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Großangriff der Zombies

(Italien / Spanien 1980)

Originaltitel: Incubu sulla Citta Contaminata
Alternativtitel: Zombies in der Stadt des Todes
Regie:
Umberto Lenzi
Darsteller/Sprecher: Hugo Steglitz, Mel Ferrer,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Aus einem Atomkraftwerk ist eine radioaktive Wolke entwichen. Angeblich soll durch blitzschnelles Eingreifen das Schlimmste verhindert worden sein. Kurz darauf landet ein Militärflugzeug auf dem Flughafen einer Großstadt. Heraus kommt ein Haufen Zombies, die ein unglaubliches Gemetzel auf dem Flugfeld hinterlassen. Der Reporter Miller bekommt alles mit, doch es ist ihm nicht vergönnt, die Menschen in der Stadt zu warnen. Die "Seuche" breitet sich schnell aus. Das Militär und Mediziner finden heraus, dass man die Zombies nur zerstören kann, wenn man ihr Hirn zerstört, durch einen gezielten Kopfschuß also. Miller bleibt nichts anderes übrig, als fieberhaft nach seiner Frau zu suchen, die in einem Krankenhaus arbeitet. Nachdem er sie findet, versuchen die beiden zu fliehen, bloß wohin? Die Zombies sind inzwischen überall...

Sicherlich ist dieser Zombiefilm einer der primitiveren Art, doch er beinhaltet genau das Thema, das ich an Zombiefilmen so sehr schätze: Primitve Bluteffekte, stumpfe Zombies, eine Welt, die vor die Hunde geht und Menschen, die es nicht besser verdient haben. Das Ganze wird mit genau dem richtig düsteren Zombie-Synthiegedudel unterlegt, es gibt blaße Farben und dumpfe Effekte. Außerdem scheut sich der Film nicht davor, Menschen etwas genauer vorzustellen, nur um sie kurz darauf einfach und sinnlos hinzumetzeln. Wie gesagt, der Film ist primitv und will nur auf der damaligen Zombiewelle mitreiten, doch ich finde, trotz und gerade wegen seiner Einfachheit ist er ein Original für sich. Bitte nicht glauben, dass ich den Film aufgrund seiner Gewalt gut finde, davon gibt es in anderen Zombiefilmen sicherlich mehr, es ist die düstere und apocalyptische Atmosphäre, die es mir angetan hat. Und natürlich solch gekünstelt-gestelzte Sätze wie „Es liegt nicht an der Wissenschaft und Technologie, sondern am Menschen. Wir sind wahnsinnig stolz darauf, Computer erfunden zu haben, aber mit uns selbst kommen wir am allerwenigsten klar (...) Aber eins weiß ich genau, wir sind alle mitschuldig an dieser Entwicklung“. Da spielt dann im Endeffekt sogar noch ein wenig Sozialkritik mit hinein.

Die deutsche DVD von Marketing-Film präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digital 5.1 splitted/Dolby Digital 2.0) und Englisch (Dolby Digital 2.0) sowie im Bildformat 1:2.65 (16:9 anamorph). Als Extras gibt es den italienischen Trailer (3:34 Min.), den englischen Trailer (3:36 Min.), eine Slideshow (8:49 Min.), ein Interview mit Umberto Lenzi (49:20 Min.), eine Filmographie von Umberto Lenzi sowie den deutschen Originalvorspann (2:07 Min.). Hier kann man im Vergleich zum Film auch erkennen, was Marketing-Film hier an Qualität herausgeholt hat.

Weiterhin ist der Film in der Schweiz vom Label Atlantis Film (Vertrieb Evolution) erschienen. Hierbei handelt es sich um die nicht mehr erhältliche Marketing-DVD, die in einer neuen Hülle daherkommt.

Dann gibt es noch eine DVD von X-Rated in der Hartbox. Auch hier wurde das Master der Marketing-Film-DVD verwendet, sodass die oben beschriebenen technischen Details und das Bonusmaterial auch hier zutreffen.

Die holländische DVD von Italian Shock präsentiert den Film in Englisch mit holländischen Untertiteln. Als Extras gibt es den Trailer (3:34 Min.), den kompletten Soundtrack mit einzeln anwählbaren Stücken (sehr löblich), eine Artwork-Galerie, ein Interview mit dem Regisseur Umberto Lenzi aus dem Jahr 2000 (49:50 Min.), eine Biographie und Filmpgraphie von Lenzi, einen Audiokommentar des Regisseurs sowie Produktionsnotizen.

ZOMBIES IN DER STADT DES TODES

Nach einem Unfall in einem Atomforschungszentrum landet eine Militärmaschine unangemeldet auf dem Flughafen einer amerikanischen Großstadt. Umstellt von der Polizeit öffnet sich irgendwann die Tür des Flugzeugs und es stürmen furchbar entstellte Typen daraus hervor und metzeln alle ab, die sich ihnen in den Weg stellen. Nach und nach verbreiten die Zombies sich in der ganzen Stadt und darüber hiansu, es scheint keine Rettung vor ihnen zu geben.

Natürlich handelt es sich bei diesem Film um den bekannten „Großangriff der Zombies“ in einer umgetitelten Fassung. Die Bildqualität ist sehr gut und die Fassung kommt in Widescreen daher (obwohl ich mir nicht sicher bin, ob nicht einfach zwei schwarze Balken über die Vollbildversion gesetzt wurden, um den Widescreen Eindruck vorzutäuschen). Egal, denn immerhin scheint die Fassung vollständig zu sein. Die Story ist dafür relativ dünn, insgesamt eine Mischung aus Romero´s „Zombie“ und den sonst üblichen Italo-Vertretern.

Positiv ist, dass die Zombies offensichtlich ein gewisses Bewußsein haben und sich in normalem Tempo bewegen, so das es einigermaßen realistisch ist, wenn sie nach und nach alle Leute kriegen. In den meisten Filmen bewegen die Monster sich so lahmarschig und schlurfend, dass ich mir immer kaum vorstellen kann, dass sie überhaupt jemanden erwischen. Die Splattereffekte sind einfach gehalten, die Masken sind schlecht, aber immerhin bringt der Film ab und zu ein wenig der apokalyptischen Atmosphäre von „ZOMBIE“ rüber.

Divisori Italia Video

Aus einem Atomforschungszentrum ist eine radioaktive Gaswolke entwichen. Die dadurch mutierten Menschen brechen in ein Fernsehstudio ein. Während sie über das weibliche Ensemble einer Musiksendung herfallen, reißen sie den Tänzerinnen als Zugabe noch die Kleider vom Leib. Es dürfte klar sein, welcher italienische Kannibale hier Regie geführt hat. Wenn diese „Zombies“, vom Gesicht her Abkömmlinge des Toxic Avenger, mit Macheten bewaffnet ihren Opfern die Kehlen durchschneiden, um deren Blut zu trinken, möchte man wie Umberto Lenzi der geklauten Eingebung folgen, ein B-Movie samt aufrüttelnder Botschaft zu drehen. In der Hoffnung solchen Filmen den Nährboden zu entziehen, sollte es aber keines werden, das sich bei seiner Kritik des Technologiezeitalters in derart zusammenhanglos hervorgebrachten Dialogzeilen ergeht. Was sogar Redneck Zombies unausgesprochen zu transportieren vermag, benötigt hier Laura Trotter als verbitterte Ärztin, die – ähnlich dem Enterprise Schiffsarzt Dr. McCoy – den menschheitsverfluchenden Moralapostel spielen darf.

Als Kabinettstück unfreiwilligen Humors entlarvt sich City of the Walking Dead, nicht zu verwechseln mit City of the Living Dead, bereits beim ersten Auftreten der radioaktiv verstrahlten Blutsauger. Während diese organisiert vorgehenden „Zombies“ Telefonleitungen kappen und strategisch wichtige Militärstützpunkte infiltrieren, perfektioniert die zynische Medizinerin ihre bemühten Sentenzen zum Thema „Monster (= Wissenschaftler) die Monster (= „Zombies“) erschaffen“, indem sie die Erfindung des Instant-Kaffees mit jener der Nukleartechnologie gleichsetzt. Ein reichlich gewagter Brückenschlag, den sich der Regisseur auch bei der Wahl der - freundlich ausgedrückt - „Zitate“ aus Splatter und Science-Fiction Klassikern erlaubt hat. Was vom pflichtgemäß inhuman agierenden General (Mel Ferrer) bis zur pseudowissenschaftlichen Erklärung der Verwandlung Mensch zu Mutant reicht. Absichtlich wollte Lenzi sein angestammtes Genre durch offenkundiges Kopieren keineswegs ad absurdum führen, nicht einmal bei Analyse des billigen Endes, das in gleicher Form schon so manchen Phantasieaufsatz eines Volksschülers mit altersentsprechender Kreativität ausklingen ließ. (Markus Grundtner)



Alles von Umberto Lenzi in dieser Datenbank:

- Dämonen 3 (Italien 1991)
- Ghosthouse 4 - Haus der Hexen (Italien 1989)
- Ghosthouse (Italien / USA 1987)
- Ghosthouse 3 - Haus der verlorenen Seelen (Italien 1986)
- Großangriff der Zombies (Italien / Spanien 1980)
- Rache der Kannibalen, Die (Italien 1980)
- Dschungel der Kannibalen (Italien 1979)
- Labyrinth des Schreckens (Spanien / Italien 1975)
- Berserker, Der (Italien 1974)
- Mondo Cannibale (Italien 1972)
- Im Tempel des weissen Elefanten (Frankreich / Italien 1964)
- Robin Hood - Der Held von Sherwood (Italien 1962)

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