, Rodney Eastman, Erich Anderson, Colton
James USA
2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 6 Zwei
FBI-Agenten beobachten ein Haus, in welchem eine Sekte agiert, schlafen
dabei aber ein. Als sie wieder aufwachen, steht die Tür offen. Sie gehen
hinein und finden 22 Menschen in ihren Betten, offensichtlich hingerichtet
mit einer Axt und der Mörder muss noch im Haus sein. Zu spät, schon bald
sind die zwei ebenfalls Opfer des Axtmannes. Scully bittet Doggett, sich
um den Fall zu kümmern, da sie aus persönlichen Gründen zur Zeit nicht
mitkommen könne. Zusammen mit Skinner begibt sich Dogget in die
Recherchen und schon bald ist man auf der Spur von Anthony Tipet. Er sass
im Knast und wurde dann Priester, bald zum Anführer dieser Sekte und zum
Nutznießer einer geheimnisvollen Droge... Diese Droge wurde von der Regierung entwickelt, um übersinnliche Menschen zu kreieren, was allerdings daneben ging. Tipet allerdings kann mit dieser Droge in das Unterbewusstsein von Menschen eindringen und ihre dunkelsten und tiefsten Ängste aktivieren, die so weit gehen, dass diese erzeugten Träume den Träumer töten können. Der gute Doggett muss sich nun mit diesem Fall auseinander setzen, der sich auch wieder nicht wirklich wissenschaftlich erklären lassen kann. Dafür darf er hier mal seine schauspielerischen Kenntnisse unter Beweis stellen und vor allem seinen Blick als entgeistert guckender Mann trainieren. Die Episode an sich ist spannend, sehr düster und mitunter auch recht blutig. Immerhin gibt es diverse blutige Leichen zu sehen und sogar den abgetrennten Kopf von Scully. Und wie immer weiss man manchmal nicht, was denn nun Traum und was Wirklichkeit ist.
Originaltitel:
Via Negativa Regie: Tony
Wharmby Darsteller:
James Pickens Jr., Tom Braidwood, Bruce Harwood, Dean Haglund, Kevin
McClatchy, Lawrence Lejohn USA
2000-2001 Season 8 –
Episode 7 Freitag.
Der Gefangene Martin Wells wird im Gerichtssaal von seinem Schwiegervater
erschossen. Am nächsten Morgen wacht Martin erneut in seiner Zelle auf
und kann sich an nichts erinnern, auch nicht, weshalb er hier ist. Von
Doggett, der das für ein blödes Spiel hält, erfährt er, dass er
angeblich seine Frau ermordet haben soll. Martin ist schockiert. Plötzlich
muss er auch erfahren, das heute nicht Samstag, sondern Donnerstag ist. Später
verrät Martin Doggett und Scully, das er glaubt, er könne mittels
Vorahnung in die Zukunft gucken, denn er glaubt, das er am nächsten Tage
von seinem Schwiegervater erschossen wird. Ausserdem behauptet er, das er
seine Frau auf keinen Fall getötet habe. Bald darauf fällt ihm ein, das
er ja eine Überwachungskamera in dem Tatzimmer gehabt hatte, um das
Kindermädchen zu überwachen. Leider ist er der einzige, der auf diesem
Band zu sehen ist. Als er nächste Tag ein Mittwoch ist, dämmert es
Martin: Die Zeit läuft für ihn rückwärts... Eine
interessante Episode, das lässt sich gleich vorweg sagen. Das Wort
„Redrum“ ist natürlich eine Anspielung auf Stephen King´s
„SHINING“. Jack Torrance kleiner Sohn, der unter Vorahnungen litt,
stiess dieses Wort immer wieder hervor. Doggett und Scully spielen in „RÜCKWÄRTS“
nur die zweite Geige, denn Martin Wells ist hier die Hauptperson und muss
sich selbst den Fall lösen, der übrigens ein nettes Happy End hat und im
Endeffekt eher wie eine Folge aus der „TWILIGHT ZONE“ wirkt.
Originaltitel:
Redrum Regie: Peter
Markle Darsteller:
Joe Morton, Roger Hewlett, Lee Duncan, Bellamy Young, Derick Alexander USA
2000-2001 Season
8 – Episode 8 Ein
panischer Mann kommt in eine Polizeistation und meint, er müsse geschützt
werden. Da der Mann bewaffnet ist, wird er kurzerhand in eine Zelle
gesteckt, eine Zelle ohne Fenster. Kurz darauf allerdings finden ihn die
Polizisten erschossen in dieser abgeschlossenen Zelle. Scully und Doggett
finden heraus, dass der Mann durch mehrere Wände und Decken hindurch
erschossen wurde. Recherchen führen die Zwei zur Kammerjäger-Firma
„Surekill“. Dort hat man mit irren Barbeträgen herumhantiert und
Scully und Doggett glauben, dass es sich um die Täter handelt, doch merkwürdigerweise
sind die Zwillinge, die diese Firma leiten, fast blind und können solch
einen präzisen Schuss durch Mauern hindurch nicht getätigt haben... Na,
denkt man sich da. Da weiss man doch, wer in verschlossene Räume kommen
kann, denn das kann doch nur Eugene Victor Tooms sein, der seinen Körper
veformen kann, doch den zieht Scully nicht einmal in Betracht und
dementsprechend handelt sich auch nicht um ihn. Alles in allem ist das
eine Folge, die nicht durch Spannung glänzt, Gegenteil, eher sogar etwas
langweilig ist, sondern durch eine kleine, knisternde Liebesgeschichte
zwischen einem geistig Unterbelichteten mit einer unglaublichen Gabe und
einem Mauerblümchen.
Originaltitel:
Surekill Regie:
Terrance O´Hara Darsteller:
Kellie Waymire, Michael Bowen, Patrick Kilpatrick, Tom Jourden, Joe
Sabatino, Ty Upshaw, James Franco USA
2000-2001 Season 8
– Episode 9 Plötzlich
steht ein Mann mitten auf der Fahrbahn und Curt Delario kann nicht mehr
bremsen, doch anstatt ihn wegzuschleudern, bleibt der Mann einfach stehen
und das Auto wickelt sich um ihn, als wäre es gegen einen Laternenmast
gefahren. Der Mann, es ist Ray Pearce, greift durch die Windschutzscheibe
und tötet Delario, wirft ihn in einen Müllcontainer und verschwindet
dann vom Tatort. Scully und Dogget untersuchen den Fall. Ray Pearce ist in
einem Krankenhaus erwacht. Recherchen ergeben, dass es sich anscheinend um
einen Metallmann handelt, der langsam zu Stahl mutiert... Zuallererst
ist mir natürlich aufgefallen, dass die Grundidee dieses Episode von „TETSUO“
abgeguckt wurde, doch als Doggett später meinte, dass ein Metallmann doch
völlig unmöglich sei, ist mir erst die gewisse Komik an der Sache in den
Sinn gekommen, denn Doggett alias Robert Patrick hat ja auch den T1000 in
„TERMINATOR 2“ gespielt, der
ebenfalls aus flüssigem Stahl war und seine Form verändern konnte.
Originaltitel:
Salvage Regie: Rod
Hardy Darsteller:
Wade Andrew Williams, Nora Pearce, Dr. Tom Puvogel USA
2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8 – Episode 10 Ein
Mann wird in Indien auf einem Flughafen von einem Bettler ohne Beine
angesprochen. Dieser rollt ihm auch auf´s Klo hinterher, wo der Mann von
einer mysteriösen Kraft von den Beinen gehauen wird. Bald darauf ist der
Mann in Washington und verblutet wie aus heiterem Himmel, so als wäre er
innerlich voll Blut gelaufen. Scully und Dogget untersuchen den Fall und
finden einen kleinen Handabdruck, der von einem Kind zu stammen scheint.
Sully obduziert die Leiche und findet heraus, dass etwas aus dem Körper
des Mannes herausgekommen ist und dass der Mann anscheinend schon tot war,
als er noch in Indien war, so unglaublich das auch klingt. Unterdessen ist
der kleine Bettler ohne Beine Hausmeister an einer Schule geworden.
Offensichtlich kann niemand sehen, wie er wirklich aussieht. Als Scully
von einem ähnlichen Todesfall in Indien hört, glaubt sie, dass ein
Lebewesen die Körper der Mann als Wirtskörper genutzt hat. Doggett
glaubt ihr natürlich nicht. Bald schon gibt es einen gleichen Todesfall
in Washington. Bei der Obduktion springt etwas aus dem Körper des Toten
und verschwindet... Hier
wird uns ein bisschen indische Mystik vorgestellt, die sogenannte
Siddhi-Mystik, bei der besonders veranlagte Menschen die Realität
manipulieren können. Morde dürfen diese Leute allerdings nicht begehen.
„HIER UND NICHT HIER“ ist eine der eher typischen „AKTE X“-Folgen,
die den typischen Unterhaltungsgrad besitzen, aber an der umfassenden
Gesamtstory nicht teilhaben, also eher für sich alleine stehen. Schön
allerdings der Zusammenbruch von Scully am Ende der Episode. Echt
herzergreifend.
Originaltitel:
Badlaa Regie:
Tony Wharmby USA
2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8
– Episode 11 Vor
einiger Zeit fuhr Mulder zu einem mysteriösen Haus, betrat es und
erschoss eine seltsame Kreatur, die von Marie und Paul Hangemuhl versteckt
wurde. Heute ist Doggett wieder einmal dabei, das Verschwinden Mulder´s
aufzuklären. Seine Recherchen führen in nach Squamash in Pennslyvania,
wo er zum Haus der Hangemuhls kommt. Sieh berichten ihm, dass sie Mulder
getroffen hätten und sich nach einem Indianergeist, der Menschen frisst,
erkundigt hätte. Doggett entdeckt Einschusslöcher in den Wänden. In
Washington findet Doggett die dazugehörige Waffe versteckt in Mulder´s
Wohnung. Weitere Recherchen ergeben, dass Scully einen gefälschten
Bericht über die drei fehlenden Kugeln unterschrieben hat. Unterdessen
wird in Pennsylvania ein deformierter Mann, der aus dem Haus der Hangemuhl´s
flüchtet, von aufgebrachten Dorfbewohnern gefangen. Doggett findet
heraus, dass ein Landstreicher kurz nach Mulder´s damaligen Erscheinen
tot aufgefunden wurde und auf seinem leeren, geöffneten Grab entdeckt er
ein merkwürdiges Symbol. Ist Mulder ein Mörder? Erwähnenswert
an dieser Episode ist natürlich das kurze Auftauchen von Mulder in der
Anfangssequenz und später auch noch einmal kurz und natürlich, dass Herr
Mulder neben der Indianergeschichte um das merkwürdige Wesen das
Hauptanliegen der Recherchen von Doggett ist. Etwas traurig ist die
Tatsache, dass Scully hier im Grunde nicht auftaucht und dies eine
„Doggett-Allein unterwegs“-Folge ist. Die Geschichte um den
Seelenesser ist nett, aber auch nicht besonders spektakulär oder weiter
auszuführen. Eine nette, durchschnittliche, aber solide „AKTE
X“-Episode, die gut ist, aber nicht überragend und über die man sich
nicht ärgern muss, es sei denn, man ist absoluter Scully-Fan und kann
nicht ohne sie.
Originaltitel:
The Gift Regie: Kim
Manners Darsteller:
Tom Braidwood, Dean Haglund, Jordan Marder, Michael McGrady, Justin
Williams USA
2000/2001 (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 13 Kath
McGready liegt im Kreißsaal und steht kurz vor der Geburt. Man holt das
Kind mittels eines Kaiserschnitts und Kath kann nur noch sehen, dass ihr
Kind merkwürdig aussieht, dann verfällt sie in die Vollnarkose und
stirbt. Man sieht, dass das Kind ein kleines Alien ist. Ihr Mann Duffy
Haskell wendet sich an Scully und Doggett (vor acht Jahren tat er dies
schon mal) und erzählt, dass Kath mehrmals von Ausserirdischen entführt
wurde, ein eigentlich unheilbarer Krebs geheilt wurden, sie ein Alien zur
Welt gebracht hat und dann von den Ärzten getötet wurde. Scully ist
entsetzt, denn die Geschichte von Kath gleicht ihrer fast bis ins Detail.
Scully findet sich bei der Firma Zeus Genetics ein, um dort etwas über
ihren und Kath´s Fall herauszufinden. In einem Raum findet sie Gläser,
in denen deformierte Foeten eingelegt sind. Später lässt Scully von Dr.
Parenti die Ultraschallbilder von Kath mit ihren vergleichen, doch Dr.
Parenti versichert ihr telefonisch, dass ihr Baby völlig normal aussieht.
Bald lernt Scully Mary Hendershot kennen, die ebenfalls schwanger ist und
behauptet, sie wäre von Aliens entführt worden. Scully lässt sie in ein
Militärhospital einweisen und lässt sich auch selbst dort eingehend
untersuchen, doch irgendwas stimmt mit den Ärzten nicht... Wow,
was für eine Folge. Erst einmal bringt die Geschichte um die
Schwangerschaft die komplette „AKTE X“-Story weiter, zum
zweiten kann man sehen, dass es trotzdem noch große Klüfte zwischen
Scully und Doggett gibt, auch wenn diese sich am Ende wieder etwas weiter
schliesst. Und dann gibt es natürlich noch die diversen Rückblenden mit
Mulder und die Frage, woher Scully schwanger ist, wird hier ausführlich
behandelt, allerdings mal wieder nicht beantwortet, aber auf wundervolle
Art und Weise nicht beantwortet. So intime Szenen zwischen den beiden hat
man noch nie gesehen und da man weiß, dass Mulder nicht wiederkommt, ist
diese ganze Sache sogar noch viel tragischer.
Originaltitel:
Per Manum Regie: Kim
Manners Darsteller:
Mitch Pileggi, Adam Baldwin, Jennifer Griffin, David Purdham, Jay Acovone,
Saxon Trainor, Steven Anderson USA
2000/2001 (Haiko
Herden) Season 8 -
Episode 14 In
einer Bostoner U-Bahn wird ein Mann gefunden, dem ein Drittel Haut und
Fleisch regelrecht abgefressen wurde. Scully muß alle ihre Kraft
aufwenden, dem Chef der Bahn klar zu machen, dass alle Bostoner Züge
gestoppt werden müssen. Er gibt ihnen widerwillig ein paar Stunden Zeit,
den Fall zu untersuchen. Während Scully per Überwachungskameras die
Tunnels untersucht, geht Doggett mit einigen Mitarbeitern hinunter und
findet noch drei Tote, die ebenfalls so zugerichtet sind. Außerdem
scheint jemand sich im Tunnel zu befinden. Scully vermutet, dass es sich
um einen Virus handelt, der die Menschen abfrisst. Oder eine biochemische
Waffe. Ein Terroranschlag? Diese Folge erinnert mich mitunter ein wenig an „MIMIC“, was aber in erster Linie natürlich nur an den düsteren U-Bahn-Tunneln liegt. Ansonsten gibt es, wie es für einen derartigen Horrorfilm üblich ist, wieder den typischen Gehilfen des Bürgermeisters, der den Betrieb aufrecht erhalten will, obwohl offensichtlich eine Gefahr für die Menschen vorliegt. Die Substanz vieler Streifen, die eigentlich alle „DER WEISSE HAI“ als Urtypen haben.
Originaltitel:
Medusa Regie:
Richard Crompton Darsteller:
Frank Spotnitz, Penny Johnson, Judith Scott, Adam Gordon USA
2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 15 In
Montana findet ein Mann Teresa, die angeblich von Aliens entführt wurde,
ohne Bewusstsein und verletzt in der Wüste liegend. Für Scully lodert
die Hoffnung wieder auf, Mulder zu finden und Doggett hilft ihr tatkräftig.
Er stellt auch den Kontakt zu der FBI-Agentin Reyes her, die offen ist für
alle Eventualitäten und sich nicht gegen die Existenz von Ausserirdischen
sperrt, obwohl sie auch nicht wirklich daran glaubt. Reyes trifft auf den
fanatischen Guru Absalom und Jeremiah Smith. Dann findet man Mulder.
Tot... Hier
wird mal wieder schön deutlich, wie groß Scullys Hoffnung auf das
Wiederfinden ihres Partners ist, de ihr mehr bedeutet, als ein bloßer
Kollege. Neu kennenlernen müssen wir Agentin Reyes, die wir in Zukunft
noch öfters sehen werden und ganz besonders in der nächsten Staffel noch
viele größere Rollen spielen wird. Kein uninteressanter Charakter,
schauen wir mal, wie er sich weiterentwickelt im Laufe der nächsten Zeit.
Ansonsten ist die Folge wieder sehr gelungen, ganz besonders der Schluss.
Chris Carter hat eingesehen, dass er die Grundgeschichte vorantreiben muß,
um die Zuschauer bei der Stange zu halten, ganz besonders, da Mulder ja
nun nicht mehr da ist. Der Weg ist der richtige.
Originaltitel:
This Is Not Happening Regie: Kim
Manners Darsteller:
Annabth Gish USA 200-2001 (Haiko Herden) Season 8 –
Episode 16 Mulder
ist tot. Die trauernde Scully, seine Kollegen und die Lone Gunmen stehen
weinend an seinem Grab und verabschieden sich von ihm. Die Zeit vergeht
und Scully geht bald in den Mutterschutz. Doggett erhält das Angebot,
zusammen mit einer Beförderung in eine andere Abteilung zu wechseln, doch
er möchte nicht. Dann passiert etwas. Fischer ziehen auf hoher See bei
der Arbeit eine aufgequollene Leiche aus dem Wasser. Bei der Obduktion
muss man feststellen, dass der Mann noch lebt. Es ist Billy Miles, der
zusammen mit Mulder entführt wurde. Könnte Mulder vielleicht auch noch
leben? Doggett und Skinner lassen das Grab öffnen. Tatsächlich, es ist
unglaublich. Mulder lebt, liegt aber im Koma. Dann taucht plötzlich
Krijcek wieder auf und behauptet, er habe ein Mittel, damit Mulder wieder
auf die Füsse kommt. Als Gegenleistung erwartet er, dass Skinner
Scully´s ungeborenes Kind tötet... Na,
das war ja klar, dass Mulder nicht wirklich stirbt, auch wenn er jetzt
eher etwas untot ist. Wie sollte es sonst einen weiteren Kinofilm geben?
Carter geht den neuen Erfolgsweg weiter. Die erfolgreiche Grundstory
weitererzählen und ein bisschen auf Mulder eingehen. Herausgekommen ist
eine fantastische Episode voller Dramatik und Gefühl. Und ein paar
leckere Dinge gibt es auch noch zu sehen. Würg.
Originaltitel:
Deadalive Regie: Tony
Wharmby Darsteller:
Zachary Ansley, James Pickens Jr., Judson Scott, Nelson Mashita, Richard
McGonagle USA
2000-2001 (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 18 Scully
kommt ins Krankenhaus, weil sie Schmerzen im Unterleib hat. Unterdessen
untersucht Agent Reyes einen Mordfall, der an den Mord an Doggetts Sohn
Lucas erinnert. Aus diesem Grunde bittet sie Mulder um Hilfe. Nach anfänglichen
Bedenken hilft er Reyes bei den Ermittlungen. Doggett bekommt natürlich
doch mit, worum es geht und er schöpft neue Hoffnung, den Fall um den Tod
Lucas´ nun doch noch aufzuklären. Sie finden heraus, dass das Böse sich
wie ein Virus verbreitet und Doggett schafft es auch, ein weiteres kleines
Mädchen vor dem Tod zu bewahren, doch die Ausbreitung des Virus lässt
sich kaum noch verhindern... Lustig
ist die Szene, in der ein Detective glaubt, dass etwas satanisches
vorgeht, weil er satanische Bilder im Schreibtisch des Mörders findet.
Agent Reyes allerding klärt ihn auf. Diese satanische Person auf den
Bildern ist Marilyn Manson, „ich wette, ihre Kinder haben auch CDs von
ihm“. Interessant ist auch die Beziehung zwischen Mulder und Doggett zu
erkennen. Diese ist nämlich nicht besonders herzlich und man kann ein
bisschen Eifersucht in Mulders Blick erkennen. Seit zwei Folgen ist
Doggett auch mehr und mehr verunsichert in seiner Arbeit, denn er muss
feststellen, dass es doch Dinge gibt, die mit normalem Verstand nicht zu
begreifen sind, doch er will es sich einfach nicht eingestehen und so flüchtet
er sich in seiner Hilflosigkeit in belanglose Arbeiten wie Recherchen per
Telefon. Und ein Kompliment noch. Es ist von Chris Carter brillant
ersonnen, dass sich Mulder und Scully gerade in der achten Staffel so nah
wie noch nie kommen, denn so kann er seine wenigen und kurzen Auftritte
noch intensivieren und das fesselt den Zuschauer erst recht an den
Bildschirm.
Originaltitel:
Empedocles Regie: Harry
K. Thomas Darsteller:
Annabeth Gish, Denise Crosby USA (Haiko
Herden) Season 8 –
Episode 19 Ein
Ölarbeiter ist auf einer Ölplattform unter mysteriösen Umständen
gestorben und ist weit entfernt an Land gespült worden. Eine weitere
Leiche wird von der Plattform gefunden und auch diese Leiche ist seltsam
verstrahlt und mit dem schwarzen Öl verseucht, welches Scully und Mulder
vor langer Zeit entdeckt haben. Mulder hat Angst, dass das Öl an die
Oberfläche kommt und weite Teile der Menschheit verseucht und er sowie
Doggett begeben sich auf die Plattform... Am
Ende passiert etwas, womit man nicht rechnet. Ich verderbe es einfach mal
und verrate es: Mulder wird aus dem Dienst entlassen. Das FBI ist ihn
endlich los. Darüber hinaus portraitiert die Folge noch einmal ganz
intensiv die Beziehung zwischen Mulder und Doggett. Die beiden sind sich
immer noch nicht besonders grün. Scully darf in dieser Folge ein wenig im
Hintergrund bleiben. Zum Ende gibt es dann noch schöne Bilder einer
explodierenden Ölbohrstation.
Originaltitel:
Vienen Regie: Rod
Hardy Darsteller:
Mitch Pileggi, James Pickens USA (Haiko
Herden) |