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Queen Kong

(Deutschland, Großbritannien 1976)

Originaltitel: Queen Kong
Alternativtitel: Banga Banga - Im Dschungel ist kein Taxi frei / Queen Gorilla / Tollen Abenteuer der Queen Kong, Die
Regie:
Frank Agrama
Darsteller/Sprecher: Robin Askwith, Rula Lenska, Valerie Leon, Roger Hammond, John Clive,
Genre: - Science Fiction/Fantasy - Horror/Splatter/Mystery


In Afrika dreht eine Regisseurin namens Luce Habit einen Abenteuerfilm. Als sie von der Existenz einer Riesengorilladame erfährt, will sie diese unbedingt in ihren Film einbauen. Als man diese findet – man nennt sie Queen Kong – verliebt sich das Tier in das Crew-Mitglied Ray Fay (der nur dabei ist, weil die Regisseurin ihn betäubt und shanghait hat). Um möglichst viel Geld rauszuschlagen und um Promotion für den Film zu machen, will man das arme Tier nach London mitnehmen. Kaum dort angekommen, will das Fernsehen die Dame präsentieren, aber der Programmchef verlangt, dass die dicken, behaarten Brüste mit einem riesigen Büstenhalter bedeckt werden, sonst würde er sie nicht senden. Als dann Feministinnen davon erfahren, führt dies zu landesweiten Demonstrationen gegen den BH der Gorilladame im speziellen und BHs für Frauen im Allgemeinen. Und als man dann Ray von Queen Kong trennt, reißt sich diese los und läuft Amok in der Stadt...

Was für ein Schrott. Was für ein abgrundtiefer Schrott. Was für ein amüsanter, herzerfrischender Schrott. Es hätte eine so schöne Parodie und geschlechtervertausche Version von „KING KONG“ werden können, stattdessen ist es (ich muss hier mal die Doppelung bringen) schrottiger Trash. Wenn man absichtlich schlecht produziert, weil man das Siegel „Trash“ haben möchte, dann ist das blöd, wenn man dann aber absichtlich so schlecht produziert und es noch schlechter als schlecht wird, ist das wiederum irgendwie gut. Kann man mir folgen? Hier werden grauenhafte Lieder gesungen, die Eingeborenen-Sprache besteht nur aus den Worten „Kong Kong Kong“ und die Tricks kann man gar nicht als solche bezeichnen, wenn ein Mensch im schlechten Kostüm die Äffin mimt oder Spielzeugdinosaurier zum Zuge kommen. Das ist wirklich überaus vergnüglich zu schauen. Das Cover der DVD-Veröffentlich von KNM ist allerdings komplett irreführend, so sieht die Äffin definitiv nicht aus! Also bitte nicht täuschen lassen.

Die deutsche DVD von KNM präsentiert den Film in Deutsch und Englisch (jeweils Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1.78:1 (16:9 anamorph). Untertitel und Extras gibt es keine. (Haiko Herden)



Alles von Frank Agrama in dieser Datenbank:

- Mumie des Pharao, Die (USA 1981)
- Queen Kong (Deutschland, Großbritannien 1976)

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