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Invasion der Zombies

(Italien / Spanien 1974)

Originaltitel: Living Dead At The Manchester Morgue
Alternativtitel: Leichenhaus der lebenden Toten, Das / Let Sleeping Corpses Lie
Regie:
Jordi Grau
Darsteller/Sprecher: Cristina Galbó, Ray Lovelock, Arthur Kennedy, Aldo Massasso, Giorgio Trestini, Robert Posse,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Durch einen kleinen Umfang ist die junge Edna gezwungen, George in ihrem Auto mitzunehmen. Während er auf dem Weg zu einem Geschäftskunden ist, will sie ihre drogenabhängige Schwester in einem kleinen englischen Ort besuchen. Bei einem kurzen Zwischenstopp stößt George auf Wissenschaftler, die eine neuartige Insektenvernichtungsmaschine testen, die auf radioaktiver Strahlung basiert. Gleichzeitig wird Edna von einem seltsamen Mann angegriffen. In der Folgezeit geschehen einige Morde und es scheint so, als würden die Toten durch die radioaktive Strahlung wieder belebt und nun Jagd auf Menschen machen. Zudem verdächtigt der reaktionäre Oberpolizist auch noch George der Taten, weil er "Langhaarige" nicht mag…

Ja, eine Standard-Zombie-Story, wie es scheint. Das ist auch korrekt, nur, dass dieser Film bereits 1974 entstanden ist, viele Jahre, bevor die Italiener diese Art von Blut- und Gedärmeorgien als Dutzendware in die Kinos und Videotheken brachten. Dabei ist „Das Leichenhaus Der Lebenden Toten“ weitaus besser, als viele vergleichbare Filme, weil er es nicht übertreibt und recht ernsthaft und düster rüber kommt. Regisseur Jorge Grau hat es tatsächlich geschafft, dem Film eine sehr dichte Atmosphäre zu geben und setzt die recht gorigen (für die damalige Zeit betrachtet) Effekte nicht übermäßig ein. Natürlich ist die Insektenvernichtungsmaschine, die auf Radioaktivität basiert ziemlicher Blödsinn, aber für recht plakative Umweltschutzanliegen kommt sie gerade recht. Der Film beginnt langsam und nimmt sich die Zeit, die Geschichte zu entwickeln, zum Ende hin wird es deutlich actionreicher, ohne aber die Atmosphäre zu vernachlässigen. Einen echten Sympathieträger gibt es im Film hingegen nicht, weder George, der besonders am Anfang echt unsympathisch erscheint, noch Edna, die hauptsächlich rumkreischen darf, noch der reaktionäre Arschloch-Bulle. Folgerichtig gibt es auch für keine dieser Figuren ein Happy End. Insgesamt kann man diesen Film näher bei „Night Of The Living Dead“ einordnen, als bei den Früh-80er Fulci-Splatterorgien. Auf Grund der Umweltthematik fallen einem gleich auch Filme wie „Die Rückkehr Der Lebenden Toten“ oder „Foltermühle Der Gefangenen Frauen“ ein, Jorge Grau hat jedoch die (s)explotativen Elemente außen vor gelassen. Von der Atmosphäre her fühlt man sich beinahe an gotischen Horror im Stile der Hammer Studios erinnert, und hier ein wenig an „Plague Of The Zombies“ („Nächte des Grauens“). Die schauspielerischen Leistungen sind solide, die deutsche Synchro ist es ebenfalls und die düstere Atmosphäre wird nicht nur durch die Trostlosigkeit der farblosen Bilder, sondern besonders auch vom Soundtrack unterstützt, der teilweise aus elektronischen Geräuschen besteht und sicherlich Vorbild für manch späteres Zombiewerk gewesen sein dürfte. Schade, dass Regisseur Jorge Grau nie den richtigen Durchbruch geschafft hat, denn mit „Das Leichenhaus Der Lebenden Toten“ hat er gezeigt, dass er durchaus Talent hatte und zumindest mit „Comtesse Des Grauens“ hat er einen weiteren, beachtenswerten Film geschaffen. Wer also auf die beinahe perfekte Mischung aus den Romero- und den Fulci-Zombies steht, ergänzt durch Gruselatmosphäre und 70er Jahre-Flair mit gesellschaftskritischen Anspielungen, liegt hier genau richtig. (A.P.)

George ist ein Londoner Kunsthändler und will das Wochenende in seinem neuen Sommerhaus in Windemere verbringen. Auf dem Weg dorthin demoliert eine junge Frau namens Edna an einer Tankstelle sein Motorrad. Da die Reparatur einige Tage in Anspruch nimmt, fährt George in Edna´s kleinem Wagen mit und prompt verfahren sich die beiden. Sie wollen einen Bauern nach dem Weg fragen. Er spricht gerade mit zwei Männern vom Landwirtschaftsministerium, die mit dem Bauern zusammen eine neue Art von Schädlingsbekämpfung ausprobieren, wobei man mit Ultraschall auf das Nervensystem der Viecher einwirken will. Während die vier Männer sich unterhalten, wird Edna von einem Mann belästigt. Als die Vier wiederkommen, ist er weg, doch man sagt ihr, dass sei Guthrie gewesen, ein verrückter Penner, doch eigentlich sei er letzte Woche ertrunken. Edna und George lassen diese verstörende Situation hinter sich und fahren zu der Schwester, die in der Nähe wohnt, die sich gerade heftig mit ihrem Mann Martin streitet wegen ihres Heroin-Konsums. Da kommt plötzlich der zombieartige Guthry, tötet Martin und verschwindet wieder. Die Polizei vermutet, dass Katie ihn getötet hat, der Sergeant mag auch den langhaarigen George nicht. Katie kommt ins Krankenhaus und hier werden gerade sehr seltsame Fälle von verrückten Babys beobachtet. George erzählt von den Ultraschall-Experimenten, welche die Insekten verrückt werden läßt, so dass sie sich gegenseitig ausrotten. Der Doktor vermutet, dass diese Schallwellen auch auf das Nervensystem der Babys wirkt. Einige Zeit darauf kommen die Zombies, die Toten steigen aus den Gräbern, weil die Schallwellen ihr Nervensystem beeinflußen...

Diese spanisch-italienische Co-Produktion ist wirklich gar nicht schlecht gelungen. Sicher, man erkennt auch als Blinder, dass das große Vorbild "DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN" aus dem Jahre 1968 von George A. Romero ist, aber das ganze ist recht nett in Szene gesetzt, ist spannend und streckenweise auch recht blutig. An die Charaktere hat man sich bis zum Ende nicht gewöhnt, den George ist ein schrecklicher Unsympath, Edna nervt durch ihre Weinerlichkeit, Martin stirbt gleich und der Polizist ist einfach nur ein Arsch. Man muß sich natürlich an den Gedanken gewöhnen, dass Ultraschall das Nervensystem regeneriert und verrückt macht, doch wenn man diese Sache als gegeben ansieht, ist "INVASION DER ZOMBIES" ein schöner, düsterer und sehr schmuddeliger Untotenspaß. (Haiko Herden)




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- Invasion der Zombies (Italien / Spanien 1974)

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