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Exorzismus 2.0

(USA 2019)

Originaltitel: Cleansing Hour, The
Alternativtitel:
Regie:
Damien LeVeck
Darsteller/Sprecher: Kyle Gallner, Ryan Guzman, Joanna David, Emma Holzer, Alix Angelis,
Genre:


Max und Drew betreiben zusammen im Internet die Show „Exorzismus 2.0“, bei der die Zuschauer glauben sollen, dass die durchgeführten Dämonenaustreibungen real sind. Natürlich ist das alles getrickst, um Geld zu verdienen, aber genügend Zuschauer rund um die Welt glauben dem Hokuspokus, um die Show am Leben zu erhalten. Als Drews Verlobte einspringt, um die Rolle einer Besessenen zu spielen, nistet sich ein echter Dämon in sie ein und forderrt „Vater“ Max auf, all seine Sünden vor einem Millionenpublikum zu beichten. Dass der Dämon es ernst meint, zeigt sich schnell und aus der Show wird ein echter Exorzismus...

Ich mag Filme über den Teufel und Dämonen, nicht nur die großen Klassiker wie „Der Exorzist“, „Das Omen“ und „Rosemarys Baby“, sondern auch viele kleinere Filme, die vor alleim seit der Zeit der Jahrtausendwende entstanden sind. Es ist das Thema an sich, das mich auch eher schwächere Vertreter des Genres gucken lässt. „Exorzismus 2.0 gehört dabei weder zu den Top-Tieln noch zu den Voll-Gurken, sondern siedelt sich im Mittelfeld an.

Man sollte sicher keine großen Überraschungen erwarten...die Ausgangslage ist schnell klar und die Story läuft dann recht schnell in den gängigen Bahnen ab, mit ein paar Schockeffekten, herumfliegenden Gegenständen, verzerrtem Gesicht beim Dämon, der versucht, Max und Drew mal einzulullen, mal zu bedrohen und mal zu beschimpfen. Einige Szenen sind dabei durchaus blutig und vor allem mit handgemachten Effekten versehen. Ob es dafür aber eine FSK18-Einstufung gebraucht hätte oder ob das eher am religiösen Thema liegt, kann ich nicht sagen.

Der „Dreh“, dass die Story praktisch live im Internet zu verfolgen ist, gibt „Exorzismus 2.0“ leider nicht allzu viel, weil zu wenig draus gemacht wird. Selbst der Schluss-Twist , der darauf aufbaut, ist wenig überraschend für Kenner solcher Filme. Der Film selbst fängt eher wie ein mittelmäßiges TV-Movie an, wird dann aber doch im Mittelteil recht spannend und ernst, was die Pointe am Ende aber leider total ins Trashige abgleiten lässt. Ist den Machern da echt nicht besseres eingefallen und ist eventuell das Geld ausgegangen, um den „Gag“ etwas besser zu präsentieren?

„Exorzismus 2.0“ ist das, was man solide nennt, kein Film, der dauerhaft im Gedächtnis bleibt aber auch keiner, der einen sonderlich ärgert, wenn man auf das Thema steht. Ich denke allerdings, dass man aus dem Thema einen schönen 40 Minuten Kurzfilm hätte machen können, der dann mit ein, zwei weiteren Beiträgen als Episodenfilm hätte veröffentlicht werden können. Das hätte dem ganzen mehr Tempo gegeben und es knackiger gemacht. Für einen abendfüllienden Spielfilm sind weder die Charaktere genug vertieft noch überhaupt sympathisch. Ironischerweise ist der Film aus einem 20-Minüter entstanden und ausgebaut worden. Die Ausstattung ist okay, aber man muss sich halt auf eine Art Kammerspiel einstellen. Große Schauwerte werden außer den Effekten nicht geboten. Trotzdem sind die knapp 90 Minuten plus Abspann keine verschwendete Zeit, was jetzt vermutlich negativer klingt als es gemeint ist.

Die deutsche Blu Ray kommt von EuroVideo. Die Bildqualität entspricht dem Standard, den man an eine solche, eher kleine Digital-Produktion stellen darf. Deutscher und Englischer Ton sind ebenso gängig. Hier und da werden die Bässe zumindest schön ausgereizt. Die deutsche Synchronisation ist recht gut gelungen, auch, wenn es immer irritierend ist, wenn der Dämon mit der Stimme von „Bart Simpson“ redet. Sprecherin Sandra Schwittau ist eine tolle Sprecherin, aber ihr Fluch ist es, ähnlich wie bei Thomas Danneberg oder Santiago Ziesmer, dass man sofort ein Bild vor Augen hat, das halt oft nicht passt. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf den Trailer zum Film, so dass man hier von einer absoluten Minimalausstattung sprechen muss. (A.P.)




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- Exorzismus 2.0 (USA 2019)

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