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Osombie

(USA 2012)

Originaltitel: Osombie
Alternativtitel:
Regie:
John Lyde
Darsteller/Sprecher: Cores Sevier, Eve Mauro, Jasen Wade, Danielle Chuchran, William Rubio, Mike Black, Dakota Bradshaw, Andrew Hancock, Paul D. Hunt,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Dusty macht sich auf eigene Faust auf nach Afghanistan, um ihren Bruder zu suchen, der fest davon überzeugt ist, dass Osama Bin Laden noch lebt. Als sie und ihr einheimischer Führer nachts von Al-Kaida-Zombies überfallen werden, rettet sie ein Stoßtrupp amerikanischer Soldaten, der ein Rebellenlager auskundschaften soll. Gemeinsam stoßen sie auch noch auf Dustys Bruder Derek und müssen sich nun gegen Massen von durch die Wüste torkelnden Zombies wehren…

Ach, „Osombie“ hätte eine herrliche Trash-Granate werden können. Die Grundidee ist so herrlich bescheuert, dass ein echter Partyfilm zu erhoffen war. Herausgekommen ist leider einer der langweiligsten Zombie-Filme aller Zeiten, der sich selbst viel zu ernst nimmt und somit deutlich unter vielen Werken aus dem Hause Asylum bleibt, die ja nun auch nicht gerade zur Kategorie „Oscar-Anwärter“ zählen. Dazu massenweise Logiklöcher, sich völlig unrealistisch verhaltene Figuren und Soldaten, die sich entweder zum Käpfne gerne den Oberkörper freimachen oder sogar mit Samuraischwert durch die afghanische Wüste laufen. Trotz „Überwachung eines 50 Meter-Umkreises“ tauchen plötzlich Zombies aus dem Nichts direkt hinter den Soldaten auf und so weiter und so fort. Dümmliche Dialoge wie „Ich hätte ein Kind von Dir gewollt“ als eine Soldatin einen infizierten Kameraden erschießt sind in Massen vorhanden. Und warum lässt man die Soldaten nach dem erfolgreichen Luftangriff auf das Rebellenlager zu Fuß durch die Wüste ziehen und holt sie nicht mit Hubschraubern ab? Warum trägt der Anführer die ganze Zeit ein Headset mit Mikrofon, obwohl das Funkgerät bereits am Anfang des Films zerstört wurde? Und so eine Sondereinheit hat keinerlei Verbandsmaterial am Mann, so dass eine Wunde mit dem Hemd eines Kameraden verbunden werden muss? Selten so ein bescheuertes (im negativen Sinne) Gestümpere gesehen, und zwar nicht auf trashig-unterhaltsame, sondern wirklich beschissene Art.

Vor allem am Anfang des Films und bei dem Bombenangriff am Ende fühlt man sich wie in einem Animationsfilm, die CGI-Effekte sind so mies wie in einem schlechten Ego-Shooter. Gore und Splatter, wie auf dem Cover erwähnt, beschränkt sich auf ein paar nette Zombie-Masken und unzählige Kopfschüsse mit spritzendem CGI-Blut und einer Enthauptungsszene mit dem Samuraischwert im Gegenlicht. Und die zumindest ganz gut aussehende Soldatin darf sich nicht einmal im Film entblößen. Das ist alles schon ziemlich enttäuschend und wird schnell öde. Warum die FSK den Film nicht ungeschnitten freigeben wollte, bleibt unklar. Splendid hat aber neben der gekürzten FSK18-Fassung auch noch eine ungeschnittene SPIO/JK-Version auf den Markt geschmissen.

Was hätte „Osombie“ für ein Feuerwerk werden können, wenn ein richtiger Regisseur das ganze mit Selbstironie und handgemachten Splatter-Effekten umgesetzt hätte? Aber so? Noch einmal: absolut langweilige Gurke, für die diese Besprechung eigentlich schon zu viel Werbung ist.

Die deutsche Blu Ray kommt in beiden Fassungen von Splendid Film. Bild und Ton sind für eine kleine Produktion okay. Den Ton gibt es auf Deutsch und Englisch, Untertitel auf Deutsch und Niederländisch. Bonusmaterial gibt es keins. (A.P.)




Alles von John Lyde in dieser Datenbank:

- Sternenkrieger (USA 2014)
- Schattenkrieger - The Shadow Cabal (USA 2013)
- Osombie (USA 2012)

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