Thrash(Australien, USA 2026)Originaltitel: Thrash Alternativtitel: Regie: Tommy Wirkola Darsteller/Sprecher: Phoebe Dynevor, Whitney Peak, Djimon Hounsou, Alyla Browne, Stacy Clausen, Matt Nable, Andrew Lees, Genre: - Action/Abenteuer
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Ein Hurrikan der Kategorie 5 trifft die Küstenkleinstadt Annieville in South Carolina. Die meisten Bewohner sind bereits evakuiert, aber natürlich gibt es noch genug Menschen, die aus verschiedenen Gründen zurückbleiben. Als die Sturmflut die Stadt überschwemmt, kommt es zu einem kleinen Zusatzproblem: Haie schwimmen plötzlich durch Straßen, Häuser und überflutete Gebäudeteile. Darunter zu leiden haben mehrere Figuren, darunter die hochschwangere Lisa, die junge Dakota, ihre Pflegegeschwister Ron, Dee und Will, der Meeresbiologe Dale und weitere Bewohner, die versuchen, den Sturm und die Haie zu überleben.
Wenn man die Inhaltsangabe liest, ist sicherlich schon klar, dass "THRASH" eher auf der Trash-Linie schwimmt. Hurrikan. Überflutete Kleinstadt. Haie in den Straßen. Schwangere Frau in Gefahr. Pflegekinder in Gefahr. Ein Meeresbiologe in Gefahr. Man sollte also vorher keine dummen Fragen stellen, sondern einfach losgucken, denn immerhin ist es ein gar nicht so schlecht gemachter Tierhorrorfilm mit wenig Spannung und wenig Logik und einer blöden Grundidee. Regisseur Tommy Wirkola hat schon andere absurde Filme gemacht, "DEAD SNOW" hatte Nazi-Zombies, "VIOLENT NIGHT" machte aus dem Weihnachtsmann einen Actionhelden, und selbst "HÄNSEL UND GRETEL: HEXENJÄGER" hatte ja irgendwie was. Irgendwie. Bei "THRASH" wirkt es aber etwas merkwürdig. Der Film müsste entweder noch viel ernster und nervenaufreibender sein oder viel schamloser in Richtung Wahnsinn gehen, Stichwort: "SHARKNADO". Stattdessen hängt er irgendwo dazwischen. Zu albern für echte Spannung, zu ernst, um wirklich Spaß zu haben. Und wenn ein Tierhorrorfilm in der Mitte hängt, ist das meist nicht optimal. Optisch weiß "THRASH" aber durchaus zu gefallen. Einige Haiattacken sind blutig genug, die überflutete Stadt sieht ganz gelungen aus und die Action kann sich auch sehen lassen. Für einen Film voller Sturmfluten und Haie herrscht dramaturgisch aber leider erstaunlich oft Ebbe. (Haiko Herden)
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