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El Dia De La Bestie

(Spanien 1995)

Originaltitel: El Dia De La Bestia
Alternativtitel: Day Of The Beast, The / Tag der Bestie, Der
Regie:
Alex de la Iglesia
Darsteller/Sprecher: Alex Angulo, Armando De Razza, Santiago Segura, Terele Pávez, Nathalie Sesena, Maria Grazia Cucinotta ,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Pater Angel glaubt nach jahrzehntelangen Forschungen, dass der Antichrist auf die Welt kommen wird. Direkt an Weihnachten, also heute. Durch die Geburt des Antichristen wird die Welt natürlich in die ewige Verdammnis gestürzt. Was kann man da bloss tun? Es gibt nur eine Möglichkeit: Möglichst viele böse Dinge tun, dann wird sich ihm der Teufel schon zeigen und dann kann man ihn sicherlich irgendwie überlisten. Er beginnt mit allerlei Boshaftigkeiten und besucht sogar einen Heavy Metal-Laden. Auf diesem Wege lernt er den Metalfreak Jose Maria kennen, der ihm (freilich nur aus Jux) bei seinen Nachforschungen hilft. Bald schon lernt er auch den durchgeknallten Fernsehprediger Cavan kennen, der ihm dann auch noch (anfangs unfreiwillig) hilft...

Ich möchte nicht mehr sagen zu dieser Geschichte, denn das würde der ganzen Story den Pfiff nehmen. Regisseur Alex de la Iglesia kennt man bereits von Filmen wie „ACCION MUTANTE“ und „PERDITA DURANGO“ und aus genau diesen Gründen muss man diesen Mann einfach lieben. Merkwürdig also, dass es Jahre dauerte, genau genommen fünf, bis der Film in deutsch synchronisiert und hier veröffentlicht wurde. Man muss sagen: Hey! "EL DIA DE LA BESTIA“ ist Horrorunterhaltung fernab gängiger Hollywood-Klischees und vor allem auch jenseits gängiger Horrorfilm-Klischees. Wieviele Apokalypse-Filme musste man sich gerade zur Jahrtausendwende anschauen (Man denke nur an „END OF DAYS“ und andere Streifen) und einer nach dem anderen war einfach gestrickt und im Grunde langweilig. Da muss erst ein Spanier kommen und den ach so grossen Amerikanern zeigen, wo der Hammer hängt und wie man intelligente Antichristen-Filme dreht. Gute Story mit einigen Überraschungen, Gags, die nicht ausgelutscht sind und eine visuelle Stärke, die den Augen schmeichelt. „EL DIA DE LA BESTIA“ ist definitiv einer der besten Filme des Jahres 2001.

Die deutsche Doppel-DVD von Anolis Entertainment präsentiert den Film in Deutsch und Englisch jeweils in Dolby Surround sowie im Bildformat 1:1.85. Als Bonusmaterial auf der ersten DVD gibt es den spanischen Teaser sowie den spanischen und französischen Trailer. Die zweite DVD bietet ein Making Of (20:08 Min.), Interviews mit Armando De Razza (21:12 Min.), mit Santiago Segura (24:51 Min.) und Alex de la Iglesia (44:08 Min.). Weiterhin gibt es Filmografien von Alex de la Iglesia, Armando de Razza und Santiago Segura. Dann gibt es Impressionen vom Festival in Gerardmer 1996 (6:05 Min.), wo der Film ausgezeichnet wurde. Als letztes gibt es noch den Kurzfilm „Mirandas Asesinas“ (11:59 Min.), der bei mir leichte Probleme im DVD-Player aufwies. Bei diesem Film führte ebenfalls Alex de la Iglesia Regie und er ist wie ein uralter Schwarzweiss-Streifen aufgezogen. Wer trinkt Mirinda? Ein Film für alle Mirinda-Fans und diejenigen, die Worte zu ernst nehmen. (Haiko Herden)

Der Theologie-Professor und Priester Berriartua hat die Geheimnisse der Apokalypse des Johannes entschlüsselt und glaubt zu wissen, dass der Antichrist an Heiligabend in Madrid geboren wird und den Untergang der Welt einläutet. Um das zu verhindern will Berriartua Verbindung mit dem Teufel aufnehmen und reist in die spanische Hauptstadt, wo er versucht, Sünden zu begehen und ein schlechter Mensch zu werden, was ihm aber nur teilweise gelingt. Mit Hilfe eines durchgeknallten Death-Metal Freaks und eines obskuren Fernseh-Wahrsagers nimmt der Priester die Spur auf und steht schließlich dem Teufel gegenüber...

Was in der kurzen Inhaltszusammenfassung nach einem typischen Okkult-Thriller klingt, ganz in der Tradition von „DAS OMEN“ oder „END OF DAYS“, entpuppt sich schnell als rabenschwarze Komödie. Von Regisseur Alex de la Iglesia ist man nach der Trash-Perle „ACCION MUTANTE“ und dem rabiaten Road-Movie „PERDITA DURANGO“ ja schon einiges gewohnt, was abgefahrene Ideen und schrägen Humor angeht. So ist auch „EL DIA DE LA BESTIA“ mehr als unterhaltsam, obwohl es tatsächlich auch einige ausgesprochen harte Szenen und ein paar gruselige und tragische Momente gibt. Die Story um einen Priester, der dem Teufel entgegentritt ist sicherlich nicht weltbewegend neu oder innovativ, aber de la Iglesia hat einfach Talent, sukrrile Charaktere wie den ausgesprochen sympathischen Metal Freak Jose-Maria oder dessen etwas dementen Großvater einzubauen, was den Zuschauer zwischen harten Gewaltorgien und slapstickhafter Situationskomik hin- und her reißt.

Bisher hat Alex de la Iglesia nur absolut kultige Filme gedreht, die sich aus der Masse abheben, hoffentlich kann er diesen Standard auch in Zukunft halten.

Die deutsche DVD erscheint bei Anolis Entertainment als Doppel-DVD. Die erste Scheibe enthält den Film und drei Trailer aus Spanien und Frankreich. Die Bild- und Tonqualität sind einwandfrei und der Film kommt im Original Bildformat, wahlweise in Spanisch oder Deutsch synchronisiert, sowie mit ausblendbaren deutschen Untertiteln. Der Hit ist die zweite DVD, die über 2 Stunden sehr ausführliche Interviews, ein interessantes Making Of, ein Special zum 96er Festival in Gerardmer und weitere Informationen enthält. Dazu einen zynischen, fast schon surrealistischen Terror-Kurzfilm von de la Iglesia, der die Anschaffung der Doppel-DVD fast schon alleine rechtfertigt. Das macht „El Dia De La Bestia“ zu einer wirklich gelungenen Veröffentlichung, die man als Freund von abgefahrenen Horror-Komödien auf jeden Fall haben sollte. (Anolis DVD) (A.P.)




Alles von Alex de la Iglesia in dieser Datenbank:

- Witching & Bitching (Frankreich, Spanien 2013)
- The Baby´s Room (Spanien 2006)
- Perdita Durango (Spanien / Mexiko 1997)
- El Dia De La Bestie (Spanien 1995)
- Aktion Mutante (Spanien 1993)

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