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Krieg im Weltenraum

(Japan 1959)

Originaltitel: Uchu Dai Senso
Alternativtitel: Duell in der Galaxis
Regie:
Ishiro Honda
Darsteller/Sprecher: Ryo Ikebe, Kyoko Anzai, Koreya Senda, Harold S. Conway, Monoru Takada, Leonard Stanford, Yoshio Tsuchiya, Elise Richter, Hisaya Ito,
Genre: - Science Fiction/Fantasy


Kritik 1:

Als eine Weltraumstation von UFOs angegriffen wird und sich auf der Erde mehrere große Katastrophen ereignen, die durch außerirdischen Einfluss ausgelöst wurden, steht fest, dass die Menschheit aus dem Weltraum angegriffen wird. Gemeinsam starten die verschiedenen Staaten zwei Raketen, die die Basis der Invasoren auf dem Mond angreifen sollen. Doch eine UFO-Flotte ist schon auf dem Weg zur Erde und im Weltenraum beginnt eine Schlacht, wie es sie vorher in der Menschheitsgeschichte noch nie gab...

Den ersten „Star Wars“ - zumindest, wenn man den Filmtitel ins Englische übersetzt - gab es bereits fast 20 Jahre vor George Lucas´ großer Space Opera in Japan mit „Krieg Im Weltenraum“. Bei Science Fiction aus Japan denkt man natürlich in erster Linie an „Godzilla“ und all die anderen Riesenmonster. Dass aber auch andere Genrefilme gedreht wurden, geht dabei oft zu Unrecht unter. Mit „Krieg Im Weltenraum“ entstand 1959 ein Weltraum-Science Fiction-Film, der problemlos jedem Vergleich mit den amerikanischen Werken der 50er Jahre standhält und unübersehbar großen Einfluss auf die Science Fiction der 60er Jahre ausübte. Und man kommt trotzdem wieder zu „Godzilla“ zurück, denn beide Filme stammen von Altmeister Ishiro Honda, der für das japanische Kino eine gar nicht hoch genug einzuschätzende Rolle inne hatte, die bis heute nachwirkt.

„Krieg Im Weltenraum“ ist Space Opera pur, mit Weltraumschlachten, Energiestrahlen, Explosionen, psychischer Beeinflussung durch Außerirdische, UFOs, Helden und komplett hirnrissigen „naturwissenschaftlichen“ Erklärungen für so manche Naturgesetze wie der Schwerkraft. Aus heutiger Sicht natürlich völlig überholt und naiv erscheinend, aber niemals trashig. Im Jahre 1959, als die Menschheit gerade begann, in den Weltraum vorzudringen, konnten die Menschen sich vermutlich noch vieles vorstellen, was im Universum vor sich geht. Der Film ist eine damals völlig ernst gemeinte Abenteuergeschichte, die Spannung vermittelte und weder trashig noch unfreiwillig komisch war. Man darf so einen Film keinesfalls mit heutigen Sehgewohnheiten konsumieren, sondern muss sich darauf einlassen, die Gegebenheiten hinzunehmen. Dann wird man großen Spaß haben.

Die japanischen Filme der Zeit unterschieden sich in einigen Dingen deutlich von den amerikanischen, auch, wenn die Machart schon auch auf den westlichen Markt abzielte. Waren die amerikanischen Invasionsfilme meist eine Metapher für die Angst vor dem Kommunismus und somit Metapher für den Kalten Krieg, so gibt es hier eine geeinte Menschheit zu sehen, die gemeinsam gegen ganz neue Gefahren von Außen zusammenstehen musste. Das mag mit der japanischen Geschichte zu tun haben, die massiv durch die Atombombenabwürfe am Ende des 2. Weltkriegs beeinflusst war. In den USA wurde die Atomkraft zunächst als heilbringend angesehen, in Japan war sie von Anfang an etwas Zerstörerisches, Schreckliches, gegen das man gemeinsam für eine bessere Welt eintreten musste. Dies dürfte so einigen Einfluss auf Gene Roddenberrys „Star Trek“ gehabt haben oder auch auf die deutsche TV-Serie „Raumpatrouille“ oder die „Perry Rhodan“-Romane. Überall ist die Einigkeit der Menschheit Voraussetzung dafür, dass der Schritt in den Weltraum möglich wird. In „Krieg Im Weltenraum“ entscheiden die vereinten Nationen, was gegen die Außerirdischen getan werden soll - man redet also miteinander! -, die Raumschiff-Crews sind international besetzt und sogar Frauen haben wichtige Funktionen. Wer da nicht „Star Trek“ erkennt, hat wohl Roddenberrys Schöpfung nie gesehen oder einfach nicht verstanden.

Natürlich sollte man nicht zu viel in „Krieg Im Weltenraum“ hinein interpretieren, denn am Ende will der Film natürlich vor allem spannend und unterhaltsam sein. Und das ist er. Das Tempo ist recht hoch, die Spezialeffekte für die damalige Zeit einwandfrei, bestehend aus Matte Paintings, Modellen (gerne an gut sichtbaren Fäden - was in HD noch „besser“ zum Vorschein kommt), Überblendungen und Man-in-Suit-Außerirdischen. Zur Erinnerung: man darf hier nicht mit modernen CGI-Effekten vergleichen! Wie es sich für japanische Science Fiction gehört, wird am Ende natürlich auch noch Tokio (aber auch New York und San Francisco) angegriffen und mit viel Kawumm zerstört und man rechnet doch jeden Augenblick damit, dass doch noch ein Riesenmonster auftaucht. Tut es nicht.

Man muss „Krieg Im Weltenraum“ aus heutiger Sicht tatsächlich als kleinen Klassiker und sogar Vorreiter des Genres ansehen und nicht als Trash. Umso schöner, dass man den Film jetzt in einer liebevoll zusammengestellten Edition bekommen kann.

Anolis Entertainment hat „Krieg Im Weltenraum“ als Nummer 8 in der Reihe „Die Rache der Galerie des Grauens“ veröffentlicht, und zwar in einer wohl derzeit ultimativen Fassung! Schön, dass es inwzischen fast zum Standard geworden ist, dass die Veröffentlichungen der Reihe auch meistens eine Blu Ray enthalten, sofern ein HD-Master vorhanden ist. Das ist hier der Fall und so enthält die Amaray beide Formate. Enthalten ist die japanische Originalfassung und die amerikanische (= deutsche) Fassung, die sich aber nur in Details und vor allem bei den Credits unterscheiden. Außerdem gibt es wieder einmal eine liebenswerte Super 8-Fassung, die wie üblich den Film auf wenige Minuten komprimiert und wie so oft einen ganz eigenen Reiz bietet.

Die Bildqualität ist wirklich toll! Man bedenke, dass der Film über 55 Jahre alt ist - da sieht man mal, was eine ordentliche (und doch behutsame) Restaurierung auch bei solchen Werken bewirken kann. Sehr gute Schärfe, wenige Defekte, wunderschöne, natürliche Farben und nur geringer Filtereinsatz, so dass das originale Filmkorn erhalten bleibt. Der Mono-Ton in Deutsch, Japanisch und Englisch wurde auf die Front-Lautsprecher gelegt und gibt auch keinen Anlass zu meckern. Dazu gibt es natürlich auch deutschsprachige Untertitel.

Wie üblich hat man sich im Hause Anolis auch um umfangreiches und interessantes Bonusmaterial gekümmert. Im Zentrum stehen natürlich die beiden Audiokommentare, wobei der von Dr. Rolf Giesen und Jörg M. Jedner gewohnt entspannt und informativ ist. Besonders interessant ist hier natürlich, dass Dr. Giesen den Film in jungen Jahren tatsächlich noch im Kino gesehen hat und somit natürlich wunderbar auch die damalige Sichtweise einbringen kann. Dazu gibt es Trailer und Bildergalerien und wie immer ein ausführliches Booklet von Herrn Jedner, das umfangreiche Credits, Hintergrundinfos, Bildmaterial und Infos zu den Darstellern enthält. Für mich ist „Krieg Im Weltenraum“ zusammen mit „Der Fluch Des Dämonen“ bisher der Höhepunkt der „Rache der Galerie des Grauens“, und das schließt andere Höhepunkte wie „Das Grauen Schleicht Durch Tokio“ oder „Schrei Wenn Der Tingler Kommt“ mit ein. (A.P.)



Kritik 2:

Der Planet Natal hat der Erde den Krieg angesagt und greift von einem Stützpunkt auf dem Mond mit Vereisungsstrahlen an. Die Japaner bauen in windeseile zwei Raumschiffe, die daraufhin zum Mond fliegen und dort die Basis zerstören. Erschwert wird dies nicht nur durch die höhere Technologie der Aliens, sondern auch durch deren telepathischen Fähigkeiten, mit denen sie ein Besatzungsmitglied der Menschen dazu bringen, gegen seine eigenen Leute zu sabotieren. Als die zwei Schiffe dann wieder nach Hause kommen, bereitet sich dann die gesamte Menschheit, die durch dieses Ereignis zusammengewachsen ist, auf einen Großangriff der Außerirdischen vor, der dann auch bald kommt...

Übelst langweiliger SciFi-Mist der billigsten und naivsten Art. Die einzigen Pluspunkte könnte der Film nur durch seine wirklich unfreiwillige Komik bekommen, denn was die Herrschaften da an unqualifizierten und unglaubwürdigen Kommentaren ablassen, läßt einen nur mit dem Kopf schütteln. Hervorgebracht wurde dieses machwerk vom Regisseur, der auch schon für Godzilla, Rodan und andere derartige Monster verantwortlich ist. Noch ein schönes Zitat, als ein Ufo auf eine Gruppe von Leuten zufliegt: "Ein Ufo, in Deckung!". Daraufhin gehen alle wie auf Kommando in die Knie, statt in Deckung zu gehen. Dieses Zitat charakterisiert den Film recht gut. Man kann ihn übrigens auch unter dem Fernsehtitel "Duell in der Galaxis" finden. (Haiko Herden)



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Alles von Ishiro Honda in dieser Datenbank:

- Godzilla - Die Brut des Teufels (Japan 1975)
- Godzilla und die Urweltraupen (Japan 1964)
- Ufos vernichten die Erde (Japan 1962)
- Krieg im Weltenraum (Japan 1959)
- Godzilla (1954) (Japan 1954)

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