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Der Omega-Mann

(USA 1971)

Originaltitel: Omega Man, The
Alternativtitel:
Regie:
Boris Sagal
Darsteller/Sprecher: Charlton Heston, Anthony Zerbe, Rosalind Cash, Paul Koslo,
Genre: - Science Fiction/Fantasy


Die Erde ist zerstört durch einen bakteriologischen Krieg, den die Chinesen und die Sowjets geführt haben. Fast alle Menschen sind tot, nur der Biologe Robert Neville hat überlebt sowie ein Haufen mutierter Menschen, die nur noch Nachts aus den Häusern kommen und Robert an den Kragen wollen, weil sie ihn als Biologen für die Katastrophe verantwortlich machen. Neville ist allerdings keineswegs einer der Bösen, denn er hatte gerade einen Impfstoff entwickelt, doch es war zu spät, nur er konnte ihn sich spritzen und aus diesem Grunde ist er nun der letzte "normale" Mensch auf Erden. Eines Tages stößt Neville bei seinen täglichen Streifzügen durch die Stadt auf weitere Überlebende...

Sehr interessanter, streckenweise recht düsterer Endzeit-Film, der mehr Pessimismus streut, als Lichtstreifen am Horizont. Auch wenn er oftmals typische Klischees verbreitet (oder ist das teilweise Symbolik?), ist der "OMEGA-MANN" ein wichtiger Klassiker geworden, der wahrhaft "Spaß" macht. Besonders die Szenen, in denen er durch das verschmutzte Los Angeles streift, sind sehr gelungen und beklemmend, denn diese große Stadt menschenleer zu sehen, ist schon eine beängstigende Sache. Entstanden ist der Film nach dem Buch von Richard Matheson, welches den Titel "I AM LEGEND" (in deusch "ICH, DER LETZTE MENSCH" oder auch "ICH BIN LEGENDE") trägt und es handelt sich hierbei bereits um die zweite Verfilmung. Es gab nämlich bereits eine mit den zwei Originaltiteln "ULTIMO UOMO DELLA TERRA" bzw. "THE LAST MAN IN EARTH". Es handelte sich hierbei um eine mit Vincent Price besetzte Co-Produktion aus Italien und den USA, deshalb die zwei Titel. In Deutschland jedenfalls ist der Film niemals gelaufen. (Haiko Herden)

Nach einem bakteriologischen Krieg ist die Erde zerstört und alle Leute werden von einer Seuche überfallen. Einige sind noch immer am Leben, doch früher oder später würde es jeden erwischen. Nur der Wissenchaftler Robert Neville (Charlton Heston) ist Immun, da er sich ein selbstentwickeltes Serum gespritzt hat. Er hat sich in seinem Haus vor einer Art Sekte verbarrikatiert. Diese sind mittlerweile alle schon im Endstadium der Krankheit und sind sehr stark Lichtempfindlich. Sie kommen nur Nachts heraus. Also kann Neville tagsüber nach weiteren Überlebenden suchen. Eines Tages stößt er auf solche. Eine Frau, ein Mann und einige Kinder sind noch nicht von der Seuche befallen. Allerdings liegt der Bruder der Frau im Sterben. Er ist mittlerweile so krank, wie die Sektenmitglieder und Neville bleibt keine andere Wahl, als den Jungen namens Richie zu sich zu nehmen, und ihm ein bisschen seines Blutes zu geben, das den Jungen gesund machen soll. Das gelingt auch. Richie sieht in den mutierten Sektenmitgliedern die Menschen und er verlangt von Neville, auch ihnen von seinem Blut zu geben um sie dadurch zu heilen. Doch Neville ist damit nicht einverstanden. Also macht sich Richie alleine auf, die Sektenmitglieder zu suchen und sie dazu zu bringen, sich von Neville behandeln zu lassen...

Dieser Klassiker mit Charlton Heston soll zeigen, das sich die Menschen mit Kriegen und Gewalt selbst kaputt machen und die Welt irgendwann zerstören. Also ist der Film auch ein nachdenklicher und kritischer Film - aber die Action überwiegt. Charlton Heston ist ein toller Schauspieler und sowas wie der erste Action-Held, von dem sich alle Schwarzeneggers und Stallones dieser Welt noch eine Scheibe abschneiden können. (Stefan Schuster)





Los Angeles, wenige Jahre nach einem mit biologischen Waffen geführten Krieg. Die Menschheit hat sich selbst fast ausgerottet. In der Geisterstadt lebt noch der Wissenschaftler Robert Neville, der immun gegen die Krankheit ist, die die anderen Menschen hingerafft hat. Er muss sich gegen eine Gruppe mutierter Menschen wehren, die das Licht scheut und ihm an den Kragen will. Eines Tages trifft Neville auf eine Gruppe überlebender Menschen, hauptsächlich Kinder und beginnt nach einem Serum gegen die Krankheit zu forschen. Ist ein Neuanfang möglich..?

„Der Omega Mann“ ist einer der Science Fiction-Klassiker der 70er Jahre mit dem heute wirres Zeug brabbelnden Waffenfetischisten Charlton Heston in einer Paraderolle, denn er steht ganz im Mittelpunkt und darf durchgehend mit Waffen hantieren und rumballern.

Neben Filmen wie „Planet der Affen“ (ebenfalls mit Heston), „Jahr 2022...die überleben wollen“ (und noch mal: Heston), „Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All“ und „“Flucht ins 23. Jahrhundert“ gehört „Der Omega Mann“ zu den (pseudo-)sozialkritischen, apokalyptischen Science Fiction-Filmen, die der Kalte Krieg damals hervorgebracht hat. Niemand konnte sich vorstellen, dass die Menschheit in eine positive Zukunft gehen könnte.

Keine Frage, der Film ist gut, spannend und filmhistorisch sehr wichtig. Aus heutiger Sicht verliert er aber natürlich etwas an Wirkung, da er von 1971 aus gesehen in einer nahen Zukunft spielt, die heute längst Vergangenheit ist. Der typischen 70er Jahre-Stil und natürlich die Optik lassen „Der Omega Mann“ heute nicht mehr so bedrohlich erscheinen, wie er damals wohl gesehen wurde.

Dabei wird die Grenze zum Horrorfilm mehr als einmal überschritten, wenn schrecklich verweste Leichen ins Bild rücken, Mutanten brennen oder einer der Mutanten von einem Haus stürzt und seine Leiche sekundenlang in Großaufnahme Erinnerungen an einen Splatterfilm aufkommen lässt. Entsprechend wurde der Film bei einigen TV-Ausstrahlungen nur in einer leicht geschnittenen Fassung ausgestrahlt. Natürlich sind die Mutanten, eine Mischung aus Vampiren und Zombies teilweise ebenfalls ziemlich gruselig (kein Wunder, basiert doch die Geschichte auf Richard Mathesons Vampirroman „I Am Legend“). Unwillkürlich fühlt man sich bei den blassen Gesichtern und den leeren Augen an Romeros Zombies in „Dawn Of The Dead“ erinnert. Und dann wurden gleich noch Charles Manson und seine „Family“ als Inspiration genommen, wie man mittels des Namens der Mutantengruppe („Die Familie“) auch gleich mit dem Holzhammer verklickert bekommt.

Was ich etwas übertrieben finde, ist die ständig vorkommende religiöse Symbolik, so in mehreren Szenen voller Kreuzigungssymbolik oder bei Einzeilern wie „Ich beginne das Licht zu sehen“. Auch Richies Aufbruch zu den Mutanten erscheint wohl nicht zufällig, wie der Verrat von Judas an Jesus Christus. Der Höhepunkt ist dann am Ende natürlich die „Kreuzigung“, inklusive Speer in der Seite, von Neville, der, man erinnere sich ans Abendmahl, bevor er stirbt noch sein Blut gibt und durch seinen Tod sozusagen die Welt rettet. Von der Inquisitionsszene im Footballstadion reden wir lieber gar nicht. Das hätte man sicher auch etwas anders verpacken können.

Etwas überflüssig ist auch die Liebesgeschichte, aber na ja, die gehört nun mal dazu, dachten sich die Macher wohl damals.

Übersieht man das alles mal großzügig, und wenn man sich auch nicht an einem Waffenlobbyisten in der Hauptrolle stört, ist „Der Omega Mann“ ein recht düsterer, zynischer und spannender Endzeitfilm, den man gesehen haben sollte. Ein Meisterwerk ist er allerdings nicht.

Die deutsche DVD ist bei Warner erschienen und bietet ordentliches Bild im Originalformat von 1:2,35, sowie deutschen und englischen Ton und diverse Untertitel.

Als Bonus gibt es den US-Trailer, eine 10minütige Dokumentation über die Dreharbeiten und Grußworte von einigen damals Beteiligten. Viel mehr Material gibt es wahrscheinlich nicht.

Interessant wäre sicherlich ein Audiokommentar gewesen, vor allem bezüglich der christlichen Symbolik. (A.P.)



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