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BLADE - KRITIK 1
BLADE - KRITIK 2
BLADE 2

BLADE

Blade1967. Eine kurz vor der Entbindung stehende Frau wird von einem Vampir gebissen. Die Frau stirbt dabei, doch das Baby kann gerettet werden und ist dadurch zu einem Halbvampir geworden. Das Baby wächst heran, ist inzwischen groß und wird gemeinhin Blade genannt. Blade ist von Rache besessen und sein Ziel ist es, Deacon Frost, den großen Obervampir zu töten. Professor Abraham Whistler hat ein Serum entwickelt, welches Blade´s immer größer werdenden Blutdurst unterdrückt, doch die schädlichen Dosierungen werden immer größer, weil Blade, der sogenannte Daywalker langsam resistent dagegen wird. Dafür hat Blade übermenschliche Kräfte. Zusammen mit der gebissenen Ärztin Karen Jansen, die ebenfalls vom Professor das Serum erhält, will Blade Frost stellen, da er eine neue Spur gefunden hat. Die Ärztin soll nun als Lockvogel dienen, denn Frost ist immer bestrebt, seine „neuen Schäfchen“ unter seinen Hut zu ziehen...

Blade ist eine Comicfigur aus dem Jahre 1972, die von Marv Wolfman für „Tomb Of Dracula“ kreirt wurde. Das interessante an Blade ist, daß er weder gut, noch böse ist, er ist einzig versessen auf Rache und tötet seine Feinde mit Freude. Er ist zügellos und ohne Moral, so wie es die Werwölfe in „DAS TIER“ auch sind und irgendwie erinnert mich der Film von der Grundstimmung her an „NEAR DARK“. Der Vampirismus hier wird übrigens versucht, auf die medizinische Art und Weise zu erklären, als Blutkrankheit und als Seuche. Natürlich, und das ist ja wohl das wichtigste an „BLADE“, sind die Goreeffekte, die hier fast inflationär benutzt werden, nicht zu verachten. Die erledigten Vampire zerfallen innerhalb einer Sekunde in ihre Bestandteile, bzw. zu Staub. Sicher, „BLADE“ ist nicht gerade sehr intellektuelle, aber der Film wirkt wie ein langes, hektisches, ruckelndes, effektvolles aber auch oberflächliches Musikvideo. Zwei Fortsetzungen sollen übrigens noch geplant sein.

BLADE DVD-Infos
Die DVD von „BLADE“ sollten sich andere Filmfirmen mal als Vorbild nehmen. Als allererstes erwartet einen ein schön animiertes, mit Musik unterlegtes Menü. Als Sprache gibt es Englisch und Deutsch in 5.1 Dolby Digital oder wahlweise Englisch in 2.0 Dolby Surround. Als weiteres Audiofeature gibt es einen Kommentar mit Wesley Snipes und anderen. Hier wird alles mögliche interessante zur Entstehungsgeschichte und so weiter erzählt, während man den Film betrachten kann. Untertitel kann man wählen in Deutsch oder Englisch.
Unter dem Menüpunkt „La Magra“ gibt es ein alternatives Ende zu betrachten, welches nie fertig gestellt wurde und ein paar noch nicht ausgearbeitete Specialeffects birgt. Man sieht ebenfalls ein paar geschnittene Szenen, ein paar Skizzen des Produktionsdesigners und Interviews, warum es keine Fortsetzung von "BLADE" geben soll (inzwischen ist aber raus, daß es im Jahr 2000 doch eine Fortsetzung geben wird). Dieses Special hat eine Länge von 14.09 Minuten und ist nur in Englisch anzuschauen.
Der nächste Menüpunkt nennt sich „Designing Blade“. Hier gibt es Informationen zur allgemeinen Entstehungsgeschichte des Filmes, z.B. zum Design, zu den Masken und den Effekten, den Kulissen, zu den Waffen und den Martial Arts-Szenen. Dies hat eine Länge von 22.33 Minuten und ist ebenfalls nur in Englisch.
Als nächstes bekommen wir Infos zur Darstellern und Machern. Abzurufen sind Wesley Snipes (1.22 Min.), Stephen Dorff (1:42 Min.), Kris Kristofferson (1:10 Min.) und scrollende Texttafeln zu Stephen Norrington (Regie), David S. Goyer (Drehbuch, u.a. hat er auch „DARK CITY“ und „THE CROW“ geschrieben), Donald Logue und N´Bushe Wright (Nebendarsteller). 
Dann gibt es noch den offiziellen „BLADE“-Trailer zu sehen und 5:40 Min. unkommentierte Behind The Scenes-Ausschnitte.
Zuguterletzt gibt es noch das offizielle Making Of zu begutachten mit einer Länge von 21.11 Min. 
Insgesamt gibt es fast 80 Min. Zusatzmaterial zu schauen und das der Film an sich auch noch ungeschnitten ist, macht die DVD zu einem Pflichtkauf. 
So muß eine DVD aussehen, dann klappt es auch mit dem Verkaufen!
 
Splatter  SFX  Humor  Action  Anspruch  Spannung  Erotik  Musik+Sound  Gesamt 
Originaltitel: Blade

Regisseur: Stephen Norrington ("DEATH MACHINE")

Darsteller: Wesley Snipes, Stephen Dorff, Kris Kristofferson, Udo Kier, N´Bushe Wright

USA 1998

(Haiko Herden)


BLADE

BladeBlade, ein halber Vampir sowie ein halber Mensch, muss seinen Blutdurst durch ein Serum unterdrücken, welches von seinem Tüftler und Kumpel Whistler entwickelt wurde. Und so macht sich Blade auf Vampirjagd, und auf seiner Liste steht der Obervampir Decon Frost . . .

Schön grob dargestellt, die Handlung. Ich will zu diesem Kultfilm einfach nicht so viele Worte verlieren. Er ist echt klasse. Viel Action und Nervenkitzel, tolle Effekte mit schön splattrigen Szenen. Wesley Snipes braucht zwar mimisch nicht viel tun, spielt aber trotzdem super und man nimmt ihm den "Blade" voll ab. Als Horror-, Fantasy-, Action- und Splatterfan muss man den Streifen gesehen haben! 

Splatter  SFX  Humor  Action  Anspruch  Spannung  Erotik  Musik+Sound  Gesamt 
5 3 2 4 0 5 1 4 4

Originaltitel: Blade

Regie: Stephen Norrington

Darsteller: Wesley Snipes, Stephen Dorff, Kris Kristofferson, Udo Kier, N'Bushe Wright

USA 1998

(Daniel Hinrichsmeyer)


BLADE 2

Die Reapers, eine Art Super-Vampire, nicht durch Silber oder Knoblauch zu töten, metzeln Vampire sowie auch Menschen nieder. Allerdings bringen sie ihre Opfer nicht um, sondern machen sie zu ihres gleichen. Letzteres geschah auch in einer Blutbank, als Reaper-Anführer Nomak ein paar Vampire erledigte. Und sie vermehren sich unglaublich schnell! So erzwingt dieser gemeinsame Feind also, dass sich Vampirjäger Blade mit seinen verhassten Halbbrüdern verbündet. Dies geschieht aber auf Anfrage der Blutsauger. Beim Einsatz gegen die Reaper soll Blade eine Vampir-Spezialeinheit anführen. Doch bevor die Jagd beginnen kann, muss Blade sich allerdings erst nach einem alten Kumpel umsehen...

Jeder kann sich wohl denken, dass die Blutsauger irgendetwas im Schilde führen und so verrate ich jetzt wohl auch nicht zu viel. Auf die Meinung vieler, welche besagt dass "Blade 2" langweilig sei wenn man Teil.1 kennt, sollte man keineswegs hören. Denn der Streifen ist sehr sehenswert! Er bietet zwar nichts neues, und übertrifft seinen Vorgänger auch in keiner Kategorie, außer dass es hier halt noch mehr zur Sache geht. Viele "Matrix"-ähnliche Prügelein und auch etwas deftiger Humor heben den Film hervor, dazu gibts an einigen Stellen noch echt coole Musik. Blade wirkt natürlich wieder ultrakrass und man nimmt ihm diese gewisse Härte wirklich ab, sodass er in keiner Szene lächerlich erscheint und so immer ernstzunehmend ist. Während des ganzen Filmes hat man wenig Zeit um Luft zu holen, denn ständig gibt es tolle Trickeffekte zu bestaunen oder es spritzen so einige Liter Blut umher. In einer Tour sind die Vampire am verglühen, Knochen knacken oder es wird derbe auf die Fresse gehauen. Masken und Kostüme sowie die schnellen Schnitte sind auch noch zu loben, kurz gesagt, der Film macht einfach Spaß! Trotzdem steht er leicht im Schatten von "Blade" und das ist auch der einzige Kritikpunkt, denn "Blade" ist irgendwie schon der bessere Film, das muss man einfach so sagen. Ein Kinohöhepunkt ist "Blade II" auf jeden Fall. Ein Splatter-Action-Spektakel mit hohem Tempo und rasanten Bildern, einer ziemlich düsteren Atmosphäre, tonnenweise Blut und kaltem Stahl. Blade ist nun mal der coolste Vampirjäger der Filmgeschichte! Da kann Buffy einfach nicht mehr ganz mithalten!

Splatter  SFX  Humor  Action  Anspruch  Spannung  Erotik  Musik+Sound  Gesamt 
5 4 2 5 0 5 1 4 4

Originaltitel: Blade 2

Regie: Guillermo del Toro

Darsteller: Wesley Snipes, Kris Kristofferson, Ron Perlman, Luke Goss, Leonor Varela

Musik: Marco Beltrami, Buck Sanders

FSK: ab 18

USA 2001

(Daniel Hinrichsmeyer)



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