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Hellraiser - Das Tor zur Hölle

(England 1987)

Originaltitel: Hellraiser
Alternativtitel:
Regie:
Clive Barker
Darsteller/Sprecher: Andrew Robinson, Doug Bradley, Clare Higgins, Ashley Lawrence, Sean Chapman,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery




Larry Cotton und seine zweite Frau Julia ziehen in das Haus seiner verstorbenen Mutter. Dort hatte sich Larrys krimineller Bruder kurz vorher noch versteckt. Dieser hatte ein gefährliches Spiel mit übernatürlichen Mächten aufgenommen, die er durch eine mysteriöse Puzzle-Box herbeirufen konnte. Seitdem ist er verschwunden. Als Larry sich beim Einzug in das Haus verletzt und Blut auf den Fußboden tropft, wird der in die Hölle verbannte Frank zu neuem Leben erweckt, um aber wieder vollständig zum Menschen zu werden, braucht er mehr Blut. Dies soll ihm Julia besorgen, die mit Frank ein Verhältnis hatte und ihm immer noch völlig hörig ist. Sie schleppt sexgierige Kerle aus Bars ab und bringt sie dann für Frank um. Erst als Larrys Tochter Kirsty Verdacht schöpft und an die Puzzle-Box gelangt, erfährt sie von den Cenobiten, Boten der Hölle, die ganze Wahrheit. Damit sie nicht selber zum Opfer wird, fordern die Cenobiten, dass Kirsty ihnen Frank ausliefert…

Als die englische Produktion „Hellraiser“ Ende der 80er im Kino anlief, war der Film eine echte Sensation. Lange gab es keinen so rasanten und so blutigen Film, der durchaus auch mainstreamtauglich war. Dahinter steckte der Autor Clive Barker, der schon mit seinen „Büchern des Blutes“ den Markt der Horror-Literatur nachhaltig verändert hatte. „Hellraiser“ wurde schnell ein absoluter Kultfilm unter Horror-Fans und hat bis heute nichts von seiner Intensität eingebüßt. Das hat mehrere Gründe: zum einen ist der Film durchgehend hart, weil jeder Anflug von Ironie und Humor fehlt. Dabei gibt es aber auch keine unfreiwillig komischen Szenen, die den Eindruck stören würden. Dann ist die Geschichte eigentlich gar nicht so aufregend – im Grunde fast eine Art Spukhaus-Story – aber spannend und konsequent umgesetzt und bietet glaubwürdige Charaktere. Ohne langes Bla Bla befindet man sich sofort in der Handlung. Die Atmosphäre ist unheimlich und sehr intensiv, dabei entsteht fast ein leichtes surreales Gefühl. Und dann sind da auch noch die Cenobiten, die wirklich fantastisch aussehen, gruselig sind und wirkliches Grauen verbreiten. Schnell wurden sie, allen voran ihr Anführer „Pinhead“, zu Ikonen des Horror-Genres. Selbst der eigentlich etwas lächerliche Abschluss-Twist stört da nicht weiter und ließ so auch alle Möglichkeiten für eine Fortsetzung offen. Diese kamen dann bis heute in zigfacher Ausführung, wobei aber lediglich der zweite Teil „Hellbound: Hellraiser 2“ rundum überzeugen konnte. Danach waren die Filme zwar durchaus noch unterhaltsam, wurden aber immer flacher und die Cenobiten wurden zu einer Art Comic-Figuren ohne Tiefgang. Hauptdarstellerin Ashley Laurence (spielt die Tochter „Kirsty“) wurde schon als neue Scream Queen gehandelt, schaffte aber nie den ganz großen Durchbruch. Dennoch ist sie bis in unsere Tage immer im TV und Kino beschäftigt gewesen. Auch die anderen Darsteller liefern solide Arbeit ab. Gleiches gilt für Clare Higgins und Andrew Robinson.

Fraglos hat Clive Barker mit „Hellraiser“ einen der besten und vor allem wichtigsten Horrorfilme der letzten rund 35 Jahre geschaffen (wenn man mal „Night Of The Living Dead“ von 1969 als Beginn des modernen Horrorfilms ansieht), der das Genre nachhaltig geprägt hat und definitiv zu einem „Muss man gesehen haben“-Film wird.

In Deutschland gab es lange Zeit keine offizielle Veröffentlichung des Films. Neben natürlich stark geschnittenen TV-Austrahlungen existierte nur eine ebenfalls geschnittene VHS-Cassette aus den 80er Jahren und zahlreiche Bootlegs auf VHS und DVD. Inzwischen ist der Film aber legal über Kinowelt/Studiocanal in mehreren Editionen erhältlich. Unter anderem in einer 3-DVD-Steelbox von Studiocanal, die die ersten drei Teile der Serie ungeschnitten enthält. Die Bildqualität ist überwiegend Blu Ray-würdig, auch, wenn es einige etwas schwächere Szenen gibt. Auch am deutschen und englischen Ton gibt es nichts zu meckern. Als Bonusmaterial gibt es eine kurze Featurette, einige Interviews, Trailer und TV-Spots und PDF-Dokumente mit Hintergrundinfos. (A.P.)


Frank Cotten ersteht auf einem Markt einen chinesischen Zauberwürfel, der sinnliche Lust erzeugen soll. In seinem Haus probiert er diesen Würfel aus, doch die Wirkung ist nicht so, wie er es sich erhofft hat, er öffnet ein Tor zur Hölle und die daraus entweichenden Zenobiten zerfetzen seinen Körper mit Haken und Ketten. Das Haus ist nun verlassen und Frank´s Bruder Larry Cotten zieht mit seiner Frau Julia und deren Tochter Kristy dort ein. Julia hatte übrigens mal ein Verhältnis mit Frank Cotten. Auf dem Dachboden, wo Frank getötet wurde, puhlt sich eine fast fleischlose Leiche aus dem Holzboden, es ist Frank und er braucht Fleisch und Haut, um sich wieder zu regenerieren. Seine ehemalige Geliebte Julia gerät in seinen Mann und lockt mit ihren Reizen Liebhaber ins Haus, um sie hinterrücks zu ermorden und die Körper Frank zu übergeben. Als das Werk vollendet ist und Frank seinen alten Körper wiederhergestellt hat, ist allerdings auch der Weg frei für die Zenobiten...

Manomanoman, "HELLRAISER" ist einer der wahren Erwachsenen-Klassiker des Genres und das völlig zu Recht, so ein Film kann nur in England entstehen, eine derartige Atmosphäre kann man wohl nirgendwo anders erzeugen. Es gibt ein paar Horror-Ikonen, da ist Freddy Krüger, Michael Myers, Jason und da haben wir natürlich Pinhead, der Sadomaso-Mann mit den Nadeln im Gesicht. Ich kann wirklich nur jedem raten, diesen Film anzuschauen, Ihr werdet gefangen und fasziniert von der eindrucksvollen Inszenierung sein. Viele gute Effekte, viel Gore, abstruder Erotik und glaubwürdige Charaktere, was will man eigentlich mehr? (Haiko Herden)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Clive Barker in dieser Datenbank:

- Cabal - Die Brut der Nacht (USA 1990)
- Hellraiser - Das Tor zur Hölle (England 1987)

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