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Haiko´s Filmlexikon empfiehlt: BLADE - KRITIK 1
BLADEBlade ist eine Comicfigur aus dem Jahre 1972, die von Marv Wolfman für „Tomb Of Dracula“ kreirt wurde. Das interessante an Blade ist, daß er weder gut, noch böse ist, er ist einzig versessen auf Rache und tötet seine Feinde mit Freude. Er ist zügellos und ohne Moral, so wie es die Werwölfe in „DAS TIER“ auch sind und irgendwie erinnert mich der Film von der Grundstimmung her an „NEAR DARK“. Der Vampirismus hier wird übrigens versucht, auf die medizinische Art und Weise zu erklären, als Blutkrankheit und als Seuche. Natürlich, und das ist ja wohl das wichtigste an „BLADE“, sind die Goreeffekte, die hier fast inflationär benutzt werden, nicht zu verachten. Die erledigten Vampire zerfallen innerhalb einer Sekunde in ihre Bestandteile, bzw. zu Staub. Sicher, „BLADE“ ist nicht gerade sehr intellektuelle, aber der Film wirkt wie ein langes, hektisches, ruckelndes, effektvolles aber auch oberflächliches Musikvideo. Zwei Fortsetzungen sollen übrigens noch geplant sein. BLADE
DVD-Infos
Regisseur: Stephen Norrington ("DEATH MACHINE") Darsteller: Wesley Snipes, Stephen Dorff, Kris Kristofferson, Udo Kier, N´Bushe Wright USA 1998 (Haiko Herden) BLADE
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| Splatter | SFX | Humor | Action | Anspruch | Spannung | Erotik | Musik+Sound | Gesamt |
| 5 | 3 | 2 | 4 | 0 | 5 | 1 | 4 | 4 |
Originaltitel: Blade
Regie: Stephen Norrington
Darsteller: Wesley Snipes, Stephen Dorff, Kris Kristofferson, Udo Kier, N'Bushe Wright
USA 1998
(Daniel Hinrichsmeyer)
Die
Reapers, eine Art Super-Vampire, nicht durch Silber oder Knoblauch zu töten,
metzeln Vampire sowie auch Menschen nieder. Allerdings bringen sie ihre Opfer
nicht um, sondern machen sie zu ihres gleichen. Letzteres geschah auch in einer
Blutbank, als Reaper-Anführer Nomak ein paar Vampire erledigte. Und sie
vermehren sich unglaublich schnell! So erzwingt dieser gemeinsame Feind also,
dass sich Vampirjäger Blade mit seinen verhassten Halbbrüdern verbündet. Dies
geschieht aber auf Anfrage der Blutsauger. Beim Einsatz gegen die Reaper soll
Blade eine Vampir-Spezialeinheit anführen. Doch bevor die Jagd beginnen kann,
muss Blade sich allerdings erst nach einem alten Kumpel umsehen...
Jeder kann sich wohl denken, dass die Blutsauger irgendetwas im Schilde führen und so verrate ich jetzt wohl auch nicht zu viel. Auf die Meinung vieler, welche besagt dass "Blade 2" langweilig sei wenn man Teil.1 kennt, sollte man keineswegs hören. Denn der Streifen ist sehr sehenswert! Er bietet zwar nichts neues, und übertrifft seinen Vorgänger auch in keiner Kategorie, außer dass es hier halt noch mehr zur Sache geht. Viele "Matrix"-ähnliche Prügelein und auch etwas deftiger Humor heben den Film hervor, dazu gibts an einigen Stellen noch echt coole Musik. Blade wirkt natürlich wieder ultrakrass und man nimmt ihm diese gewisse Härte wirklich ab, sodass er in keiner Szene lächerlich erscheint und so immer ernstzunehmend ist. Während des ganzen Filmes hat man wenig Zeit um Luft zu holen, denn ständig gibt es tolle Trickeffekte zu bestaunen oder es spritzen so einige Liter Blut umher. In einer Tour sind die Vampire am verglühen, Knochen knacken oder es wird derbe auf die Fresse gehauen. Masken und Kostüme sowie die schnellen Schnitte sind auch noch zu loben, kurz gesagt, der Film macht einfach Spaß! Trotzdem steht er leicht im Schatten von "Blade" und das ist auch der einzige Kritikpunkt, denn "Blade" ist irgendwie schon der bessere Film, das muss man einfach so sagen. Ein Kinohöhepunkt ist "Blade II" auf jeden Fall. Ein Splatter-Action-Spektakel mit hohem Tempo und rasanten Bildern, einer ziemlich düsteren Atmosphäre, tonnenweise Blut und kaltem Stahl. Blade ist nun mal der coolste Vampirjäger der Filmgeschichte! Da kann Buffy einfach nicht mehr ganz mithalten!
| Splatter | SFX | Humor | Action | Anspruch | Spannung | Erotik | Musik+Sound | Gesamt |
| 5 | 4 | 2 | 5 | 0 | 5 | 1 | 4 | 4 |
Originaltitel: Blade 2
Regie: Guillermo del Toro
Darsteller: Wesley Snipes, Kris Kristofferson, Ron Perlman, Luke Goss, Leonor Varela
Musik: Marco Beltrami, Buck Sanders
FSK: ab 18
USA 2001
(Daniel Hinrichsmeyer)