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Arachnid

(Spanien 2001)

Originaltitel: Arachnid
Alternativtitel:
Regie:
Jack Sholder
Darsteller/Sprecher: Chris Potter, Alex Reid, José Sancho, Neus Asensi, Ravil Issyanow, Rocqueford Allen, Robert Vicencio, Jesús Cabrero,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Ein Pilot der US-Navy stürzt auf einer Insel ab. Was man allerdings nicht weiß, ist die Tatsache, dass er mit einem Raumschiff zusammengestossen ist. Ein Rettungsteam wird auf die Insel geschickt, auf welcher man vermutet, dass der Pilot abgestürzt ist. Dummerweise muss das Team feststellen, dass auf der Insel etwas nicht stimmt. Eingeborene berichten von spinnenartigen Wesen und es dauert nicht allzu lange, bis erste Todesopfer zu beklagen sind und bald schon steht das Team den Außerirdischen gegenüber...

Gut, die Story ist sicherlich nicht sehr intelligent oder innovativ neu. Darum geht es in „ARACHNID“ auch gar nicht. „ARACHNID“ wurde von Brian Yuzna und Julio Fernandez produziert in Yuznas neuer Produktionsforma „Filmax – International“, die ihren Sitz in Barcelona hat. Regie führt Jack Sholder, der immerhin auch schon „THE HIDDEN“ und „NIGHTMARE ON ELM STREET 2“ zum Erfolg führte. „ARACHNID“ setzt eher auf Spannung und schrägen Humor, anstatt auf harte Horrorkost und macht definitv Spaß, unterhält über die volle Länge und weiß durch einige abgefahrene Einfälle zu gefallen. Ein paar recht gelungene Spezialeffekte gibt es ebenfalls zu bewundern, vor allem, als am Anfang das Raumschiff zu sehen ist, welches auf die Erde stürzt. Sicherlich ist der Streifen kein Meisterwerk der Filmgeschichte, doch solide und gelungene Unterhaltung. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. (Haiko Herden)

Eine wissenschaftliche Expedition bricht auf eine Südseeinsel auf, um den Ursprung eines Virus zu finden, der die eingeborene Bevölkerung bedroht. Dabei sind auch Valentine, der für die Sicherheit der Gruppe zuständig ist und die Pilotin Lauren Mercer. Sie ist auf der Suche nach ihrem Bruder, der als Militärpilot auf dieser Insel abgestürzt ist und seitdem vermisst wird. Aufgrund von „natürlichen Magnetfeldern“ um die Insel herum fallen beim Landeanflug die Motoren der Maschine aus und es kommt zur Bruchlandung. Die Gruppe dringt in den Dschungel der Insel vor und will erstmal die Forschungen aufnehmen. Schnell stellt sich heraus, dass auf der Insel seltsame Mutationen in der Tierwelt stattgefunden haben und zeigen Merkmale, die absolut ungewöhnlich sind. Ein Mitglied der Gruppe wird von übergroßen Zecken angefallen, die sich unter der Haut durch den Körper bewegen und schließlich wieder heraus brechen. Ein eingeborener Träger wird von einem spinnenartigen Wesen angegriffen und getötet. Es wird immer klarer, dass ein unheimliches, riesiges Spinnen-Wesen auf der Insel ist, das außerirdischen Ursprungs ist und sich durch Mutationen mit der einheimischen Tierwelt fortpflanzen will. Die kleine Gruppe wird immer mehr dezimiert, bis es zum letzten Kampf in der Höhle des Monsters kommt...

Ich muss sagen, dass ich Spinnen und Insekten nicht leiden kann. Vor allem die 8-beinigen Tiere finde ich furchtbar, je kleiner sie sind. Ich habe es bis heute nicht geschafft, mir den Film „Arachnophobia“ ganz anzusehen, warum tue ich mir also „Arachnid“ an? Keine Ahnung, vielleicht, weil der Film von Brian Yuzna produziert wurde und seine Projekte mich eigentlich selten enttäuscht haben.

Um es vorweg zu nehmen: „Arachnid“ ist ein durchaus unterhaltsamer, spannender Film, der anderthalb Stunden einfach Spaß macht. Natürlich ist es durchgehend ein B-Movie, sowohl, was die Schauspieler und die Handlung, als auch die Tricks angeht. Dabei kommt das Ganze aber so sympathisch rüber, dass selbst weniger gelungene Effekte nicht stören. Gut auch, dass die Effekte mit der Riesenspinne mit einem Modell umgesetzt wurden und nicht mit offensichtlichen und meist wenig überzeugenden Computer-Grafiken.

Auch, wenn alles an dem Film absolut mies wäre, so gäbe es immer noch ein Argument, das die Produktion sehenswert macht: Hauptdarstellerin Alex Reid! Kennt keiner? Kein Wunder, denn laut Internet Movie Data Base ist „Arachnid“ ihr erster Film, aber hoffentlich nicht ihr letzter! Alex Reid darf im Film durchgehend in kurzen Hosen und im engen, trägerlosen T-Shirt rumlaufen und ihren gut gebauten Körper präsentieren. Ich muss zugeben, ich bin auf diese recht offensichtliche Triebbefriedigung voll angesprungen und ich schäme mich nicht mal dafür. Zudem schauspielert sie auch noch solide.

Die restlichen Figuren im Film sind stereotype Charaktere, denen man bei ihrem jeweiligen Tod kaum hinterher trauert und die man 10 Minuten nach Ende des Film bereits wieder vergessen hat. Die Besetzung besteht fast durchgehend aus hierzulande völlig unbekannten spanischen Schauspielern. Aber egal, wer auf eine ordentliche B-Film Version von „Predator“ und ähnlichen Dschungel-Tier-Alien-Versionen steht, wird hier gut bedient. Für die Gorehounds unter unseren Lesern sei noch angemerkt, das es ein paar durchaus nette Splattereffekte zu bewundern gibt, unter anderem ein aus der Höhle springendes Auge.

Die deutsche DVD ist bei E-M-S erschienen. An Bild und Ton gibt es nichts auszusetzen. Klar, dass der Film im Original Bildformat präsentiert wird und wahlweise in Deutsch oder Englisch goutiert werden kann. Leider erscheint die deutsche Synchronisation manchmal etwas hölzern, einige Sätze würde kein Mensch, nicht mal ein Wissenschaftler, so sagen.

Als Bonus gibt es ein (leider unkommentiertes) „Behind The Scenes“-Special und kurze Statements mit dreien der Hauptdarsteller (leider nicht mit Alex Reid), dazu noch den Original-Trailer, jeweils in Deutscher und Spanischer Sprache. Schlussendlich findet man noch ein paar Texttafeln mit Bio- und Filmographien zu Produzent Brian Yuzna und Regisseur Jack Sholder. Beachtenswert ist übrigens auch das wirklich gelungene Covermotiv im Metallic-Look. (A.P.)



Alles von Jack Sholder in dieser Datenbank:

- Arachnid (Spanien 2001)
- Wishmaster 2 - Das Böse stirbt nie (USA 1999)
- Generation X (USA 1996)
- 12:01 (USA 1993)
- Hidden - Das unsagbar Böse, The (USA 1988)
- Nightmare 2 - Die Rache (USA 1986)

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